• 27.01.2020
      19:40 Uhr
      Re: Konservatoren in Auschwitz Arbeiten gegen das Vergessen | arte
       

      Agnieszka Tanistra-Różanowska und ihr Team arbeiten seit Wochen an Baracke 124. 75 Jahre nach der Befreiung des ehemaligen KZs Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee verfallen die rund 150 Gebäude und Anlagen zunehmend. Auch die persönlichen Gegenstände der ehemaligen Häftlinge sind vom Verfall bedroht. Ein Team von Spezialisten soll das verhindern, damit die Erinnerung an die Opfer des Holocausts wachgehalten wird. Die Arbeit an diesem Ort des Grauens stellt die Restauratoren jedoch vor besondere Herausforderungen. Es ist eine Arbeit gegen das Vergessen und ein Wettlauf mit der Zeit

      Montag, 27.01.20
      19:40 - 20:15 Uhr (35 Min.)
      35 Min.

      Agnieszka Tanistra-Różanowska und ihr Team arbeiten seit Wochen an Baracke 124. 75 Jahre nach der Befreiung des ehemaligen KZs Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee verfallen die rund 150 Gebäude und Anlagen zunehmend. Auch die persönlichen Gegenstände der ehemaligen Häftlinge sind vom Verfall bedroht. Ein Team von Spezialisten soll das verhindern, damit die Erinnerung an die Opfer des Holocausts wachgehalten wird. Die Arbeit an diesem Ort des Grauens stellt die Restauratoren jedoch vor besondere Herausforderungen. Es ist eine Arbeit gegen das Vergessen und ein Wettlauf mit der Zeit

       

      Agnieszka Tanistra-Różanowska und ihr Team arbeiten seit Wochen an Baracke 124. Ihre Aufgabe ist es, die ehemalige KZ-Häftlingsunterkunft auf dem Gelände der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau für die Nachwelt zu erhalten. Die Baracke ist eins von 150 Gebäuden, die zu der Gedenkstätte gehören.

      Dazu kommen Wege, Straßen, Bahngleise, Stacheldraht - stumme Zeugen der Naziverbrechen an diesem Ort. 75 Jahre nach der Befreiung des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee verfallen die Gebäude und Anlagen auf dem 200 Hektar großen Gelände zunehmend. Ein Team von Spezialisten soll das verhindern. Ihr Ziel ist es, den Ort so authentisch wie möglich zu erhalten.

      Wie schwierig das ist, zeigt sich, als an Baracke 124 eine neue Dachrinne angebracht werden soll. Gleichzeitig müssen sie die emotionale Belastung aushalten, Tag für Tag an dem Ort zu arbeiten, an dem während des Nazi-Terrors Massenmorde verübt wurden. Margit Bormann ist gerade damit beschäftigt, einen Koffer zu restaurieren. Denn das Museum Auschwitz-Birkenau beherbergt auch eine Sammlung persönlicher Gegenstände ehemaliger KZ-Häftlinge. Darunter sind 3.800 Koffer, 5.000 Zahnbürsten, 110.000 Schuhe, Brillen und Kämme. Und auch sie drohen zu verfallen.

      Restauratorin Margit Bormann arbeitet seit neun Jahren hier. Mit ihrer Arbeit will die Deutsche dazu beitragen, die Erinnerung an die Opfer des Nazi-Regimes wach zu halten. Es ist eine Arbeit gegen das Vergessen und ein Wettlauf mit der Zeit.

      Reportage Deutschland 2019

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