• 20.11.2019
      12:15 Uhr
      Re: Kindheit in Grönland Das nördlichste Kinderheim der Welt | arte
       

      Im nördlichsten Kinderheim der Welt, auf der Insel Uummannaq in Grönland, greifen Pädagogen zu besonderen Mitteln, um verwaiste und misshandelte Inuit-Kinder zu retten. Die unberührte Natur und die Rückkehr zu alten Traditionen sollen ihnen helfen, die Gewalt aus ihrer frühen Kindheit zu vergessen und ein neues Leben zu beginnen.

      Mittwoch, 20.11.19
      12:15 - 12:50 Uhr (35 Min.)
      35 Min.

      Im nördlichsten Kinderheim der Welt, auf der Insel Uummannaq in Grönland, greifen Pädagogen zu besonderen Mitteln, um verwaiste und misshandelte Inuit-Kinder zu retten. Die unberührte Natur und die Rückkehr zu alten Traditionen sollen ihnen helfen, die Gewalt aus ihrer frühen Kindheit zu vergessen und ein neues Leben zu beginnen.

       

      Auf der Insel Uummannaq, in der Abgeschiedenheit West-Grönlands, finden verwaiste und misshandelte Inuit-Kinder zurück zu ihren Wurzeln. Im nördlichsten Kinderheim der Welt sollen ihnen grönländische Traditionen und Werte dazu verhelfen, sich von der Vergangenheit zu lösen, eine neue Identität und neues Selbstvertrauen zu entwickeln. Viele von ihnen haben Schreckliches erlebt: Der Vater des 15-jährigen Timmi hat sich umgebracht, seine Mutter wurde von ihrem Freund getötet. Oft sind die Eltern der Kinder Alkoholiker, überfordert mit der Erziehung, depressiv oder verstorben. Grönland hat eine der höchsten Selbstmordraten der Welt. Laut dem Kinderhilfswerk UNICEF hat jeder fünfte Grönländer mindestens einmal versucht, sich das Leben zu nehmen. Auch junge Menschen zwischen 15 und 29 sind besonders gefährdet. Im Kinderheim auf Uummannaq sollen Timmi und 34 andere Kinder sich von ihrer traumatischen Vergangenheit befreien und ihren Platz im Leben finden. Kann das gelingen?

      Reportage Deutschland 2018

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      Mittwoch, 20.11.19
      12:15 - 12:50 Uhr (35 Min.)
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