• 14.11.2019
      18:30 Uhr
      Geheimnisse Asiens - Die schönsten Nationalparks Borneos wilde Elefanten | arte
       

      Durch Sabah im Norden Borneos fließt der 560 Kilometer lange Kinabatangan. Dort lassen sich zahlreiche wilde Tiere entdecken: Orang-Utans, Elefanten, Krokodile und Nasenaffen. Aber die Artenvielfalt ist bedroht: Immer mehr Regenwald muss Palmöl-Plantagen weichen. Die Einheimischen kämpfen für den Erhalt des Regenwaldes und der einzigartigen Tierwelt. Sie zeigen, dass sich auch in einem modernen Land Naturschutz und Wohlstand vereinbaren lassen.

      Donnerstag, 14.11.19
      18:30 - 19:20 Uhr (50 Min.)
      50 Min.

      Durch Sabah im Norden Borneos fließt der 560 Kilometer lange Kinabatangan. Dort lassen sich zahlreiche wilde Tiere entdecken: Orang-Utans, Elefanten, Krokodile und Nasenaffen. Aber die Artenvielfalt ist bedroht: Immer mehr Regenwald muss Palmöl-Plantagen weichen. Die Einheimischen kämpfen für den Erhalt des Regenwaldes und der einzigartigen Tierwelt. Sie zeigen, dass sich auch in einem modernen Land Naturschutz und Wohlstand vereinbaren lassen.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Christopher Paul

      Durch den malaysischen Bundesstaat Sabah im Norden Borneos fließt der Fluss Kinabatangan. 560 Kilometer windet er sich durch Dschungel und Mangrovenwälder. Dort leben Orang-Utans, Elefanten, Krokodile und Nasenaffen. Aber die Artenvielfalt ist bedroht: Immer mehr Regenwald muss Palmöl-Plantagen weichen. Auf der Suche nach Nahrung durchqueren Wildtiere immer häufiger bewohnte Gebiete. Nicht nur für sie, sondern auch für die Menschen dort ist das mit Gefahren verbunden. Tierärztin Laura Benedict von der Wildlife Rescue Unit kümmert sich deshalb intensiv darum, Elefanten schonend zu fangen und sie in unbewohnte Gebiete umzusiedeln - ein äußerst aufregender Job. Auch die Rangerin Mislin kämpft um das Überleben der Wildtiere. Seit 20 Jahren verbringt sie im Auftrag der Naturschutzorganisation Hutan (zu Deutsch "Wald") fast jeden Tag im Dschungel und beobachtet insbesondere die Orang-Utans. Ihre Analysen sind die Grundlage für eine gezielte Aufforstung des Regenwaldes. Viele Menschen am Kinabatangan leben vom Fischfang. Auch Sharim Abdulla, dessen Familie seit Generationen schon Reusen im seichten Uferwasser auslegt, um Süßwassergarnelen zu fangen. Das ist mittlerweile ein extrem gefährliches Unterfangen - denn die unter Naturschutz stehenden Krokodile haben sich stark vermehrt und greifen immer öfter Fischer an. Die Dokumentation zeigt, wie die Menschen am Kinabatangan auf ganz unterschiedliche Weise im Regenwald leben und versuchen, dieses einzigartige Naturparadies zu retten. Sie wollen beweisen, dass Naturschutz und Wohlstand auch in Malaysia sehr wohl vereinbar sind.

      Anders als in Nordamerika oder Europa teilen sich in Asiens Nationalparks oft Menschen und Tiere denselben Lebensraum. Die fünfteilige Reihe zeigt das gemeinsame Überleben und nimmt den Zuschauer vor dem Hintergrund spektakulärer Naturaufnahmen mit auf eine exotische Reise.

      Dokumentationsreihe Deutschland 2018

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