• 15.01.2017
      16:05 Uhr
      Metropolis Valencia | arte
       
      • Metropolenreport: Valencia
      • Fiktion statt Fakten: 2017- Ein Wahljahr im Schatten des Postfaktischen
      • Mit Hip Hop für Gleichberechtigung: „Junction 48“
      • Ein Star von morgen: Camille Thomas
      • Ein Meister der subjektiven Dokumentarfotografie: Anders Petersen
      • Atelierbesuch bei Yvonne Roeb

      Sonntag, 15.01.17
      16:05 - 16:50 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo
      • Metropolenreport: Valencia
      • Fiktion statt Fakten: 2017- Ein Wahljahr im Schatten des Postfaktischen
      • Mit Hip Hop für Gleichberechtigung: „Junction 48“
      • Ein Star von morgen: Camille Thomas
      • Ein Meister der subjektiven Dokumentarfotografie: Anders Petersen
      • Atelierbesuch bei Yvonne Roeb

       
      • Metropolenreport: Valencia

      Sie hat es geschafft, aus dem Schatten von Madrid und Barcelona herauszutreten, und dafür alle Register gezogen: Valencia. Die Mittelmeermetropole - und mit 800.000 Einwohnern drittgrößte Stadt Spaniens - setzte auf spektakuläre Bauprojekte. Faszinierender Höhepunkt der ambitionierten Megaprojekte: die „Stadt der Künste und Wissenschaften“. Doch verschlang die futuristische Architektur von Norman Foster, David Chipperfield oder Santiago Calatrava Milliarden. Valencia galt als die höchstverschuldete Stadt Spaniens und Epizentrum der Korruption. Bei den Wahlen 2015 jagten die Bürger die konservative Regierung aus dem Rathaus. Jetzt sucht die Stadt nach einem neuen Image und setzt auf alte Werte. Trotz Krisen und Einsparungen: Die Freude am guten Essen lässt sich niemand nehmen in der „Weltstadt der Paella“. „Metropolis“ schaut in den Bauch der Stadt und spricht mit Architekten, Künstlern, Köchen und Musikern.

      • Fiktion statt Fakten: 2017- Ein Wahljahr im Schatten des Postfaktischen

      Nach der Trump-Wahl kursiert auch in Deutschland und Frankreich die Sorge, Fake-News könnten die Wähler beeinflussen, denunziatorisches Treiben in den sozialen Netzwerken die Stimmung prägen und den Populisten in die Hände spielen. Etablierte Parteien sind beunruhigt über Qualität und Quantität gezielt lancierter Falschmeldungen, die sich schneller verbreiten, als man sie korrigieren kann. Während immer mehr Menschen in ihren eigenen Echoräumen verharren, wachsen aber auch das Bewusstsein über die Manipulationen und der Widerstand dagegen.

      • Mit Hip Hop für Gleichberechtigung: „Junction 48“

      Der israelische Regisseur Uri Aloni erzählt in „Junction 48“ die Geschichte einer palästinensischen Rapper-Gruppe, die mit Musik gegen Rassismus und für die Rechte der jungen arabischen Generation im Tel Aviver Vorort Lod kämpft. Am 19.01. kommt der Film in die deutschen, am 19.04. in die französischen Kinos.

      • Ein Star von morgen: Camille Thomas

      Seit sie 2014 den französischen Grammy gewonnen hat, startet die Cellistin Camille Thomas, Franko-Belgierin mit Wohnsitz in Paris, durch. Mit ihrer Bühnenpräsenz, dem farbenreichen Ton ihres Gagliano-Cellos und ihrer aktuellen CD begeistert sie nicht nur die Musikkritik.

      • Ein Meister der subjektiven Dokumentarfotografie: Anders Petersen

      Menschen haben ihn immer interessiert: Andres Petersen, Fotograf aus Schweden, erforscht sie seit über 50 Jahren. Er wurde berühmt mit Fotos vom legendären Hamburger „Café Lehmitz“ im Sankt Pauli der 60-er Jahre. Seine Fotos von Menschen am Rande der Gesellschaft kann man riechen, schmecken, spüren und bis zum 12.März 2017 im „Marta“ in Herford sehen.

      • Atelierbesuch bei Yvonne Roeb

      Sie formt perfekte Objekte, Apparaturen, die zu atmen scheinen: die Bildhauerin Yvonne Roeb. Die Rheinländerin mit Atelier in Berlin und Meisterschülerin von Katharina Fritsch schafft Skulpturen als beseelte Wesen, die ein Wunderkammer-Dasein führen. Ihre Skulpturen stellen meist Hybride aus Mensch-, Tier- oder Mineralienwelten dar, als seien sie dem Unbewussten, Mythen oder Träumen entsprungen und Zeugen einer geheimnisvollen universellen Kultur. Mit ihren fiktiven Abbildern einer erfundenen Natur, bizarren Stillleben und rätselhaften Erfindungen aus Gips und Haar, Glas und Fell verursacht Yvonne Roeb schöne Unfälle einer künstlerischen Schöpfung. Das Düsseldorfer Hetjens Museum stellt ab Mitte Januar Arbeiten der Künstlerin aus. „Metropolis“ besucht sie in ihrem Berliner Atelier.

      Neueste Filme und Bücher, Aktuelles aus Musik, Theater und Tanz präsentiert ARTE jede Woche in "Metropolis".

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