• 30.08.2019
      17:40 Uhr
      Ghana - Knechtschaft statt Kindheit Dokumentation USA 2018 | arte
       

      Der Volta-Stausee in Ghana ist der größte künstlich angelegte Binnensee der Welt. Tausende Kinder fischen dort jeden Tag unter lebensgefährlichen Umständen, viele von ihnen unter Zwang. Über 50 Prozent der dort arbeitenden Kinder sind Opfer von Menschenhandel und Sklaverei.
      Die Dokumentation zeigt den Alltag in einem Rehabilitationszentrum für ehemalige Kindersklaven, die von den eigenen Eltern verkauft wurden. Die Kinder befinden sich in einem neuen Lebensabschnitt zwischen Schulalltag, dem Traum von einer besseren Zukunft, Therapiesitzungen und der Wiederannäherung an die Familien.

      Freitag, 30.08.19
      17:40 - 18:30 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo HD-TV

      Der Volta-Stausee in Ghana ist der größte künstlich angelegte Binnensee der Welt. Tausende Kinder fischen dort jeden Tag unter lebensgefährlichen Umständen, viele von ihnen unter Zwang. Über 50 Prozent der dort arbeitenden Kinder sind Opfer von Menschenhandel und Sklaverei.
      Die Dokumentation zeigt den Alltag in einem Rehabilitationszentrum für ehemalige Kindersklaven, die von den eigenen Eltern verkauft wurden. Die Kinder befinden sich in einem neuen Lebensabschnitt zwischen Schulalltag, dem Traum von einer besseren Zukunft, Therapiesitzungen und der Wiederannäherung an die Familien.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Zacharie Fink
      Alyssa Fedele

      Der Volta-Stausee in Ghana entstand 1965, als die US-amerikanische Volta Aluminium Company (VALCO) einen Staudamm für den Bau des Akosombo-Wasserkraftwerks am Fluss Volta errichten ließ. Rund 80.000 Menschen mussten im Rahmen des Projekts umgesiedelt werden, und viele Küstenfischer der Region zogen vom Meer an den See, um dort Buntbarsche zu fangen.

      Dabei entstanden erstmals Verbindungen zwischen den Küstenorten im Süden und den isolierten Dörfern rund um den Volta-Stausee, die bald auch von Menschenhändlern ausgenutzt wurden: Sie bringen Kinder aus der Küstenregion ins Landesinnere und verkaufen sie als Sklaven an die Fischer am Volta-See.

      Obwohl verschiedene Organisationen gegen diese Praxis kämpfen und ein Gesetz gegen Menschenhandel und Sklaverei erlassen wurde, wird der illegale Handel mit Minderjährigen noch immer verharmlost. 20.000 Kindersklaven leben heute nach Schätzungen am Volta-See.

      Die Dokumentation begleitet die Arbeit der NGO Challenging Heights, die bisher über tausend Kinder befreit hat und die Minderjährigen in einem eigenen Rehabilitationszentrum betreut.Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen die ehemaligen Kindersklaven Edem, zwölf Jahre alt, und Peter, 17 Jahre alt, sowie der Sozialarbeiter Kwame, der sie aus der Zwangsarbeit befreite. Für den 30-jährigen Kwame hat die Arbeit auch eine persönliche Dimension: Als Kind war er selbst Sklave am Volta-See.

      Dokumentation USA 2018

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