• 23.08.2019
      22:10 Uhr
      Oasis: Supersonic Dokumentarfilm Großbritannien 2016 | arte
       

      Bewaffnet mit nichts anderem als dem Glauben an sich selbst haben zwei Brüder die Welt erobert: Noel und Liam Gallagher mit ihrer Band Oasis. Noel brachte die Songs ein, Liam die große Klappe. Gemeinsam waren sie nicht zu stoppen. Mit freiem Zugang zur Band und ihren Archiven dringt Regisseur Mat Whitecross mitten ins Herz von Oasis vor. Im Zentrum steht die intensive Beziehung zwischen Noel und Liam. Der Film beginnt mit dem legendären Konzert in Knebworth Park, wo Oasis an zwei Abenden vor einer Viertelmillion Zuschauern spielte. Zurückblickend folgt die Dokumentation Noels ironischer Frage: „Ab wann lief alles richtig?“

      Freitag, 23.08.19
      22:10 - 00:15 Uhr (125 Min.)
      125 Min.
      VPS 22:15
      Stereo HD-TV

      Bewaffnet mit nichts anderem als dem Glauben an sich selbst haben zwei Brüder die Welt erobert: Noel und Liam Gallagher mit ihrer Band Oasis. Noel brachte die Songs ein, Liam die große Klappe. Gemeinsam waren sie nicht zu stoppen. Mit freiem Zugang zur Band und ihren Archiven dringt Regisseur Mat Whitecross mitten ins Herz von Oasis vor. Im Zentrum steht die intensive Beziehung zwischen Noel und Liam. Der Film beginnt mit dem legendären Konzert in Knebworth Park, wo Oasis an zwei Abenden vor einer Viertelmillion Zuschauern spielte. Zurückblickend folgt die Dokumentation Noels ironischer Frage: „Ab wann lief alles richtig?“

       

      Stab und Besetzung

      Regie Mat Whitecross

      Im August 1996 gelang einer Indie-Band aus Manchester etwas, was nie zuvor erreicht worden war: Oasis spielte in Knebworth an zwei Abenden vor insgesamt 250.000 Zuschauern; zweieinhalb Millionen Fans hatten sich um Tickets beworben - so viele wie noch nie in der Geschichte Großbritanniens. Nur drei Jahre zuvor waren Liam und Noel Gallagher noch völlig unbekannt. Nichts deutete darauf hin, dass die Songs, die sie in einem Keller in Manchester einstudierten, wenig später vor Tausenden Zuschauern erklingen würden.
      Ein Gig in Glasgow erwies sich als wegweisend: Oasis spielte gemeinsam mit der örtlichen Band Sister Lovers vor fast leerem Saal in King Tut's Wah Wah Wah Hut. Unter den wenigen Zuschauern war Alan McGee, der Direktor von Creation Records. Er legte ihnen noch am selben Abend einen Plattenvertrag vor. „Definitely Maybe“ landete auf Platz eins und wurde zum am schnellsten verkauften Debütalbum aller Zeiten. Oasis eroberte erst Japan und dann die USA.
      Tony McCarroll war später das erste Opfer einer Neuformierung. Die Band warf ihm mangelndes Rhythmusgefühl vor und ersetzte ihn kurzerhand durch Alan White. Dann verließ Paul McGuigan die Band wegen eines Nervenzusammenbruchs. Doch das Rad drehte sich weiter. Mit dem überraschend erfolgreichen „Wonderwall“ hielt sich die Band in den internationalen Charts, doch Noels Wunsch nach mehr Akustikprojekten sorgte für Konflikte. Manche glaubten, die Spannung zwischen den Brüdern könnte sich irgendwann auf offener Bühne entladen - und die Energie, die sie so erfolgreich gemacht hatte, würde auch für ihren Untergang sorgen.
      Da die Brüder ihren Streit öffentlich austrugen, stürzte sich die Boulevardpresse auf sie. Der Film zeigt Liam und Noel Gallagher so, wie sie wirklich sind: unbändig und ungebunden, leidend und leidenschaftlich. Ihre frühen Jahre wirken wie die Ruhe vor dem Sturm - als man noch nicht ahnte, dass die Brüder bald den Nerv einer ganzen Generation treffen sollten.

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      Freitag, 23.08.19
      22:10 - 00:15 Uhr (125 Min.)
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