• 22.06.2016
      22:55 Uhr
      Die große Literatour (4) Hans Christian Andersens Orient | arte
       

      "Die große Literatour" begibt sich auf die Spuren der spannendsten Reiseschriftsteller der Geschichte und lässt den Zuschauer die Länder durch die Augen der Dichter sehen. Eine literarische Zeitreise, die auf einzigartige Weise Vergangenheit und Gegenwart miteinander verschränkt. In dieser Folge zeigt die Reihe den Orient durch die Augen eines der großen Reisenden seiner Zeit: Hans Christian Andersen. Die Reise nach Konstantinopel markiert einen Wendepunkt in seiner Karriere; nach seiner Rückkehr wird er zum weltberühmten Märchenerzähler.

      Mittwoch, 22.06.16
      22:55 - 23:45 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo HD-TV

      "Die große Literatour" begibt sich auf die Spuren der spannendsten Reiseschriftsteller der Geschichte und lässt den Zuschauer die Länder durch die Augen der Dichter sehen. Eine literarische Zeitreise, die auf einzigartige Weise Vergangenheit und Gegenwart miteinander verschränkt. In dieser Folge zeigt die Reihe den Orient durch die Augen eines der großen Reisenden seiner Zeit: Hans Christian Andersen. Die Reise nach Konstantinopel markiert einen Wendepunkt in seiner Karriere; nach seiner Rückkehr wird er zum weltberühmten Märchenerzähler.

       

      Stab und Besetzung

      Produzent SWR
      Regie Andrew Davies, Markus Augé

      Hans Christian Andersen war einer der großen Reisenden seiner Zeit. Der dänische Schriftsteller soll in seinem Leben über 30 Reisen durch ganz Europa getätigt und 29 Länder in Europa und Nordafrika besucht haben. Im Jahr 1841 machte der 36-jährige Andersen die längste und abenteuerlichste Fahrt seines Lebens, sein Ziel war der Orient. Für den jungen Dramatiker ist Griechenland - die Wiege der Poesie und der Dramen - ein Sehnsuchtsort.
      Halb Reporter, halb Dichter bereiste Andersen die Region in einer Zeit der politischen und gesellschaftlichen Umbrüche. Griechenland war damals ein junger Staat, der gerade erst von der osmanischen Besatzung befreit wurde. Es herrschten ärmliche und chaotische Zustände, aber Andersens Interesse galt vor allem der Akropolis und den Idealen der Antike.

      Das eigentliche Ziel seiner Reise war jedoch Konstantinopel, das Zentrum des Osmanischen Reiches. Andersen beschreibt die Stadt als so multiethnisch, bunt und aufregend wie man sie auch heute noch erlebt: die Minarette der Moscheen, die Basare, Derwische, Kaffeehäuser, überfüllten Gassen und die Schönheit des Bosporus.
      Erst auf seiner Rückfahrt fasste er den Entschluss, das Erlebte niederzuschreiben. In seinem Tagebuch notierte er: "Noch hat kein Buch ein wahres Bild von Griechenland und dem, was ich im Orient gesehen habe, gegeben." Sein Buch "Eines Dichters Basar" ist ein einzigartiges Zeitdokument, in dem Andersen messerscharfe Beobachtungen und idealisierende Beschreibungen miteinander verbindet.

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