• 16.07.2019
      20:15 Uhr
      Die Eroberung des Mondes (1/3) "Wir haben den Mond als Ziel gewählt ..." | arte
       

      Die Eroberung des Mondes: Die dreiteilige Dokumentarfilmreihe schildert den Wettlauf ins Weltall von den Anfängen bis hin zum ersten Schritt auf dem Erdtrabanten im Jahr 1969 - einem Meilenstein der Menschheitsgeschichte.
      Der Wettlauf beginnt im Sommer 1957: Die USA wollen unbedingt den Vorsprung der UdSSR aufholen. Der erste Teil der Reihe zeigt die größten Siege und Misserfolge des US-amerikanischen Raumfahrtprogramms und thematisiert Herausforderungen, Kosten und Schattenseiten der Mondexpedition.

      Dienstag, 16.07.19
      20:15 - 22:05 Uhr (110 Min.)
      110 Min.

      Die Eroberung des Mondes: Die dreiteilige Dokumentarfilmreihe schildert den Wettlauf ins Weltall von den Anfängen bis hin zum ersten Schritt auf dem Erdtrabanten im Jahr 1969 - einem Meilenstein der Menschheitsgeschichte.
      Der Wettlauf beginnt im Sommer 1957: Die USA wollen unbedingt den Vorsprung der UdSSR aufholen. Der erste Teil der Reihe zeigt die größten Siege und Misserfolge des US-amerikanischen Raumfahrtprogramms und thematisiert Herausforderungen, Kosten und Schattenseiten der Mondexpedition.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Robert Stone

      Am 4. Oktober 1957 schossen russische Wissenschaftler den Satelliten ‚ÄěSputnik‚Äú, eine Aluminiumkugel mit knapp 60 Zentimetern Durchmesser, in eine Erdumlaufbahn. In Zeiten des Kalten Krieges verschafft diese Meisterleistung der UdSSR einen gro√üen technischen Vorsprung: Wenn die Sowjets √ľber Tr√§gerraketen verf√ľgen, die Satelliten in den Weltraum schie√üen, dann werden sie durchaus in der Lage sein, eine Atombombe in die USA zu bringen und abzuwerfen, so die damals vorherrschende Meinung.

      Den Amerikanern blieb nichts anders √ľbrig, als in Wettstreit mit der Sowjetunion zu treten. Die Vereinigten Staaten mussten in den ersten Jahren zahlreiche Niederlagen einstecken. Am 12. April 1961 siegten erneut die Sowjets: Der Astronaut Juri Gagarin flog als erster Mensch ins All. Um aufzuholen, wendete sich US-Pr√§sident Eisenhower widerwillig an den Raketeningenieur sowie einstigen SS-Angeh√∂rigen Wernher von Braun. W√§hrend des Zweiten Weltkriegs hatte dieser die ‚ÄěV2‚Äú-Rakete erfunden und damit die Raumfahrt entscheidend vorangebracht.

      Dank seiner Arbeit sch√∂pften die Amerikaner Hoffnung, die Sowjets in technischer Sicht einholen zu k√∂nnen. Am 5. Mai 1961 zeigte das Fernsehen in einer Live√ľbertragung, wie Wernher von Brauns ‚ÄěRedstone‚Äú-Rakete den US-Marine-Testpiloten Alan Shepard in den Weltraum schoss. Nach diesem Etappensieg verk√ľndete der frisch gew√§hlte Pr√§sident John F. Kennedy den Wettlauf zum Mond und damit den Wettstreit um einen neuen Einflussbereich.

      Knapp ein Jahr später vollbrachte das US-amerikanische Raumfahrtprogramm erneut eine Meisterleistung. Der Marine-Oberstleutnant John Glenn umkreiste am 20. Februar 1962 als erster Amerikaner die Erde. Endlich konnten die Nasa und Wernher von Braun konkrete Ergebnisse vorweisen. Während eines Gipfeltreffens mit KPdSU-Chef Nikita Chruschtschow erwähnte Kennedy nebenbei eine mögliche gemeinsame Mondmission. Chruschtschow zögerte, denn eine solche Kooperation könnte die Wahrheit ans Licht bringen: Die Sowjetunion hatte gar keinen technischen Vorsprung.

      Nachdem sein Vorschlag abgelehnt wurde, konzentrierte sich der junge US-Präsident auf sein nationales Raumfahrtprogramm. Doch die ersten Schritte auf dem Mond erlebte er nicht mehr: Am 22. November 1963 wurde John F. Kennedy in Dallas, Texas, ermordet.

      Regisseur Robert Stone ist weltweit einer der besten Filmemacher und Dokumentarfilmproduzenten. ARTE zeigte unter anderem seinen Dokumentarfilm ‚ÄěOswald‚Äôs Ghost‚Äú (‚ÄěDrei Sch√ľsse auf JFK‚Äú, 2007) √ľber die Frage, wer letztlich Pr√§sident Kennedy am 22. November 1963 in Dallas ermordet hat.

      Dokumentarfilmreihe USA 2019

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      Dienstag, 16.07.19
      20:15 - 22:05 Uhr (110 Min.)
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