• 15.06.2019
      13:55 Uhr
      Abenteuer Archäologie Das Geheimnis der Nazca-Linien | arte
       

      In der südperuanischen Wüste befinden sich auf einer Fläche von 450 Quadratkilometern riesige Bodenzeichnungen: die berühmten Naszca-Linien. Bisher erschien es unerklärlich, wie und weshalb das Nazca-Volk die rätselhaften Zeichnungen anfertigte. Ein Archäologenteam glaubt nun, das Rätsel gelöst zu haben.

      Samstag, 15.06.19
      13:55 - 14:20 Uhr (25 Min.)
      25 Min.
      Stereo HD-TV

      In der südperuanischen Wüste befinden sich auf einer Fläche von 450 Quadratkilometern riesige Bodenzeichnungen: die berühmten Naszca-Linien. Bisher erschien es unerklärlich, wie und weshalb das Nazca-Volk die rätselhaften Zeichnungen anfertigte. Ein Archäologenteam glaubt nun, das Rätsel gelöst zu haben.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Agnès Molia
      Jacques Plaisant

      In der Nazca-Ebene am Fuß der peruanischen Anden lüftet ein Archäologenteam ein faszinierendes Geheimnis. Anfang des letzten Jahrhunderts entdeckte der amerikanische Anthropologe Paul Kosok beim Überfliegen der südperuanischen Wüste seltsame Muster am Boden: die berühmten Nazca-Linien. Seither geben diese Zeichnungen Anlass zu den wildesten Theorien. Warum erschuf das Nazca-Volk, das zwischen 200 vor und 600 nach Christus in den nahegelegenen fruchtbaren Tälern Ackerbau betrieb, diese Figuren aus Stein und Sand? Wie brachten sie es fertig, auf einer Fläche von rund 450 Quadratkilometern so viele Linien zu zeichnen? Welches Ziel verfolgten sie damit? Ein Team aus deutschen und peruanischen Wissenschaftlern ist nun überzeugt, das Rätsel gelöst zu haben.
      Peter Eeckhout reist in die peruanische Wüste und trifft dort den Archäologen Markus Reindel, der seit 20 Jahren die rätselhaften Bodenzeichnungen, die auch als Geoglyphen bezeichnet werden, erforscht. Gemeinsam mit seinem peruanischen Kollegen Johny Isla erstellte Reindel mit Hilfe hochauflösender Luftaufnahmen ein Computermodell der Nazca-Wüste. In dem virtuellen Modell sind kleine Steinhügel, sogenannte Tumuli, erkennbar. Bei einem Besuch der laufenden Ausgrabungsarbeiten an einem der Steinhügel erklärt Markus Reindel, wie die Geoglyphen hergestellt wurden. Bei ihren Ausgrabungen legten die Archäologen Plattformen frei, die wahrscheinlich als Altäre für Opfergaben dienten. Darin fanden die Forscher Opfergaben wie Keramikscherben, Pflanzenfasern, Erzeugnisse aus dem Tal, Krebsscheren. Es wird deutlich, dass es sich um einen Kultplatz der Nazca handeln muss.

      Warum sind die Ureinwohner der Osterinseln ausgestorben? Wann betrat der erste Mensch den amerikanischen Kontinent? Forscher aus aller Welt versuchen, die großen Geheimnisse der Geschichte zu lüften. Der belgische Archäologe Peter Eeckhout macht sich in der Dokumentationsreihe auf den Weg zu ihnen und berichtet von ihren jüngsten Entdeckungen.

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      Samstag, 15.06.19
      13:55 - 14:20 Uhr (25 Min.)
      25 Min.
      Stereo HD-TV

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