• 14.11.2015
      17:05 Uhr
      ARTE Reportage Zentralafrika: Die Qual vor der Wahl | arte
       

      Themen:

      • Zentralafrika - Die Qual vor der Wahl: Eigentlich sollen die Menschen in der Zentralafrikanischen Republik bis Ende dieses Jahres eine neue Regierung wählen … Ob der Wahltermin sich wirklich einhalten lässt, das ist zurzeit höchst ungewiss.
      • Zentralafrika - Zeichner des Terrors: Didier Kassaï karikiert und zeichnet den Terror im Alltag der Menschen in der Zentralafrikanischen Republik. Während seines Besuchs in Frankreich traf ihn das ARTE-Reporterteam.
      • Kawergosk, zwei Jahre danach: Im Dezember 2013 fuhr der Fotograf Reza in den Nordirak in das Lager Kawergosk, in dem Flüchtlinge aus Syrien in Zelten leben.

      Samstag, 14.11.15
      17:05 - 18:00 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo

      Themen:

      • Zentralafrika - Die Qual vor der Wahl: Eigentlich sollen die Menschen in der Zentralafrikanischen Republik bis Ende dieses Jahres eine neue Regierung wählen … Ob der Wahltermin sich wirklich einhalten lässt, das ist zurzeit höchst ungewiss.
      • Zentralafrika - Zeichner des Terrors: Didier Kassaï karikiert und zeichnet den Terror im Alltag der Menschen in der Zentralafrikanischen Republik. Während seines Besuchs in Frankreich traf ihn das ARTE-Reporterteam.
      • Kawergosk, zwei Jahre danach: Im Dezember 2013 fuhr der Fotograf Reza in den Nordirak in das Lager Kawergosk, in dem Flüchtlinge aus Syrien in Zelten leben.

       
      • Zentralafrika: Die Qual vor der Wahl

      Eigentlich sollen die Menschen in der Zentralafrikanischen Republik bis Ende dieses Jahres eine neue Regierung wählen … Die Internationale Gemeinschaft nennt es „eine Übergangsphase“ und hilft dabei, diese möglichst termingerecht zu beenden: Doch trotz der Präsenz von 10.000 Blauhelmen und 900 Soldaten der Operation „Sangaris“ aus Frankreich kommen die Menschen in der Zentralafrikanischen Republik einfach nicht zur Ruhe. Ob der Wahltermin sich wirklich einhalten lässt, das ist zurzeit höchst ungewiss.
      Noch immer flackert die Gewalt auf in der Hauptstadt Bangui, zwischen den christlichen Anti-Balaka-Milizen und den muslimischen Seleka-Gruppen: Im September allein starben in nur fünf Tagen 77 Menschen und 400 wurden verletzt. Auf dem Land sieht es nicht besser aus: Bambara, eine Stadt im Osten des Landes und Seleka-Hochburg, wird von General Ali Daras gehalten – nur der Fluss trennt ihn und die Armee von den Anti-Balaka. Zwischen beiden patrouillieren die Blauhelme, eigentlich sollten sie beide Seiten entwaffnen – doch den „Friedens-Soldaten“ scheint das nicht zu gelingen.
      Aus Bangui und aus Bambara flüchten die Menschen vor der Gewalt und dem Terror, überall findet man sie in provisorisch errichteten Camps. Alle wünschen sich dringend, endlich einen neuen Präsidenten und ein neues Parlament wählen zu dürfen, bloß wen? Die Liste der Kandidaten und der Parteien steht noch nicht, die Zeit läuft ihnen davon bis Ende 2015 …

      • Zentralafrika: Zeichner des Terrors

      Didier Kassaï karikiert und zeichnet den Terror im Alltag der Menschen in der Zentralafrikanischen Republik. Während seines Besuchs in Frankreich traf ihn das ARTE-Reporterteam. Er arbeitet dort gerade an der nächsten Folge seines Comicalbums „Terreur à Bangui – Terror in Bangui“. Darin zeichnet er in Bildergeschichten, wie die Menschen in seiner Heimat unter dem jahrelangen Bürgerkrieg leiden.
      Didier Kassaï ist bereits 2014 für „ARTE Reportage“ in das Flüchtlingslager Burj El Barajne in Beirut im Libanon gereist. Dort verbrachte er mehrere Tage, um für die ARTE-Webdokumentation „Refugees“ mit drei anderen Künstlern gemeinsam über das Leben der palästinensischen Flüchtlinge dort zu berichten.

      • Kawergosk, zwei Jahre danach

      Im Dezember 2013 fuhr der Fotograf Reza in den Nordirak in das Lager Kawergosk, in dem Flüchtlinge aus Syrien in Zelten leben. Reza reiste mit drei anderen Künstlern, dem Kinoregisseur Pierre Schoeller, dem Schriftsteller Laurent Gaudé und dem Comiczeichner Reinhard Kleist. Jeder von ihnen hatte den Auftrag, für die ARTE-Webdokumentation „Refugees“ den Alltag im Flüchtlingslager zu dokumentieren. Reza organisierte einen Foto-Workshop für 19 Kinder zwischen 10 und 15 Jahren: Sie sollten fotografieren lernen und ihren Alltag selber ins Bild setzen. Reza hielt auch danach Kontakt mit den Kindern, verfolgte weiter ihre Arbeit, besuchte sie regelmäßig und half ihnen dabei, sich weiter zu entwickeln.
      Der Kontakt riss niemals ab in den letzten zwei Jahren. Mitte Oktober fuhr wieder ein Reporterteam mit Reza nach Kawergosk und traf dort Ali, Amama, Amer, Amina, Deliar, Maryam, Nalin, Nawras, Solav und Solin wieder. Reza zog mit ihnen Bilanz über ihre Fortschritte in der Fotografie.

      Das Magazin für aktuelle internationale Politik wird immer samstags gegen 17.00 Uhr ausgestrahlt. Durch die Sendung führen abwechselnd Andrea Fies und William Irigoyen. Auf der Grundlage seines redaktionellen Sendeauftrags wirft "ARTE Reportage" den etwas anderen Blick auf wichtige Ereignisse des Weltgeschehens.

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      Samstag, 14.11.15
      17:05 - 18:00 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo

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