• 10.11.2015
      01:55 Uhr
      Romane made in New York Dokumentation Frankreich 2008 | arte
       

      Sechs junge US-amerikanische Schriftsteller, die einer neuen Generation New Yorker Autoren angehören, vermitteln in diesem Porträt der Filmemacher Nelly Kaprièlian und Sylvain Bergère die Position der amerikanischen Literatur nach den schrecklichen Ereignissen des 11. September 2001 und der nach der Wahl Barack Obamas zu Ende gegangenen Bush-Ära. Zu Wort kommen die Schriftsteller Jonathan Safran Foer, Jonathan Franzen, Nicole Krauss, Jay MacInerney, Rick Moody und Marisha Pessl.

      Nacht von Montag auf Dienstag, 10.11.15
      01:55 - 02:50 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      VPS 00:50
      Neu im Programm
      Stereo

      Sechs junge US-amerikanische Schriftsteller, die einer neuen Generation New Yorker Autoren angehören, vermitteln in diesem Porträt der Filmemacher Nelly Kaprièlian und Sylvain Bergère die Position der amerikanischen Literatur nach den schrecklichen Ereignissen des 11. September 2001 und der nach der Wahl Barack Obamas zu Ende gegangenen Bush-Ära. Zu Wort kommen die Schriftsteller Jonathan Safran Foer, Jonathan Franzen, Nicole Krauss, Jay MacInerney, Rick Moody und Marisha Pessl.

       

      Die US-Wahlen vom November 2008 setzten den Schlussstrich unter eine Ära, unter das Zeitalter der Bush-Administration. Die Filmemacher Nelly Kaprièlian und Sylvain Bergère betrachten diese Ära durch den Spiegel der Literatur. Insbesondere die Werke einer jungen Generation New Yorker Schriftsteller liegen ihnen am Herzen. Im Gefolge der beiden "Lost Generation"-Ikonen Jay MacInerney und Breat Easton Ellis, die das Amerika der 80er Jahre und dessen Missstände anprangern, erscheint ihnen eine Beschäftigung mit der Autorengeneration nach dem 11. September von Bedeutung. Sie fragen nach, ob sich diese Schriftsteller als Erben der amerikanischen Literatur verstehen, die Mitte der 80er Jahre in den USA zum Vorschein traten, als Verbündete derjenigen, die von der Presse die "Brat Pack Generation" und "die jungen Wilden" genannt werden.

      Wie hat diese junge Generation die Ereignisse des 11. September erlebt? Welchen Stellenwert hat für sie die Fiktion angesichts des Schreckens der Realität und wie begegnen sie ihm? Fast alle schreiben Bücher, die die Vergangenheit, die Geschichte, oft ihre eigene Geschichte thematisieren. Sie befassen sich mit der Erinnerung an vergangene Zeiten - ein Mittel, um die Gegenwart zu akzeptieren oder zu bekämpfen und um sie zu verstehen. Nelly Kaprièlian und Sylvain Bergère treffen in ihrer Dokumentation sechs New Yorker Autoren der neuen Generation. Diese Begegnungen bilden den Ausgangspunkt für literarische und ästhetische Fragestellungen und lassen dabei ein Porträt der amerikanischen Gesellschaft nach dem 11. September entstehen.

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      01:55 - 02:50 Uhr (55 Min.)
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