• 08.11.2015
      06:30 Uhr
      Die ersten Europäer Von 1.800.000 bis 20.000 Jahre v. Chr. | arte
       

      Seit rund zwei Millionen Jahren ist Europa der Schauplatz weitreichender Bevölkerungsbewegungen und tiefgreifender Umwälzungen. Von Griechenland über Portugal und Spanien bis hin nach Polen und Finnland und zu den britischen Inseln haben die Menschen den Kontinent für sich erobert. Doch um zu überleben, mussten sie sich anpassen, verändern und entwickeln. Wir sind die Nachkommen dieser Menschen. Ihr biologisches und kulturelles Erbe geben wir auch an unsere Kinder weiter.

      Sonntag, 08.11.15
      06:30 - 07:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      HD-TV Stereo

      Seit rund zwei Millionen Jahren ist Europa der Schauplatz weitreichender Bevölkerungsbewegungen und tiefgreifender Umwälzungen. Von Griechenland über Portugal und Spanien bis hin nach Polen und Finnland und zu den britischen Inseln haben die Menschen den Kontinent für sich erobert. Doch um zu überleben, mussten sie sich anpassen, verändern und entwickeln. Wir sind die Nachkommen dieser Menschen. Ihr biologisches und kulturelles Erbe geben wir auch an unsere Kinder weiter.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Axel Clévenot

      Wer sind die Europäer und woher stammen sie? Die zweiteilige Dokumentation beschreibt den mehr als zwei Millionen Jahre währenden Entwicklungsprozess seit der Besiedlung Europas.

      Der erste Teil der Dokumentation, die von 1,8 Millionen Jahren vor Christus bis ins Jahr 20.000 vor Christus reicht, schildert die Ankunft der ersten Hominiden aus Afrika und die aufeinanderfolgenden Wanderungen nach Europa, das langsame Aussterben des Neandertalers und die Anpassung des Homo sapiens an seine Umwelt. Ausgehend von genetischen Studien versetzt sich der Film zurück in das Leben einer Gruppe Männer und Frauen, von denen wir Europäer abstammen.

      Er schildert, wie sich diese Menschen entwickelten oder verschwanden, und wie andere Menschen beziehungsweise radikal veränderte eigene Nachfahren an ihre Stelle traten. Zwei Millionen Jahre dauerte die Evolution bis zum heutigen Homo sapiens.

      Der Zweiteiler basiert auf jüngsten genetischen, archäologischen und sprachwissenschaftlichen Forschungen. Neue wissenschaftliche Methoden, sei es in Labors und an Ausgrabungsstätten, geben Aufschluss über die verschiedenen Besiedlungen, Völkerwanderungen sowie Lebens- und Überlebensstrategien unserer Vorfahren. Der Werdegang der europäischen Völker und der Menschheit ist komplex. Ihr Leben war und ist prekär.

      Die Kenntnis der Anpassungs- und Evolutionsmechanismen unserer Vorfahren erlaubt Rückschlüsse auf unsere eigene Zukunft und die Herausforderungen der Gegenwart. Die griechische und die römische Zivilisation erlebten vor 2.700 Jahren, das heißt vor circa 90 Generationen, ihre Blüte.

      Die europäische Geschichte ist jedoch unendlich älter: Sie begann rund 60.000 Generationen früher. Der Autor und Regisseur des Films, Axel Clévenot, wurde für seine wissenschaftlich fundierten und künstlerisch ausgereiften Filme über die europäischen Völkerwanderungen bereits zweimal mit dem Prix Europa geehrt.

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      Sonntag, 08.11.15
      06:30 - 07:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      HD-TV Stereo

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