• 22.09.2015
      17:10 Uhr
      X:enius Eingriff ins Gehirn - Therapie oder Doping? | arte
       

      Das als Kuschelhormon bekannte Oxytocin ist ein körpereigenes Hormon, das bei schwangeren Frauen die Wehen auslöst und für die Milchproduktion sorgt. Nun soll es als emotionsförderndes Medikament Autisten helfen, sich besser auf ihre Mitmenschen einzulassen. Die "X:enius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner gehen der Frage nach, wo sinnvolle Therapie aufhört und wann Gehirn-Doping beginnt. In einem Berliner Unternehmen erfahren sie, warum Autismus in der Arbeitswelt durchaus gefragt sein kann, und warum nicht jede Störung im Hirn unbedingt behandelt werden muss.

      Dienstag, 22.09.15
      17:10 - 17:40 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

      Das als Kuschelhormon bekannte Oxytocin ist ein körpereigenes Hormon, das bei schwangeren Frauen die Wehen auslöst und für die Milchproduktion sorgt. Nun soll es als emotionsförderndes Medikament Autisten helfen, sich besser auf ihre Mitmenschen einzulassen. Die "X:enius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner gehen der Frage nach, wo sinnvolle Therapie aufhört und wann Gehirn-Doping beginnt. In einem Berliner Unternehmen erfahren sie, warum Autismus in der Arbeitswelt durchaus gefragt sein kann, und warum nicht jede Störung im Hirn unbedingt behandelt werden muss.

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Carolin Matzko, Gunnar Mergner

      Das als Kuschelhormon bekannte Oxytocin ist ein körpereigenes Hormon, das bei schwangeren Frauen die Wehen auslöst und für die Milchproduktion sorgt. Nun soll es als emotionsförderndes Medikament Autisten helfen, sich besser auf ihre Mitmenschen einzulassen. Gleichzeitig ist im Internet längst ein Markt für Oxytocin entstanden: Gesunde sollen damit ihre sozialen Kompetenzen steigern und etwa in Bewerbungsgesprächen punkten können. Einen solchen Missbrauch gibt es auch beim Ritalin: Es hilft Kindern mit Aufmerksamkeitsstörung, sich besser zu konzentrieren. Gesunde nehmen das Medikament, um im stressigen Berufsalltag durchzuhalten. Mittlerweile werden sogar Elektroden ins Hirn gepflanzt. Ein Modell für jeden?

      Die "X:enius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner gehen der Frage nach, wo sinnvolle Therapie aufhört und wann Gehirn-Doping beginnt. In einem Berliner Unternehmen erfahren sie, warum Autismus in der Arbeitswelt durchaus gefragt sein kann, und warum nicht jede Störung im Hirn unbedingt behandelt werden muss.

      Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius

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