• 23.05.2019
      05:00 Uhr
      Die Musik der Alhambra Dokumentation Frankreich 2016 | arte
       

      Spanien, am Tor zur arabischen Welt: Durch Kriege und Frieden ist sie Zeugin der Epochen und Ereignisse geworden - die Alhambra, die ehrfürchtig „die Rote“ genannt wurde. Sie ist Zeugnis der arabisch-andalusischen Kultur und UNESCO-Weltkulturerbe. Die maurische Stadtburg wurde im Laufe der Jahrhunderte zur Inspiration für unzählige Künstler. Im 19. Jahrhundert entdeckten sie die Alhambra als romantische Oase der Glückseligkeit. Komponisten wie Claude Debussy, Manuel da Falla und Isaac Albéniz widmeten ihr einige ihrer schönsten Werke.

      Donnerstag, 23.05.19
      05:00 - 05:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo HD-TV

      Spanien, am Tor zur arabischen Welt: Durch Kriege und Frieden ist sie Zeugin der Epochen und Ereignisse geworden - die Alhambra, die ehrfürchtig „die Rote“ genannt wurde. Sie ist Zeugnis der arabisch-andalusischen Kultur und UNESCO-Weltkulturerbe. Die maurische Stadtburg wurde im Laufe der Jahrhunderte zur Inspiration für unzählige Künstler. Im 19. Jahrhundert entdeckten sie die Alhambra als romantische Oase der Glückseligkeit. Komponisten wie Claude Debussy, Manuel da Falla und Isaac Albéniz widmeten ihr einige ihrer schönsten Werke.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Corentin Leconte

      Alhambra - eine Einladung zur Reise, so beschrieb sie Charles Baudelaire, ein tiefer Bewunderer der arabischen Kunst. Die Alhambra ist ein Zeugnis der arabisch-andalusischen Kultur und heute UNESCO-Weltkulturerbe. Das Wahrzeichen der spanischen Geschichte hat im Laufe der Jahrhunderte Schriftstellern, Malern, Bildhauern und Musikern als Inspirationsquelle gedient. Die Komponisten Manuel da Falla, Isaac Albéniz und Claude Debussy nahmen die Anmut und Sinnlichkeit der maurischen Stadtburg als Anregung für einige ihrer schönsten Werke.

      Anhand ausgewählter Kompositionen begibt sich die Dokumentation auf eine musikalische Entdeckungsreise. Die Sultane von Granada machten die Alhambra zu einem Ort des Austauschs. In einer Atmosphäre relativer Toleranz trafen hier die drei Religionsgemeinschaften aufeinander. Das Zusammenleben ist zum Symbol eines friedlichen Miteinanders der Kulturen geworden, die das Dekor der Alhambra widerzuspiegeln scheint. Die Alhambra spiegelt die Blütezeit des Islam wider, verbunden mit dem goldenen Zeitalter Spaniens und wurde für die Romantiker zum Inbegriff aller Mythen, Fantasien und verlorenen Paradiese.

      Die barocken Chorgesänge von Juan Vásquez, die im Palast von Karl V. erklingen, lassen das goldene Zeitalter Spaniens wieder aufleben. In den Gärten des Palacio de Generalife wird „Nächte in spanischen Gärten“ von Manuel da Falla gespielt. Der spanische Komponist Isaac Albéniz benannte eines seiner Werke nach dem ältesten Stadtviertel Granadas „El Albaicín“; Claude Debussy wiederum schrieb seine Klavierstücke „Estampes“, ohne jemals in Granada gewesen zu sein.

      Javier Perianes, der im legendären Myrtenhof die Werke all dieser Künstler interpretiert, lässt mit seinem Klavierspiel die Alhambra in ihrer großen musikalischen Vielfalt erklingen, die zu vielerlei Träumen einlädt.

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