• 13.02.2015
      19:30 Uhr
      Evolution aus Menschenhand Dokumentation Österreich 2013 | arte
       

      Der Mensch war schon immer gestaltend in seiner Umwelt tätig, doch in unseren modernen Zeiten verändert er den Planeten Erde in einem nie dagewesenen Ausmaß. Diese Eingriffe beeinflussen unmittelbar die natürliche Evolution von Tieren und sind eine neue ökologische Herausforderung im 21. Jahrhundert. So sind beispielsweise Keime gegen Medikamente und Insekten gegen Pestizide resistent geworden. Der Film beleuchtet die beschleunigte Evolution von Tierarten, die dem Einfluss des Menschen ausgesetzt sind, unter anderem Schmetterlinge, Hunde, Mäuse, Schwalben, Ratten, Kröten, Schlangen, Kraniche, Wanderfalken, Schildkröten und Tauben.

      Freitag, 13.02.15
      19:30 - 20:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo HD-TV

      Der Mensch war schon immer gestaltend in seiner Umwelt tätig, doch in unseren modernen Zeiten verändert er den Planeten Erde in einem nie dagewesenen Ausmaß. Diese Eingriffe beeinflussen unmittelbar die natürliche Evolution von Tieren und sind eine neue ökologische Herausforderung im 21. Jahrhundert. So sind beispielsweise Keime gegen Medikamente und Insekten gegen Pestizide resistent geworden. Der Film beleuchtet die beschleunigte Evolution von Tierarten, die dem Einfluss des Menschen ausgesetzt sind, unter anderem Schmetterlinge, Hunde, Mäuse, Schwalben, Ratten, Kröten, Schlangen, Kraniche, Wanderfalken, Schildkröten und Tauben.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Steve Nicholls, Sarah Whally

      Die Natur benötigte viele Milliarden Jahre, um die heutige schier unendliche Artenvielfalt zu schaffen. Laut herrschender Meinung handelt es sich bei der Evolution um einen langsamen, kaum merklichen Prozess. Doch durch die Eingriffe des Menschen in die Natur ist die natürliche Entwicklung völlig aus dem Takt geraten.

      Seit Urzeiten hat sich der Mensch Flora und Fauna untertan gemacht, zum Beispiel Kulturpflanzen wie Weizen, Reis und Mais oder Haustiere wie Kühe, Schafe, Schweine und Hunde. Doch jenseits dieser künstlichen Selektion verändern aktuelle Phänomene - Bevölkerungsdruck, Umweltverschmutzung, Abholzung, Verstädterung, Zersiedlung, Klimawandel - unwillkürlich die Lebensbedingungen von Tieren im Umfeld des Menschen.

      Der Mensch ist auf dem Planeten Erde allgegenwärtig und beschleunigt die Evolution. Allgemein bekannt sind beispielsweise Keime, die gegen Medikamente, und Insekten, die gegen Pestizide resistent geworden sind. Je mehr sich die Wissenschaft mit dieser Frage beschäftigt, desto mehr Fälle treten zutage.

      Die Dokumentation beleuchtet die beschleunigte Evolution von Tierarten, die auf die eine oder andere Weise dem Einfluss des Menschen ausgesetzt sind, unter anderem Schmetterlinge, Hunde, Mäuse, Schwalben, Ratten, Kröten, Schlangen, Kraniche, Wanderfalken, Schildkröten und Tauben.

      In der Dokumentation kommen Biologen, Genforscher und Ethiker aus Australien, den USA, England und Deutschland zu Wort. Der Film wurde 2014 bei den New York Festivals (World's Best TV & Films) mit der Silbermedaille in der Kategorie "Nature & Wildlife" ausgezeichnet.

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