• 28.01.2015
      05:10 Uhr
      Max Bruch: Violinkonzert Nr. 1 arte
       

      Unter der musikalischen Leitung Gianandrea Nosedas gibt das Orchestre de Paris Werke des in Vergessenheit geratenen italienischen Komponisten Ottorino Respighi: "Fontane di Roma" (Die Brunnen von Rom) sowie Auszüge aus seiner symphonischen Dichtung. Außerdem ist das erste Violinkonzert von Max Bruch zu hören, bei dem Ottorino Respighi dirigieren lernte. Als Solist ist der preisgekrönte armenische Violinist Sergey Khachatryan zu erleben.

      Mittwoch, 28.01.15
      05:10 - 06:00 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      HD-TV Stereo

      Unter der musikalischen Leitung Gianandrea Nosedas gibt das Orchestre de Paris Werke des in Vergessenheit geratenen italienischen Komponisten Ottorino Respighi: "Fontane di Roma" (Die Brunnen von Rom) sowie Auszüge aus seiner symphonischen Dichtung. Außerdem ist das erste Violinkonzert von Max Bruch zu hören, bei dem Ottorino Respighi dirigieren lernte. Als Solist ist der preisgekrönte armenische Violinist Sergey Khachatryan zu erleben.

       

      Stab und Besetzung

      Violine Sergey Khachatryan
      Regie Stéphan Aubé

      Der italienische Komponist Ottorino Respighi stand bislang noch nie auf dem Programm des Orchestre de Paris. Dabei wurde seine Musik in den 20er und 30er Jahren sehr geschätzt. Zu seinen treuen Verfechtern zählte Toscanini, der seine Werke in Amerika zur Aufführung brachte. Andere Bewunderer hingegen schadeten dem Ruf des Komponisten, wie zum Beispiel Mussolini, der in ihm einen Vertreter der Genialität italienischer Musik sah. Und so geriet Respighi aufgrund der Geschichte größtenteils in Vergessenheit. Dirigent Gianandrea Noseda fand es an der Zeit, sich diesem ideenreichen Komponisten wieder zuzuwenden. Wie das Frühwerk von Richard Strauss und Claude Debussy beschwört auch Respighis Musik Bewegung und Licht. Seine "Römische Trilogie" verdient es, wiederentdeckt zu werden. Das Komponieren lernte Respighi bei Max Bruch. Dessen Erstes Violinkonzert erlangte beim Publikum sofort große Beliebtheit. Wie auch die großen Violinkonzerte von Beethoven, Mendelssohn, Brahms und Tschaikowsky ist es von mitreißender Dramatik und besticht durch eine rhapsodische Rhythmik, deren Ursprung unter anderem in der Zigeunermusik liegt.

      Gianandrea Noseda ist Chefdirigent des Teatro Regio in Turin, Ehrendirigent des BBC Philharmonic Orchestra in Manchester, Erster Gastdirigent des Israel Philharmonic Orchestra und künstlerischer Leiter des Stresa Festivals. Auf Einladung von Waleri Gergijew übernahm er im Alter von 35 Jahren den Posten des Ersten Gastdirigenten am Mariinski-Theater in Sankt Petersburg. Das Orchestre de Paris leitete der Ausnahmedirigent erstmals 2010 mit einem russischen Programm. 2013 war er mit dem London Symphony Orchestra und "Rigoletto" zu Gast beim Opernfestival in Aix-en-Provence. Seine jüngsten Einspielungen widmen sich der Wiederentdeckung italienischer Komponisten des 20. Jahrhunderts wie Petrassi, Casella und Respighi.

      Sergey Khachatryan wurde 1985 in Armenien geboren. Im Jahr 2000 gewann er als jüngster Teilnehmer aller Zeiten den Internationalen Violinwettbewerb Jean Sibelius. 2005 gewann er den Ersten Preis beim renommierten Königin-Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel. Auf Einladung von Kurt Masur spielte er mit dem Orchestre National de France in Paris, mit dem New York Philharmonic Orchestra und dem Cleveland Orchestra. Im Januar 2014 gewann der talentierte Violinist den Credit Suisse Young Artist Award.

      Wird geladen...
      Mittwoch, 28.01.15
      05:10 - 06:00 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      HD-TV Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 05.07.2022