• 29.01.2015
      00:15 Uhr
      Brief einer Unbekannten Spielfilm USA 1948 (Letter from an Unknown Woman) | arte
       

      Wien im Jahr 1900: Am Vorabend eines bevorstehenden Duells erhält der berühmte und attraktive Pianist Stefan Brand einen Brief von einer gewissen Lisa Berndle. Er entdeckt darin, dass diese ihr gesamtes Leben ihrer grenzenlosen Liebe zu ihm widmete. In ihrem Brief blickt Lisa auf eine Vielzahl von Treffen mit Stefan zurück - bis zu dem Tag, an dem er sich an ihre Seite legte und sie sich unsterblich in ihn verliebte, ohne jemals wieder davon loszukommen.

      • Max Ophüls' Melodram basiert auf der gleichnamigen Novelle von Stefan Zweig.

      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 29.01.15
      00:15 - 01:25 Uhr (70 Min.)
      70 Min.
      HD-TV Stereo

      Wien im Jahr 1900: Am Vorabend eines bevorstehenden Duells erhält der berühmte und attraktive Pianist Stefan Brand einen Brief von einer gewissen Lisa Berndle. Er entdeckt darin, dass diese ihr gesamtes Leben ihrer grenzenlosen Liebe zu ihm widmete. In ihrem Brief blickt Lisa auf eine Vielzahl von Treffen mit Stefan zurück - bis zu dem Tag, an dem er sich an ihre Seite legte und sie sich unsterblich in ihn verliebte, ohne jemals wieder davon loszukommen.

      • Max Ophüls' Melodram basiert auf der gleichnamigen Novelle von Stefan Zweig.

       

      Stab und Besetzung

      Lisa Berndle Joan Fontaine
      Stefan Brand Louis Jourdan
      Frau Berndle Mady Christians
      Baron Johann Stauffer Marcel Journet
      John Art Smith
      Marie Carol Yorke
      Herr Kastner Howard Freeman
      Leutnant Leopold von Kaltnegger John Good
      Schnitt Ted J. Kent
      Produzent John Houseman, William Dozier
      Regie Max Ophüls
      Drehbuch Howard Koch, Max Ophüls
      Kamera Franz Planer
      Musik Daniele Amfitheatrof
      Produktion Rampart Productions

      Stefan Brand ist ein wohlhabender Pianist, der es liebt, nachts auszugehen und Frauen zu verführen. Als er in eine neue Wohnung zieht, verfällt die Nachbarstochter Lisa Berndle sofort seinem Charme; er soll die Liebe ihres Lebens werden. Die Handlung setzt Jahre später ein. Stefan findet eines Abends bei seiner Heimkehr den Brief eines unbekannten Absenders vor. Eine Frau namens Lisa, die mittlerweile verstorben ist, hat ihm geschrieben. Schon die ersten Zeilen fesseln ihn und die Lektüre beschäftigt ihn schließlich die ganze Nacht. Ihr Brief versetzt ihn in eine Vergangenheit aus der leidenschaftlichen Sicht eines schüchternen Wesens, welches er nie wahrgenommen hat.

      Rückblickend wird ihm das Ausmaß der Liebestragödie bewusst, die so erzählt werden kann: Seit seinem Einzug schwärmt Lisa für ihn und seine Musik. Sie tut alles dafür, um ihm zu gefallen - doch ohne Erfolg. Als sie mit ihrer Mutter nach Linz ziehen soll, reißt sie sich los und rennt zurück. Angekommen muss sie mit ansehen, wie er eine andere Frau mit nach Hause nimmt. Enttäuscht entscheidet sie sich, nach Linz zu gehen.

      Nach Jahren, als Lisa bereits 18 Jahre alt ist und vielversprechende Bewerber von sich weist, begegnet sie Stefan wieder, doch dieser erkennt sie nicht. Sie nähern sich einander an und es kommt zu einer Liebesnacht, bei der sie schwanger wird. Kurz darauf wird sie von Stefan verlassen. Aus Stolz verheimlicht sie ihm ihr gemeinsames Kind und heiratet später Baron Johann Stauffer. Doch die Sehnsucht nach Stefan zerfrisst sie und so sucht sie ihn nach vielen Jahren erneut auf. Als dieser sie erneut nicht wiedererkennt, zieht sie verhängnisvolle Konsequenzen für sich und ihren Sohn ...

      Der "Brief einer Unbekannten" wird heute als einer der bedeutendsten Filme von Max Ophüls betrachtet. Er zählt neben "Der Verbannte" (1947), "Gefangen" (1948) und "Schweigegeld für Liebesbriefe" (1949) zu den Produktionen, welche Ophüls während seiner Zeit im Exil in Hollywood realisierte. Die literarische Vorlage für "Brief einer Unbekannten" lieferte die 1922 erschienene Novelle von Stefan Zweig. Es wird das tragische Porträt einer Frau gezeichnet, die aus unerfüllter Liebe zugrunde geht. Unter Einsatz einer frei beweglichen Kamera schafft Ophüls ein Meisterwerk der Gefühle.

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      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 29.01.15
      00:15 - 01:25 Uhr (70 Min.)
      70 Min.
      HD-TV Stereo

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