• 22.12.2014
      00:05 Uhr
      Kurzschluss - Das Magazin Kurzfilm-Nacht anlässlich von "Der kürzeste Tag" | arte
       

      2014 wird dem Kurzfilm in Frankreich zum vierten Mal ein eigenes Fest gewidmet. ARTE zeigt das Beste, was dieses Genre zu bieten hat:

      • He Done His Best, USA 1926
      • Claudiu and the Fish, D 2013
      • Eine Nacht auf dem See, F 2013
      • Drunter & Drüber, D 2013
      • Now You Tell One, USA 1926
      • Kavinsky, D 2011
      • Blackstory, A 2012
      • A Sleepless Night, USA 1921
      • Gangster ohne Gewissen, F 2012
      • Der Schiedsrichter, I 2008
      • 5,80 Meter, F 2012
      • Egged on, USA 1926
      • Elastika ist nicht zu stoppen, KAN 2012
      • Die andere Seite, D 2013
      • Kein Ende in Sicht, Korea / USA 2012
      • Schwarzer Freitag, D 2013
      • Kali, der kleine Vampir, POR / F / KAN 2012

      Nacht von Sonntag auf Montag, 22.12.14
      00:05 - 04:00 Uhr (235 Min.)
      235 Min.
      Stereo

      2014 wird dem Kurzfilm in Frankreich zum vierten Mal ein eigenes Fest gewidmet. ARTE zeigt das Beste, was dieses Genre zu bieten hat:

      • He Done His Best, USA 1926
      • Claudiu and the Fish, D 2013
      • Eine Nacht auf dem See, F 2013
      • Drunter & Drüber, D 2013
      • Now You Tell One, USA 1926
      • Kavinsky, D 2011
      • Blackstory, A 2012
      • A Sleepless Night, USA 1921
      • Gangster ohne Gewissen, F 2012
      • Der Schiedsrichter, I 2008
      • 5,80 Meter, F 2012
      • Egged on, USA 1926
      • Elastika ist nicht zu stoppen, KAN 2012
      • Die andere Seite, D 2013
      • Kein Ende in Sicht, Korea / USA 2012
      • Schwarzer Freitag, D 2013
      • Kali, der kleine Vampir, POR / F / KAN 2012

       

      Im Dezember 2014 wird dem Kurzfilm in Frankreich zum vierten Mal ein eigenes Fest gewidmet. ARTE strahlt aus diesem Anlass in der Nacht vom 21. Dezember das Beste aus, was dieses Genre zu bieten hat. Unter dem Motto "Le Jour le plus Court" ("Der kürzeste Tag") hat der französische Staat eine Aktion ins Leben gerufen, die die Ausstrahlung von Kurzfilmen - sei es im Kino, Fernsehen oder Internet - zu fördern versucht und die Kurzfilme einem breiten Publikum zugänglich machen will. "Kurzschluss - Das Magazin" feiert mit und zeigt in der Nacht von Sonntag 17 Kurzfilme am Stück - darunter in Erstausstrahlung vier Stummfilme von Charley Bowers.

      • He Done His Best (00:10 Uhr)

      Stummfilm USA 1926
      Charley arbeitet als Tellerwäscher in einer Restaurantküche. Seine Kollegen verlassen ihren Arbeitsplatz und Charley muss nun allein den Laden schmeißen. Da erfindet er eine Maschine, die alle Vorgänge übernimmt, vom Kochen bis hin zum Servieren der Speisen ...
      Charleys geniale Erfindung mag mit Recht als Vorläufer der Fütterungsmaschine aus Chaplins Film "Moderne Zeiten" betrachtet werden.

      Drehbuch: Charley Bowers, Harold L. Muller, Ted Sears
      Regie: Charley Bowers, Harold L. Muller
      Produzent/-in: Charley Bowers

      Charley Bowers (1889-1946) ist eine der rätselhaften Persönlichkeiten des frühen amerikanischen Kinos. Bevor seine eigene Filmkarriere beginnt, arbeitet er von 1916-1926 an der Produktion von Mutt-and-Jeff-Trickfilmen nach der gleichnamigen Comic-Serie mit. In seinen Filmen voller skurriler Einfälle mischt er Animation mit Real-Aufnahmen und schafft verblüffende Szenen, die nie zuvor in ähnlicher Weise zu sehen waren. Damit nimmt Bowers eine Vorreiterstellung in der damaligen Filmwelt ein und braucht den Vergleich mit Charles Chaplin oder Buster Keaton nicht zu scheuen. Seit 1992 hat die Produktionsfirma Lobster Films weltweit nach Kopien von Charley Bowers filmischem Œuvre recherchiert.

      • Claudiu and the Fish (00:35 Uhr)

      Spielfilm Deutschland 2013
      Claudiu, Ende 20, arbeitet an der Fischtheke eines Supermarktes. Er gibt sich Mühe, auch wenn er seine Arbeit im Grunde nicht wirklich mag. Eines Tages beginnt ein zusammengepferchter Karpfen, der sich in einem viel zu kleinen Bassin befindet, mit menschlicher Stimme zu husten, als Claudiu ihn aus dem Wasser holt. Claudiu ist erschüttert und will für seine Fische größere Becken. Der Chef lehnt vehement und arrogant ab. Claudiu rächt sich, indem er telefonisch eine Bombendrohung absetzt. Dabei bedenkt er jedoch nicht, dass bei einem Bombenalarm auch der Strom im Geschäft und somit die Sauerstoffpumpe abgestellt wird ...

      Claudiu: Paul Ipate
      Chef: Andrei Mateiu
      Kollege: Dan Lupu
      Kollege: Eugen Lumezianu

      Regie: Andrei Tanase
      Drehbuch: Andrei Tanase
      Kamera: Barbu Balasoiu
      Schnitt: Andrei Balasoiu
      Produzent: Philipp Dettmer, Tudor Giurgiu
      Ton: Tobias Peper

      Der gebürtige Rumäne Andrei Tanase arbeitet als Drehbuchautor und Filmemacher. "Claudiu and the Fish" ist sein erster Kurzfilm.

      • Eine Nacht auf dem See (00:47 Uhr)

      Kurzfilm Frankreich 2013 (Une nuit sur le lac)
      Madeleine ist eine Frau mit starken Gefühlsschwankungen, die, wie immer, Angst hat. Ihr Mann Henri ist introvertiert und versucht, wie immer, den Problemen aus dem Weg zu gehen. Da sie seit 20 Jahren ein Paar sind, sind sie es gewohnt zu streiten. Aber eines Nachts endet eine ihrer Streitereien tragisch ...

      Regie: Lizete Murovska
      Schnitt: Camille Maury
      Produktion: La Poudrière
      Ton: Loïc Burkhardt

      Lizete Murovska ist gebürtige Lettin und studierte an der Baltischen Film- und Medienhochschule. Im Anschluss kam sie für ein weiteres Studium nach Frankreich. "Eine Nacht auf dem See" ist ihr Abschlussfilm an der renommierten Hochschule für Animationsfilm La Poudrière. Weitere Filme von ihr sind "My dad collects cats" (2010) und "Carrousel" (2012).

      • Drunter & Drüber (00:55 Uhr)

      Spielfilm Deutschland 2013
      Eine bekannte Situation - ein One-Night-Stand. Der Morgen danach. Eine Frau, ein nackter Rücken. Sie steht auf und geht. Das Glucksen der Kaffeemaschine tönt. Jonas erwartet freudig die Rückkehr seiner Nachtbekanntschaft. Stattdessen sieht er sich mit einem Mann konfrontiert, der ihn des Einbruchs bezichtigt, die Polizei ruft und ihn abführen lässt. Als sich erneut der Schlüssel im Türschloss dreht und die Frau die Wohnung betritt, erfährt auch der Zuschauer, wer welches Spiel gespielt hat.

      Jonas: Michael Klammer
      Benjamin Walter: Peter Jordan
      Frau: Karoline Reinke
      Polizistin: Constanze Weinig
      Polizist: Max Ruhbaum

      Drehbuch: Philipp Löhle
      Herstellungsleitung: Stefanie Knoll
      Kamera: Andreas Tonndorf
      Musik: Sobotka
      Schnitt: Theo Strittmatter
      Ton: Christoph Schilling
      Regie: Philipp Löhle
      Produzent/-in: Christoph Holthof, Daniel Reich

      Philipp Löhle, Jahrgang 1978, ist in Baden-Baden aufgewachsen. Er studierte Geschichte, Theater- und Medienwissenschaft sowie deutsche Literatur in Erlangen und Rom. Erste Theaterstücke entstanden noch während des Studiums. Sein Stück "KAUF-LAND" wurde 2005 vom Theater Erlangen uraufgeführt. Er ist außerdem als Journalist und Filmemacher tätig.

      • Now You Tell One (01:00 Uhr)

      Stummfilm USA 1926

      "Now You Tell One" gilt als Bowers' erfolgreichster und bekanntester Film.
      Charley berichtet in einem "Lügenclub" von einem Zaubertrank, der alles Mögliche an Pflanzen wachsen lässt. Als auf einer Farm eine Mäuseplage herrscht, lässt er mithilfe seines Tranks Katzen wachsen. Doch ähnlich wie in Goethes "Zauberlehrling" nehmen die Geschehnisse eine unerwartete Wendung ...

      Drehbuch: Charley Bowers, Harold L. Muller
      Regie: Charley Bowers, Harold L. Muller, Ted Sears
      Produktion: Bowers Comedy Production
      Produzent/-in: Charley Bowers

      • Kavinsky (01:25 Uhr)

      Spielfilm Deutschland 2011
      Sven, ein junger Mann Anfang 20, möchte seine neue Freundin Eva, eine gleichaltrige junge Frau russischer Abstammung, zum Essen ausführen. Allerdings muss er sie in ihrem Elternhaus abholen und sich dort ihrem Vater Herrn Kavinsky stellen. Dieser zeigt sich misstrauisch und bringt Sven mit einem kuriosen Fragespiel ins Schwitzen, während Eva auf sich warten lässt.

      Kavinsky: Erhard Hartmann
      Sven: Christoph Wilke

      Regie: Daniel Schraner
      Drehbuch: Daniel Schraner, Manuel Haefele
      Kamera: Manuel Haefele
      Schnitt: Aurora Vögeli
      Produzent: Piet Baumgartner
      Ton: Samuel Lutz

      Daniel Schraner wurde 1982 in Luzern, Schweiz, geboren. 2007 nahm er das Studium im Fach Film/Video am SAE Institute (School of Audio Engineering) in Zürich auf. Seitdem hat er an verschiedenen Schweizer Filmprojekten mitgearbeitet. Zurzeit ist er als Freischaffender für Film- und Werbeproduktionen tätig.

      • Blackstory (01:40 Uhr)

      Kurzfilm Österreich 2012
      Die nächste aufzuklärende Blackstory der Radioshow "Riddles of the night": Ein Mann betritt eine Bar und wird vom Barkeeper erschossen. Was ist passiert?
      Max liebt Lucille, Lucille spielt mit Gabriel, Gabriel kommt Fred in die Quere, Fred hat ein Problem mit Sylvester, Sylvester schläft mit Lucille, Lucille braucht Max und Max trifft Fred. Eine höllische Konstellation in einer pechschwarzen Nacht, die auf nur eine einzige Sache hinausläuft: den Tod. Doch wie kommt es dazu?

      Regie: Christoph Brunner, Stefan Brunner
      Drehbuch: Stefan Brunner, Christoph Brunner, Kevin Lutz

      "Blackstory ist ein Lateral, die paradox anmutende Lösung eines Rätsels, deren Sinn erst erkundet werden muss." (Facebook-Seite des Kurzfilms "Blackstory")
      Die Brüder Stefan und Christoph Brunner, beide Absolventen der Filmakademie Wien, stellten den Thriller "Blackstory" gemeinsam auf die Beine. 2007 wurde ihr Projekt bereits als bestes unverfilmtes Drehbuch auf dem Filmfestival der Filmakademie Wien ausgezeichnet.

      Stefan Brunner wurde 1976 in Bern geboren. Nach einem Germanistikstudium begann er 2001 ein Regiestudium an der Filmakademie Wien und ist seit 2007 freischaffender Drehbuchautor. Christoph Brunner wurde 1978 in Linz geboren und studierte ab 1997 an der Höheren Graphischen Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt in Wien. Ebenfalls 2001 begann er ein Regie- und Kamerastudium an der Filmakademie Wien. Heute arbeitet er als freischaffender Filmemacher, Cutter und Kameramann.

      • A Sleepless Night (02:10 Uhr)

      Stummfilm USA 1941
      In elf Minuten wird aus dem Leben einer Mäusefamilie erzählt, die sich ihre Wohnung im Inneren einer Wand eingerichtet hat.
      "A Sleepless Night" war wahrscheinlich mit einem Soundtrack und/oder Toneffekten versehen - die Tonspur ist jedoch nicht erhalten.

      Drehbuch, Regie und Produktion: Charley Bowers

      • Gangster ohne Gewissen (02.20 Uhr)

      Spielfilm Frankreich 2012 (Briganti senza leggenda)
      Ein gewitzter Bauer schafft es mit der Hilfe seiner Frau, zwei tyrannische Gangster auszutricksen. Zunächst bietet er ihnen einen Goldesel an. Als der Esel stirbt, fordern die Gangster Ersatz. Daraufhin gibt der Bauer ihnen einen Topf, der ohne Feuer kochen kann. Doch auch damit kann er sie nicht zufriedenstellen. Als sie erneut bei ihm auftauchen und ihn bedrohen, gibt er ihnen einen dritten magischen Gegenstand: Einen Strohhalm, mit dem man Tote wiederbeleben kann ...

      Bauer: Aldo Palmetti
      Frau des Bauers: Bruna Brunori
      Gangster: Gianfranco Rosini
      Gangster: Luca Casali
      Gangsterfrau: Romina Giannotti
      Gangsterfrau: Sara Rossini

      Animation und Drehbuch: Gianluigi Toccafondo
      Kamera: Massimo Salvucci, Sara Sponga
      Ton und Musik: Stefano Pilia
      Regie: Gianluigi Toccafondo
      Produzent/-in: Dora Benousilio, Matteo Garrone
      Schnitt: Massimo Salvucci
      Produktion: Les Films de l'Arlequin

      Gianluigi Toccafondo, Jahrgang 1965, ist Absolvent der Kunsthochschule von Urbino. Er kann bereits auf eine Reihe preisgekrönter Kurzfilme zurückblicken und arbeitet sowohl für das italienische Fernsehen als auch für die Werbebranche. Die Zeichnungen und Grafiken seiner Filme wurden bereits mehrfach in Galerien ausgestellt. Mit seinem Kurzfilm "Die Spur des Schweins" (1993) war er für den Goldenen Bären in Berlin nominiert und für sein 1999 entstandenes Märchen-Remake "Pinocchio" erhielt er Preise auf den Festivals in Leipzig und Turin.

      • Der Schiedsrichter (02:35 Uhr)

      Spielfilm Italien 2008 (L'arbitro)
      "Der Schiedsrichter" erzählt die Geschichte von zwei Dieben: Der eine hat auf dem Land ein Lamm gestohlen, der andere ist ein Schiedsrichter, der bestechlich war. Um für seine Sünden zu büßen, wurde der Schiedsrichter auf die Insel Sardinien verbannt, wo er nun ein Spiel der untersten Liga pfeifen muss. Die Schicksale der beiden Gefallenen kreuzen sich, was ungeahnte Folgen hat ...

      Schiedsrichter: Luca Pusceddu
      Chef der Schiedsrichter: Gilberto Idonea
      Mörder: Franco Fais
      Lammdieb: Enrico Sassu
      Frau mit Regenschirm: Teresa Matta
      Matzutzi: Alessandro Biolla
      Trainer: Giorgio Franco Zucca

      Regie: Paolo Zucca
      Drehbuch: Paolo Zucca
      Kamera: Patrizio Patrizi
      Musik: Luca Schiavo, Andrea Casciu
      Schnitt: Alessio Santoni
      Produzent: Cristiana Cappai
      Ton: Maurizo Corda

      Paolo Zucca wurde 1972 in der sardischen Hauptstadt Cagliari geboren. Er studierte zunächst Literatur in Florenz, dann Drehbuch an derHochschule des staatlichen Fernsehsenders RAI. Seinen Abschluss im Fach Regie machte er an der Filmhochschule NUCT in Cinecittà. Sein Kurzfilm "Der Schiedsrichter" erhielt zahlreiche Preise, u. a. 2009 auf dem Internationalen Kurzfilmfestival von Clermont-Ferrand den Sonderpreis der Jury.

      • 5,80 Meter (02:50 Uhr)

      Animationsfilm Frankreich 2012 (5,80 mètres)
      Eine Giraffenherde schreitet einen spiralförmig ansteigenden Aufgang hinauf und geht in Position. Die erste nimmt Anlauf und rennt auf ein Sprungbrett, das über einem olympischen Becken in die Luft ragt. Eine weitere Giraffe, die kopfüber von der Decke hängt, leistet Hilfestellung und schleudert die Giraffe auf dem Sprungbrett in die Luft. Eine nach der anderen nehmen die Giraffen in einem regelmäßigen Rhythmus Anlauf und absolvieren die erstaunlichsten Schrauben und Saltos, bevor sie gekonnt ins Wasser tauchen und an den Beckenrand schwimmen. Dann stellen sie sich an, um einen zweiten Sprung auszuführen ...

      Regie: Nicolas Deveaux
      Drehbuch: Nicolas Deveaux
      Musik: Olivier Militon
      Produktion: Cube Creative Productions
      Produzent: Majid Loukil, Léa Barrot, Aurélia Sellier
      Animation: Benoît Moranne
      Ton: Olivier Militon

      Nicolas Deveaux ist Drehbuchautor und Regisseur von Animationsfilmen. Er studierte an der französischen Hochschule Supinfocom, wo er 2002 als Abschlussarbeit seinen Animationsfilm "7 Tonnes 2" vorlegte. Der Erfolg dieses Animationsfilms über einen Trampolin springenden Elefanten erlaubte es ihm, weitere Projekte zu verwirklichen. Er entwickelte seinen realistischen Stil immer weiter und realisierte eine ganze Reihe über Tiere.

      • Egged on (03:00 Uhr)

      Stummfilm USA 1926
      Im Zentrum des Films steht eine weitere Erfindung von Charley: eine Maschine, die Eier bruchsicher machen kann. Als er dieses Werk Vertretern der International Egg Shippers Association zeigen möchte, fehlen i hm hierfür die Eier, er muss sie also schnell besorgen. Dieses Unterfangen ist in typischer Bowers-Manier mit herrlich absurden Situationen ausgestaltet.

      Drehbuch und Regie: Charley Bowers, Harold L. Muller, Ted Sears
      Produzent/-in: Charley Bowers

      • Elastika ist nicht zu stoppen (03:17 Uhr)

      Kurzfilm Kanada 2012 (A Girl Named Elastika)
      Elastika ist nicht wie die anderen kleinen Mädchen, denn sie besteht aus Gummibändern. Und ihre Welt ist aus Kork. Einzigartig ist auch ihre Reise, bei der sie von Gebäude zu Gebäude springt, ein Meer überquert und in den Weltraum fliegt, indem sie sich an einer Feuerwerksrakete festhält. Denn eins ist klar: Elastika ist nicht zu stoppen!

      Regie, Drehbuch, Kamera, Animation und Produktion: Guillaume Blanchet
      Musik: Bamprod
      Schnitt: Guillaume Blanchet, Minh Tran
      Ton: François Bélanger, Pierre-Hugues Rondot

      Guillaume Blanchet ließsich 2003 in Québec nieder, wo er als Werbefachmann arbeitete, nachdem er zwei Jahre lang für verschiedene Pariser Werbeagenturen gearbeitet hatte. Zehn Jahre lang arbeitete er in Montréal für verschiedene Werbeagenturen und entwickelte dabei seinen eigenen Stil. Im Laufe verschiedener Begegnungen und Dreharbeiten reifte bei ihm der Wunsch, eine andere Bildsprache zu entwickeln. Seit fünf Jahren arbeitet er daher auch als unabhängiger Filmemacher immer öfter an persönlichen Projekten. Dabei entstanden die Stopmotion-Filme "Laïka" (2009), "Snowmotion" (2010) und der Kurzfilm "The man who lived on his bike" (2011). Guillaume Blanchets Philosophie ist dabei immer die gleiche: einfache Ideen ohne Special Effects entwickeln, die jeder verstehen und umsetzen kann, weil sie allgemein verständlich sind.

      • Die andere Seite (03:25 Uhr)

      Kurzfilm Deutschland 2013
      Als der schüchterne Schauspieler Robert von einem Bekannten gebeten wird, ihn auf der Arbeit zu vertreten, lehnt er nicht ab. Allerdings weiß Robert nichts Genaues über den Arbeitsalltag seines Bekannten - er soll sich einfach als "John Smith" ausgeben und den Job übernehmen. Dieser ist Synchronsprecher für Pornofilm-Produktionen. Das erfährt Robert allerdings erst, als er bereits mit der attraktiven Katja in der Sprecherbox im Studio steht. Nach anfänglichen Schwierigkeiten geht am Ende aber für Robert alias John Smith alles gut aus.

      Robert: Jürgen Urig
      Katja: Gabriele van Boxen
      John Smith: Dietmar Schuch
      Manni: Laabs Kowalski

      Regie: Dietmar Schuch
      Drehbuch: Dietmar Schuch, Jürgen Urig
      Kamera: Alex Moll
      Schnitt: Steffen Laschet
      Produktion: Cowboyfilm
      Ton: Steffen Laschet

      Dietmar Schuch ist als Schauspieler und Regisseur von Fernsehserien tätig. Er drehte unter anderem "Trautes Heim" (2004), "Mannsbilder" (2008) und "Ein Haus voller Töchter" (2010).

      • Kein Ende in Sicht (03:35 Uhr)

      Kurzfilm Korea / USA 2012 (Bite of the Tail)
      Eine junge Frau leidet an Magenschmerzen und hofft, dass ihr Arzt ihr weiterhelfen kann. Dieser hat allerdings nicht die geringste Ahnung, wodurch die Schmerzen verursacht werden könnten. Der Ehemann der Frau gibt vor, jeden Morgen zur Arbeit zu gehen. In Wirklichkeit versucht er - mit einem Imker-Hut auf dem Kopf - eine Schlange zu fangen, die er auf einem brachliegenden Bauplatz entdeckt hat.

      Regie, Drehbuch und Schnitt: Song E Kim
      Musik: Dominic Bisignano
      Ton: Nathan Ruyle

      Regisseurin Song E Kim wurde in Seoul geboren, kam aber bereits als Teenager in die USA und lebt mittlerweile in Los Angeles. Sie war Schülerin an der Idyllwild Arts Academy und lernte dort unter anderem Malerei, Fotografie und Computergrafik. Im Anschluss studierte sie am California Institute of the Arts, wo sie ihren Master-Abschluss in Experimenteller Animation machte. Ihr erster Animationsfilm "Dinner Table" (2006) war auf den Internationalen Animationsfilmfestivals in Ottawa und San Francisco zu sehen.

      • Schwarzer Freitag (03:40 Uhr)

      Kurzfilm Deutschland 2013
      Ein kurzer Tagesablauf mit lauter negativen Ereignissen: Kündigung, Betrug durch den Freund, Wohnungskündigung. Aber davon lässt sich die Protagonistin doch nicht ihre gute Laune verderben!

      Frau Schmittke: Julia Kathinka Philippi
      Chef: Rainer Philippi
      Freund: Thomas Müller
      Nachbarin: Paulina Bachmann
      Sprengmeister: Tino Kießling

      Drehbuch, Regie und Produktion: Sebastian Peterson

      Sebastian Peterson, geboren 1967 in Hamburg, ist als Filmregisseur, Drehbuchautor und Animator tätig. Er studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Babelsberg. Sein Diplomfilm "Fake" erhielt 1998 den Max-Ophüls-Preis. Kurz darauf inszenierte Sebastian Peterson den Kinofilm "Helden wie wir" nach dem Roman von Thomas Brussig. Danach arbeitete er vorrangig im Animationsfilm-Bereich.

      • Kali, der kleine Vampir (03:50 Uhr)

      Kurzfilm POR / F / KAN 2012 (Kali, le petit vampire)

      Ein kleiner Junge, der nicht so ist wie die anderen, träumt davon, seinen Platz in dieser Welt zu finden: Kali ist ein Vampir und dazu gezwungen, im Schatten zu leben. Darunter leidet er und träumt davon, so zu sein wie die anderen und mit ihnen spielen zu können. Er möchte gewöhnlich sein. Er will die Wirklichkeit der anderen erleben, er möchte im Licht, in der Sonne leben und die gleichen Gefühle empfinden wie die anderen Jungen seines Alters. Heimlich sammelt er Gegenstände, die die anderen verloren oder weggeworfen haben, und hütet sie wie Schätze. Er ist zu allem bereit, um so zu sein wie sie. Auch wenn der Mond Kali zeigt, dass im Dunkeln zu leben schön sein kann, strebt er nach einem Leben im Licht.

      Animation: Marc Robinet, Laurent Repiton, Luc Chamberland, Jorge Ribeiro
      Ton: Olivier Calvert
      Regie: Regina Pessoa
      Produktion: Folimage
      Drehbuch: Regina Pessoa
      Musik: The Young Gods
      Grafik: Regina Pessoa

      Die Portugiesin Regina Pessoa wurde 1969 in Coimbra geboren. Sie studierte Malerei an der Fakultät für bildende Kunst der Universität Porto. 1992 begann sie für das Studio Filmógrafo zu arbeiten, wo sie an der Herstellung mehrerer Filme beteiligt war. 1999 stellte sie ihren ersten Film "A Noite" (Die Nacht) her, für den sie Gipsgravuren verwendete. 2005 folgte "Tragic Story with Happy Ending" (Tragische Geschichte mit glücklichem Ende), der ebenfalls mit Gravuren hergestellt ist; 2006 gewann der Film auf dem Internationalen Trickfilmfestival von Annecy den Cristal d'Annecy für den besten animierten Kurzfilm.

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      Nacht von Sonntag auf Montag, 22.12.14
      00:05 - 04:00 Uhr (235 Min.)
      235 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 17.06.2019