• 19.03.2019
      00:25 Uhr
      Agnès Varda - Publikumsgespräche 2 Dokumentation Frankreich 2016 | arte
       

      Der zweite Teil der „Publikumsgesprächen“ spannt den Bogen von Agnès Vardas Dokumentarfilm „Die Sammler und die Sammlerin“ aus dem Jahr 2000 bis zur Gegenwart mit „Augenblicke: Gesichter einer Reise“ (2017), in der die 90-jährige Filmemacherin und der Street-Art-Künstler JR mit einem Fotomobil durch das ländliche Frankreich reisen. Die Dokumentation zeigt die Entwicklung im Schaffen der vielseitigen Künstlerin: von der Fotografie über den Film bis hin zur audiovisuellen Installation - dem Versuch Vardas, die strenge Cadrierung des Films aufzubrechen und den Blick auf die Schauplätze der Realität zu öffnen.

      Nacht von Montag auf Dienstag, 19.03.19
      00:25 - 01:25 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      VPS 00:20
      Stereo

      Der zweite Teil der „Publikumsgesprächen“ spannt den Bogen von Agnès Vardas Dokumentarfilm „Die Sammler und die Sammlerin“ aus dem Jahr 2000 bis zur Gegenwart mit „Augenblicke: Gesichter einer Reise“ (2017), in der die 90-jährige Filmemacherin und der Street-Art-Künstler JR mit einem Fotomobil durch das ländliche Frankreich reisen. Die Dokumentation zeigt die Entwicklung im Schaffen der vielseitigen Künstlerin: von der Fotografie über den Film bis hin zur audiovisuellen Installation - dem Versuch Vardas, die strenge Cadrierung des Films aufzubrechen und den Blick auf die Schauplätze der Realität zu öffnen.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Agnès Varda

      Die drei Leben der Agnès Varda als Fotografin, Filmemacherin und „Visual artist“: Die Filme der vormaligen Fotografin Agnès Varda reichen von dem Dokumentarfilm „Die Sammler und die Sammlerin“, den sie 2000 mit gerade aufgekommenen kleinen Digitalkameras drehte, bis zu „Augenblicke: Gesichter einer Reise“, den sie 2017 zusammen mit dem Street-Art-Künstler und Fotografen JR realisierte. Dabei treffen sie Menschen, lassen sich ihre Geschichten erzählen und halten deren Gesichter in überlebensgroßen Ausdrucken an Häuserfassaden und Mauern fes.
      Auf der Biennale von Venedig 2003 begann Varda mit der Video-Installation „Patatutopia“ ihr drittes Leben, nunmehr als „Visual artist“.

      Bei den Dreharbeiten zu „Die Sammler und die Sammlerin“ filmt sie auf einer Reise durch Frankreich Menschen, die aus Not, Leidenschaft oder nur zufällig Dinge aufsammeln, die andere weggeworfen haben. Dabei stapfte die französische Filmemacherin durch Ackerfelder und entdeckte eine Kartoffel in Herzform. Weil sie so begeistert über die schöne Form war, hat sie „Patatutopia“ geschaffen, eine der Kartoffel gewidmete Installation. Im fließenden Übergang vom Kinofilm zum Video, von der Farbe zum Schwarzweiß, von der Statik zur Bewegung gestaltet sie „Atypische Triptychen“ oder auch audiovisuelle Installationen wie „Die Witwen von Noirmoutier“. In ihrem gleichnamigen Film reflektiert sie über ihre eigene langjährige Witwenschaft. Gedreht wurde er auf der französischen Atlantikinsel Noirmoutier, wo sie viele Urlaube mit ihrem Ehemann Jacques Demy verbrachte.Im Gespräch mit Hervé Chandès, der sie im Garten der Fondation Cartier pour l'Art Contemporain empfängt, erzählt sie von ihren künstlerischen Grenzgängen und der neuen Beziehung zu ihrem „Publikum“.

      Aktuell arbeitet sie an der Gestaltung von „Kinohütten“ aus altem 35mm-Filmmaterial - ein neuer künstlerischer Ansatz, um die Betrachter für das Teilen und Recyceln zu sensibilisieren.Agnès Varda ist im vergangenen Jahr 90 Jahre alt geworden. Doch die Grande Dame des europäischen Avantgarde-Kinos, die als Fotografin begonnen hat, ist in ihrem Künstlerleben ungebrochen kreativ wie eh und jeh.

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      Nacht von Montag auf Dienstag, 19.03.19
      00:25 - 01:25 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      VPS 00:20
      Stereo

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