• 18.03.2019
      17:40 Uhr
      Die freien Frauen des Hindukusch Dokumentation Griechenland 2011 | arte
       

      In der Region Chitral, im Nordwesten Pakistans, leben die Kalasha, eine animistische Ethnie, die um das Überleben ihrer Kultur kämpft. Vom 19. Jahrhundert bis heute sank ihre Anzahl von 100.000 auf 4.000; die Rechte der überlebenden Minderheit werden von der muslimischen Bevölkerungsmehrheit zunehmend beschnitten.
      Die Dokumentation zeigt die emanzipierte Stellung der Kalasha-Frauen und die Kämpfe der Kalasha-Gesellschaft für die Bewahrung ihrer Lebensweise und den Zugang zu Bildung.

      Montag, 18.03.19
      17:40 - 18:35 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

      In der Region Chitral, im Nordwesten Pakistans, leben die Kalasha, eine animistische Ethnie, die um das Überleben ihrer Kultur kämpft. Vom 19. Jahrhundert bis heute sank ihre Anzahl von 100.000 auf 4.000; die Rechte der überlebenden Minderheit werden von der muslimischen Bevölkerungsmehrheit zunehmend beschnitten.
      Die Dokumentation zeigt die emanzipierte Stellung der Kalasha-Frauen und die Kämpfe der Kalasha-Gesellschaft für die Bewahrung ihrer Lebensweise und den Zugang zu Bildung.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Anneta Papathanassiou

      In der Region Chitral, im Nordwesten Pakistans, leben die Kalasha, eine animistische Ethnie, die um das Überleben ihrer Kultur kämpft. Vom 19. Jahrhundert bis heute sank ihre Anzahl von 100.000 auf 4.000; die Rechte der überlebenden Minderheit werden von der muslimischen Bevölkerungsmehrheit zunehmend beschnitten. Die Dokumentation zeigt die emanzipierte Stellung der Kalasha-Frauen und die Kämpfe der Kalasha-Gesellschaft für die Bewahrung ihrer Lebensweise und den Zugang zu Bildung.

      Die Hauptprotagonistin Shamin, eine intelligente und charismatische junge Frau, hat in Islamabad studiert, um als Sozialarbeiterin in ihre Gemeinschaft zurückzukehren. Athanasios Lerounis, ein griechischer Lehrer, arbeitete knapp 30 Jahren in den Kalasha-Tälern. Er gründete die erste Schule, in der die Sprache der Kalasha Unterrichtssprache ist. Lerounis, der von den Taliban gekidnappt und dank massiver Mobilisierung der Kalasha freigelassen wurde, ist mittlerweile nach Griechenland zurückgekehrt; in Pakistan hat er Einreiseverbot. Auch das griechische Filmteam musste das Land verlassen, eine pakistanische Crew schloss die Dreharbeiten ab.

      Der Film gibt vielfältige Einblicke in das Leben der Kalasha: Wie sich beim Joshi-Fest neue Paare finden, welche Rolle der Wein in den religiösen Ritualen spielt, warum die Frauen während ihrer Monatsblutung in ein spezielles Gebäude übersiedeln und wie sie sich gegen das Anlegen des Schleiers wehren und stattdessen weiter ihre traditionelle Tracht tragen. Die Kashala, eins der letzten animistischen Völker der Region, waren schon lange vor der Entstehung des Islam in Chitral zu Hause.

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      Montag, 18.03.19
      17:40 - 18:35 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 22.11.2019