• 17.08.2014
      05:00 Uhr
      KurzSchluss - Das Magazin Schwerpunkt "Fabeln von Frauen" | arte
       

      Themen und Filme:

      • Porträt - Réka Bucsi
      • Symphony no 42 (Kurzfilm Ungarn 2013)
      • Zoom - Die Wahrheit der Fabel
      • Kwaku Ananse (Kurzfilm USA / Mexiko / Ghana 2013) - OmU

      Sonntag, 17.08.14
      05:00 - 06:00 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      Stereo HD-TV

      Themen und Filme:

      • Porträt - Réka Bucsi
      • Symphony no 42 (Kurzfilm Ungarn 2013)
      • Zoom - Die Wahrheit der Fabel
      • Kwaku Ananse (Kurzfilm USA / Mexiko / Ghana 2013) - OmU

       
      • Porträt - Réka Bucsi

      "Symphony no 42" erzählt von einer Fabelwelt ohne Moral. Die Regisseurin konzentriert sich auf die Wechselbeziehung zwischen Mensch und Tier und Mensch und Natur; sie beschreibt surreale Situationen, die konkreter kaum sein könnten.

      Die unabhängige Filmemacherin Réka Bucsi, geboren 1988 im deutschen Filderstadt, studierte Animation an der Moholy-Nagy-Universität für Kunsthandwerk und Gestaltung in Budapest, wo sie bis heute lebt. 2011 nahm sie an der Universität Lusófona in Lissabon am Trainingsprogramm für digitale Filmproduktion Essemble teil, 2013 im dänischen Viborg am internationalen Animationsfilm-Workshop Animation Sans Frontires (ASF). Ihr zehnmintiger Kurzfilm "Symphony no 42", der 2013 in Ungarn produziert wurde, lief im Jahr 2014 im Programm der Berlinale.

      • Symphony no 42

      (Kurzfilm Ungarn 2013)
      In 47 Bildern erzählt "Symphony no 42" von einer Fabelwelt ohne Moral - eine Reihe absurder Momentaufnahmen.

      Zwei Eisbären sitzen in Liegestühlen am Fluss und angeln, da fällt ein Schuss. Eine Frau trägt einen Fuchs als Stola um den Hals. Sie raucht und bläst den Atem aus, alles färbt sich rot. Zwei ältere Damen stehen am Zebrastreifen, wo der Verkehr über eine Ampel geregelt wird. Die eine hält einen bellenden Hund an der Leine. Der Hund läuft weg.

      Drehbuch / Regie: Réka Bucsi
      Musik: Floralili
      Schnitt: Judit Czakó, Réka Bucsi
      Produktion: Mome Anim
      Produzent: József Fülöp
      Animation: Réka Bucsi, Sándor Szása Vágó
      Ton: Péter Benjámin Lukács

      Die unabhängige Filmemacherin Réka Bucsi, geboren 1988 im deutschen Filderstadt, studierte Animation an der Moholy-Nagy-Universität für Kunsthandwerk und Gestaltung in Budapest, wo sie bis heute lebt. 2011 nahm sie an der Universität Lusófona in Lissabon am Trainingsprogramm für digitale Filmproduktion Essemble teil, 2013 im dänischen Viborg am internationalen Animationsfilm-Workshop Animation Sans Frontires (ASF). Ihr zehnmintiger Kurzfilm "Symphony no. 42", der 2013 in Ungarn produziert wurde, lief im Jahr 2014 im Programm der Berlinale.

      • Zoom - Die Wahrheit der Fabel

      Die Wahrheit erzählen, verkleidet als eine Geschichte um Fantasiewesen, sprechende Tiere und Pflanzen - scheinbar der Realität entrückt ... Fabeln sind kurze Geschichten, an deren oberster Stelle immer ihre Botschaft steht. In Fabeln übernehmen Storch, Henne und Wolf die Wesenszüge unserer Spezies und werden zu Adebar, Kratzefuß und Isegrim.

      Die Autorin Jennifer Gesslein spricht mit der Literaturwissenschaftlerin Dr. Maren Jäger und dem Filmwissenschaftler Peter Ellenbruch. Haben Fabeln auch heute noch die Möglichkeit der Gesellschaftskritik - vor allem durch das Medium Kurzfilm? Anhand der beiden Fabel-Kurzfilme der Sendung, "Kwaku Ananse" von Akosua Adoma Owusu aus den USA und "Symphonie no. 42" von Réka Bucsi aus Ungarn, erklärt "KurzSchluss - Das Magazin", wie die Fabel im Kurzfilm funktioniert und welche Bedeutung der Kurzfilm für Fabeln hat.

      • Kwaku Ananse (OmU)

      (Kurzfilm USA / Mexiko / Ghana 2013)
      Nyan Koronhwea reist zur Beerdigung ihres Vaters von den USA nach Ghana, wo sie Erstaunliches erfährt.

      Zur Beerdigung ihres Vaters Kwaku Ananse reist Nyan Koronhwea in dessen Heimat Ghana. Beide hatten seit Jahren nicht mehr miteinander gesprochen. Doch sie steht dem Doppelleben ihres Vaters, mit einer Familie in Ghana und einer Familie in den Vereinigten Staaten, nicht nur ablehnend gegenüber. Tief berührt von seiner Beerdigung, will sie in der spirituellen Welt nach Kwaku Ananse suchen. Sie nimmt ihre gemischten Gefühle mit in den Wald, wo sie eine letzte Wahrheit über zwischenmenschliche Beziehungen erfährt.

      Nyan Koronhwea: Jojo Abot
      Kwaku Ananse: Koo Nimo
      Aso: Grace Omaboe
      Ntikuma: Karim Adam

      Drehbuch / Regie: Akosua Adoma Owusu
      Kamera: Pedro González Rubio
      Produzent: Julio Chavezmontes, Lisa Cortés, Akosua Adoma Owusu

      Akosua Adoma Owusu wurde am 1. Januar 1984 als Tochter ghanaischer Einwanderer in Alexandria in den USA geboren. Sie studierte Kunst- und Medienwissenschaften an der Universität von Virginia, wo sie ihren Bachelor machte. Im Anschluss machte sie ihren Master in Kunst und Film am California Institute of the Arts (CalArts). Ihr Film Kwaku Ananse kombiniert persönliche Erlebnisse mit mündlich überlieferten Traditionen aus Afrika. Es ist die westafrikanische Fabel von dem Spinnenmännchen, das über Jahre die Weisheit der Welt in einem hölzernen Gefäß gesammelt hat. Der Film lief unter anderem auf der Berlinale 2013. Im gleichen Jahr gewann er die Auszeichnung als bester Kurzfilm bei den Africa Movie Academy Awards (AMAA).

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      Sonntag, 17.08.14
      05:00 - 06:00 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      Stereo HD-TV

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