• 17.02.2019
      23:55 Uhr
      Beethovens Klavierkonzert Nr. 5 M. Franck, Orchestre Philharmonique de Radio France | arte
       

      Mit Beethovens fünftem und letztem Klavierkonzert, auch unter dem Beinamen „Emperor Concerto“ bekannt, zeigt der Pianist Bertrand Chamayou seine Virtuosität in einem der besonders starken Stücke des Repertoires. Begleitet wird Chamayou vom Orchestre Philharmonique de Radio France unter der Leitung von Mikko Franck. Heroisch und intim zugleich - ein Programm, das auch optischen Hochgenuss verspricht und von ARTE im Februar 2018 im Pariser Maison de la Radio aufgezeichnet wurde.

      Sonntag, 17.02.19
      23:55 - 00:45 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo HD-TV Original mit Untertitel

      Mit Beethovens fünftem und letztem Klavierkonzert, auch unter dem Beinamen „Emperor Concerto“ bekannt, zeigt der Pianist Bertrand Chamayou seine Virtuosität in einem der besonders starken Stücke des Repertoires. Begleitet wird Chamayou vom Orchestre Philharmonique de Radio France unter der Leitung von Mikko Franck. Heroisch und intim zugleich - ein Programm, das auch optischen Hochgenuss verspricht und von ARTE im Februar 2018 im Pariser Maison de la Radio aufgezeichnet wurde.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Philippe Beziat
      Dirigent Mikko Franck

      Im Februar 2018 führte das Orchestre Philharmonique de Radio France unter der Leitung von Mikko Franck zusammen mit hochkarätigen Solisten sämtliche Klavierkonzerte von Ludwig van Beethoven auf. Den krönenden Abschluss bildete das auch unter dem Titel „Emperor Concerto“ bekannte Klavierkonzert Nr. 5 mit dem Pianisten Bertrand Chamayou, das ARTE nun ausstrahlt.

      Beethoven selbst lehnte den Namen „Emperor Concerto“ ab; er akzeptierte lediglich den Untertitel „Grand Concerto“. Der Grund ist verständlich: Beethoven schrieb das Werk praktisch im Kanonendonner, denn im Entstehungsjahr 1809 standen die napoleonischen Truppen vor den Toren Wiens. Der Komponist wählte eine für das Genre ungewöhnliche neue Form, in der sich Solist und Orchester ein virtuoses Wechselspiel liefern, das alle musikalischen Register von heroischen bis hin zu intimen, kammermusikalischen Momenten zieht.

      Nach der explosiven Einleitung schlägt das Klavier gleich im ersten Satz sehr leise Töne an, während das Orchester beinahe martialisch auftritt. Nach diesem Klavier-Pianissimo mit massivem orchestralem Gegenpart fügen sich beide Stränge zu einem ausgeglichenen epischen Fluss. Das Klavier gewinnt an Stärke. In seinem Donnern entspricht sich ein stimmungsreicher Dialog zwischen Orchester und Instrumentalstimmen. Verspielte Motive wechseln jäh mit Kampfszenen, die wiederum einer versöhnlichen Stimmung weichen. Bertrand Chamayou überzeugt hier als einer der großen Pianisten der Gegenwart. Auch optisch ist das Konzert eine Augenweide. Vor allem die Nahaufnahmen machen die enge Verbindung von Interpreten und Werk nachvollziehbar.

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