• 20.05.2017
      18:00 Uhr
      Augenblicke der Weltgeschichte Wolfgang Thomas - Das letzte Jahr der DDR | arte
       

      Das 20. Jahrhundert stand ganz im Zeichen der Fotografie. Dank der neuen Technik konnte jedermann Erinnerungen an sein Leben in Bildern festhalten. Millionen von Amateurfotografen schufen so unwillkürlich eine Chronik ihrer Zeit. 1985 begann in der UdSSR die Perestroika. Bald vermehrten sich die Anzeichen für das bevorstehende Zusammenbrechen des Ostblocks, und 1989 sprang der Funke auf die DDR über. Der Eisenbahner Wolfgang Thomas, der mit Frau und Sohn in Ostberlin lebte, dokumentierte als Amateurfotograf die entscheidenden Monate vor dem Mauerfall.

      Samstag, 20.05.17
      18:00 - 18:25 Uhr (25 Min.)
      25 Min.
      Stereo HD-TV

      Das 20. Jahrhundert stand ganz im Zeichen der Fotografie. Dank der neuen Technik konnte jedermann Erinnerungen an sein Leben in Bildern festhalten. Millionen von Amateurfotografen schufen so unwillkürlich eine Chronik ihrer Zeit. 1985 begann in der UdSSR die Perestroika. Bald vermehrten sich die Anzeichen für das bevorstehende Zusammenbrechen des Ostblocks, und 1989 sprang der Funke auf die DDR über. Der Eisenbahner Wolfgang Thomas, der mit Frau und Sohn in Ostberlin lebte, dokumentierte als Amateurfotograf die entscheidenden Monate vor dem Mauerfall.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Jerôme Lambert
      Philippe Picard

      1985 leitete Michail Gorbatschow in der UdSSR die Perestroika ein. Seine Reformpolitik sollte letztlich zum Zusammenbruch des Ostblocks führen. 1989 fegte der Wind der Freiheit die Mauer hinweg, die Berlin seit 1961 geteilt hatte. Ein Jahr später war Deutschland wiedervereint.

      Noch wenige Monate vor dem Mauerfall hatte niemand ein so schnelles Ende des DDR-Regimes für möglich gehalten. Der Eisenbahner und Amateurfotograf Wolfgang Thomas dokumentierte die kurze, aber ereignisreiche Zeit in seinen Aufnahmen. Er wohnte damals mit Frau und Sohn in Ostberlin. Seine Fotos dokumentieren ihr Leben in der DDR; seine Arbeitsreisen, ihren Sommerurlaub in Rumänien, Abschied von Familie und Freunden in den Westen und später auch Demonstrationen und die Zeit nach dem Mauerfall. Wolfgang Thomas wurde zum staunenden Augenzeugen des Untergangs seines Landes, der DDR, und eines entscheidenden Wendepunktes der Weltgeschichte.

      Die Reihe „Augenblicke der Weltgeschichte“ erzählt anhand fotografischer Zeugnisse Schicksale ganz gewöhnlicher Menschen. Die Aufnahmen werden aus der Sicht der Fotografen subjektiv und in fiktionsähnlichem Stil kommentiert. Ergänzend veranschaulichen Filmpassagen aus dem Archiv den historischen Kontext.

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