• 21.05.2017
      08:35 Uhr
      Die gefährlichsten Schulwege der Welt Himalaya | arte
       

      Im indischen Himalaya macht sich der zehnjährige Motup mit seinen Mitschülern und erwachsenen Begleitern auf den Weg zurück ins Internat nach Leh. Es geht über Eis, reißendes Wasser und steile Schluchten. Mindestens vier Tage sind die Kinder unterwegs. Die Route führt rund 100 Kilometer über einen zumeist zugefrorenen Fluss, der sich unterwegs plötzlich in einen reißenden Strom verwandeln kann. Es ist der wohl längste Schulweg der Welt. Wie bereiten sich die Kinder auf diese gefährliche Tour vor? Welche Gefahren begegnen ihnen auf ihrem Abstieg nach Leh?

      Sonntag, 21.05.17
      08:35 - 08:50 Uhr (15 Min.)
      15 Min.
      Stereo HD-TV

      Im indischen Himalaya macht sich der zehnjährige Motup mit seinen Mitschülern und erwachsenen Begleitern auf den Weg zurück ins Internat nach Leh. Es geht über Eis, reißendes Wasser und steile Schluchten. Mindestens vier Tage sind die Kinder unterwegs. Die Route führt rund 100 Kilometer über einen zumeist zugefrorenen Fluss, der sich unterwegs plötzlich in einen reißenden Strom verwandeln kann. Es ist der wohl längste Schulweg der Welt. Wie bereiten sich die Kinder auf diese gefährliche Tour vor? Welche Gefahren begegnen ihnen auf ihrem Abstieg nach Leh?

       

      Im indischen Himalaya macht sich der zehnjährige Motup mit seinen Freunden und erwachsenen Begleitern auf den Weg zurück ins Internat. Es geht 100 Kilometer über Eis, reißendes Wasser und steile Schluchten. Mindestens vier Tage sind die Kinder unterwegs.

      Das Dorf Zangla liegt in 4.000 Meter Höhe im indischen Himalaya am Fluss Zanskar. Völlig abgeschieden leben hier 650 Menschen. Wer nicht sein Leben lang im Dorf bleiben will, muss in der Stadt in die Schule gehen. So bereitet sich auch der zehnjährige Motup nach zwei Monaten Winterferien darauf vor, sich zum Beginn des nächsten Schulhalbjahres gemeinsam mit seinem Vater auf die Reise nach Leh zu machen. Dort besucht er ein Internat. Sein Schulweg ist ein Fußmarsch, der mindestens vier Tage dauern wird. Die Route führt rund 100 Kilometer über einen zumeist zugefrorenen Fluss, der sich unterwegs plötzlich in einen reißenden Strom verwandeln kann. Es ist der wohl längste Schulweg der Welt.

      Der Chadar, wie der Weg über den zugefrorenen Fluss genannt wird, ist wild und verfügt kaum über Befestigungen. Er gilt selbst unter den erfahrenen Einwohnern der Region als tückisch und unberechenbar. Mal ist das Eis dick und sicher wie eine Schlittschuhbahn, ein paar Meter weiter droht man im reißenden Fluss einzubrechen. Plötzlich auftauchendes Hochwasser kann die Schüler und ihre Begleiter zu langen und gefährlichen Umwegen durch die Gebirgsschlucht zwingen - nie wissen sie, ob die Reise zur Schule vier, fünf oder gar mehr Tage dauert.

      Die ungefütterten Gummistiefel mögen zwar dem Wasser standhalten, sorgen aber andererseits für eisige Füße. Angst und Tränen sind die ständigen Begleiter des kleinen Motup. Viermal im Jahr gehen er und seine Schulfreunde die mehr als 100 Kilometer ins Internat. Für die Schönheiten der Natur haben die Kinder allerdings keine Augen. Ihr Schulweg im tibetischen Hochgebirge ist eine anstrengende Expedition, die ihnen alles abverlangt. Wie bereiten sich die Kinder auf diese gefährliche Reise vor? Welche Gefahren begegnen ihnen auf ihrem viertägigen Abstieg nach Leh?

      Aus der Perspektive der lernhungrigen Schulkinder, eingebettet in das atemberaubende Panorama des Himalayas, erzählt Filmemacher Leonhard Steinbichler Geschichten von großen Hindernissen und noch größeren Träumen. Drei Wochen lang hat er die kleinen Schüler begleitet.

      Wie gefährlich dieser Schulweg tatsächlich ist, erfuhr er am eigenen Leib: Mitten auf dem vereisten Fluss brach sich der hochgebirgserfahrene Filmemacher die rechte Hand. Fernab jeder Infrastruktur gibt es in einem solchen Fall nur eine Möglichkeit: Zähne zusammenbeißen und weitermarschieren.

      Die Reihe "Die gefährlichsten Schulwege der Welt" taucht ein in die verschiedenen Kulturen der Welt. Die Serie dringt zu Menschen vor, die in noch völlig ursprünglichen und von der Zivilisation beinahe unentdeckten Landschaften leben und sich im Einklang mit ihnen befinden. Artenreichtum, extreme Wetterverhältnisse und die geografische Einzigartigkeit prägen die Landschaften und das Leben der dort ansässigen Menschen. Die Serie begleitet die Schulkinder der unterschiedlichen Regionen, beginnend in ihrem Lebensumfeld über den Schulweg bis in die unterschiedlichen Schulen. Klettern, balancieren, marschieren, leiden: Alles für das eine Ziel - ein besseres Leben.

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      Sonntag, 21.05.17
      08:35 - 08:50 Uhr (15 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 19.02.2019