• 07.02.2014
      23:25 Uhr
      KurzSchluss - Das Magazin Sondersendung 64. Berlinale - Thema: Die Bären sind los - Die 64. Berlinale und ARTE | arte
       

      Themen:

      • Zoom - Die Kurzfilme der Berlinale Shorts
      • Porträt - Tamaki Okamoto
      • Mysterium
      • The Great Rabbit
      • Futon
      • Tati Ramitsu schlägt zu
      • Das Entenmonster

      Freitag, 07.02.14
      23:25 - 00:15 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo HD-TV

      Themen:

      • Zoom - Die Kurzfilme der Berlinale Shorts
      • Porträt - Tamaki Okamoto
      • Mysterium
      • The Great Rabbit
      • Futon
      • Tati Ramitsu schlägt zu
      • Das Entenmonster

       
      • Zoom - Die Kurzfilme der Berlinale Shorts

      Park Chan Wook und sein Bruder Park Chan-Kyong gemeinsam unter dem Label ParKINGChance ihren Film "Nightfishing", der 2011 den goldenen Bären gewann. Er bleibt einzigartig in der unendlich weiten Kurzfilmlandschaft. Warum das so ist, analysieren die beiden Filmwissenschaftler Prof. Dr. Kathrin Peters und Prof. Dr. Winfried Pauleit. Berlinale-Kuratorin Maike Mia Höhne war für "Kurzschluss - Das Magazin" dabei. Ein weiterer herausragender asiatischer Beitrag der letzten Jahre bei den Berlinale Shorts ist der japanische Animationsfilm "The Great Rabbit" des Künstlers Atsushi Wada. Der Film gewann 2012 den silbernen Bären.

      • Porträt - Tamaki Okamoto "The Great Rabbit" und weitere Filme von Wada sind Teil des Vertriebskatalogs der in Paris lebenden Japanerin Tamaki Okamoto. Fern von ihrer Heimat steht sie für einen ganz speziellen Blick auf die Animation. Künstler und Filmemacher haben in ihr eine Stimme und eine Vertriebsfrau gefunden, die Filme fernab des Mangas, aber auch fernab von reduzierten kafkaesken Zügen in die Festivallandschaft und ins Fernsehen trägt. Wer ist diese Frau, die mit ihrer Firma Carte Blanche von sich reden macht, wie arbeitet sie und was treibt sie an?

      • Mysterium

      Kurzfilm Spanien 2013 (Misterio)
      Trini erfährt, dass man die Jungfrau sprechen hören kann, wenn man sein Ohr in den Nacken von José Manuel legt. Das möchte sie selbst überprüfen.
      "Mysterium" handelt von Trini, einer Frau mittleren Alters mit krankem Mann und einem geistig unterbelichteten Sohn, der mit den Nazis sympathisiert. Trinis Dasein besteht aus wortkargem Stumpfsinn: Putzen, Kochen, Akkord-Arbeit in der Näherei. Ihre einzigen Lichtblicke:wenn sie verwilderte Hauskatzen füttert oder abends Bücher über das Weltall liest.

      Trini: Angelita Lopez

      Regie: Chema García Ibarra
      Drehbuch: Chema García Ibarra
      Kamera: Alberto Gutierrez

      Der spanische Regisseur Chema García Ibarra wurde durch seine humorvollen und gleichzeitig düsteren Kurzfilme bekannt. Seine im Alltag verorteten Geschichten erzählen von einsamen Charakteren, die sich in aberwitzige Situationen begeben. Ibarra besetzt seine Rollen dabei ausschließlich mit Laien - dies ist auch in "Mysterium" der Fall. Mit großem Ernst spielen diese ihren Part, oft unfreiwillig komisch. Der Film verzichtet auf Musik, bezieht den Straßen- und Umgebungslärm bewusst ein, arbeitet mit wenigen Personen, wenigen Kameraeinstellungen und Drehorten. Ibarra beschränkt sich auf das Wesentliche, alles Gezeigte ist scheinbar von Bedeutung, über die der Zuschauer noch lange über das Filmende hinaus grübeln mag.

      • The Great Rabbit

      Kurzfilm Frankreich 2011 (Gurehto Rabitto)
      Wenn du an den Hasen glaubst, dann heißt das, dass du alles glaubst. Wenn du nicht an den Hasen glaubst, bedeutet das, dass du nicht alles glauben würdest.

      Regie: Atsushi Wada
      Drehbuch: Atsushi Wada

      Atsushi Wada wurde 1980 in Japan geboren. Er studierte an der Osaka Kyoiku Universität, dem Image Forum Institute of Moving Image und an der Kunsthochschule von Tokio. Seit 2002 stellt er in Eigenproduktion Animationsfilme her. Grundlage für seine Filme ist das traditionelle japanische Konzept "Ma" - die Spannung, die durch Bewegungen entsteht. Für "The Great Rabbit" wurde er 2012 auf der Berlinale mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet.

      • Futon

      Kurzfilm Frankreich 2012
      In den Futon gewickelt, steigen Erinnerungen auf, werden Zukunftsbilder gemalt und die Sinne zurückgewonnen. Der weibliche Körper findet sich selbst.

      Regie: Yoriko Mizushiri
      Drehbuch: Yoriko Mizushiri

      Die japanische Filmemacherin Yoriko Mizushiri ist 1984 geboren. Sie hat an der Kunthochschule in Tokyo studiert. Für ihren Animationsfilm hat sie klassische Zeichnungen auf Papier am Computer animiert.

      • Tati Ramitsu schlägt zu

      Kurzfilm Spanien / Frankreich 2012 (Tati Ramitsu)

      Tati Ramitsu, eine völlig durchgeknallte Alte, lebt zusammen mit ihrem Kater Ernest, in dessen Tierarzt sie sich unsterblich verliebt.

      Regie: Victoria Vancells
      Drehbuch: Victoria Vancells, Benjamin Botella
      Kamera: Fabien Drouet
      Musik: Arnaud Bordelet

      Victoria Vancells ist französische und spanische Staatsbürgerin und lebt zwischen Marseille und Barcelona. Sie studierte Literatur- und Theaterwissenschaften, bevor sie anfing, Animationsfilme zu drehen. In Spanien war sie als Animatorin und Special-Effects-Bearbeiterin an der Herstellung von mehreren Werbefilmen in Stop Motion beteiligt. 2009 nahm sie am Animationsfilmfestival von Annecy teil und reichte dort ihr Filmprojekt rund um die schräge Alte Tati Ramitsu ein. Das Projekt überzeugte und bescherte ihr den ARTE-Preis. Wenig später begann sie, in Rennes ihren Film zu produzieren. "Tati Ramitsu schlägt zu" ist ihr erster professioneller Film.

      • Das Entenmonster

      Animationsfilm Frankreich 2012 (Palmipédarium)
      Eigentlich kennt Simon Enten gut. Sie schnattern, fliegen, schwimmen - einige rollen auch. Manchmal wird aber alles verworren und Simon ist ratlos.

      Regie: Jérémy Clapin

      Jérémy Clapin wurde am 13. Februar 1974 in Paris geboren. Er studierte an der Pariser Kunsthochschule "École nationale supérieure des Arts Décoratifs" und schloss sein Studium 1999 erfolgreich ab. Fortan zeigte der Künstler sein Talent in verschiedenen Sparten: So arbeitete er als Grafiker und Illustrator im Verlagswesen sowie als Zeichner und Regisseur von Werbetrickfilmen. 2004 realisierte er seinen ersten Kurzfilm "Une Histoire Vertébrale", der auf mehr als 60 Festivals lief und 13 internationale Auszeichnungen erhielt. Zu den Preisen gehören der Filmpreis des Dresdner Filmfestivals 2005 und die Auszeichnung als bester Film auf dem Melbourne International Animation Festival.

      "KurzSchluss - Das Magazin" zeigt die neuesten Kurzfilme aus aller Welt - und wirft einen Blick hinter die Kulissen: mit Porträts, Drehberichten, aktuellen Festival- und Filmtipps und vielen spannenden Interviews.

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