• 18.01.2014
      02:10 Uhr
      Poltergeist Spielfilm USA 1982 | arte
       

      In einer beschaulichen Kleinstadt lebt das junge Ehepaar Freeling glücklich mit seinen drei Kindern, bis zu dem Eintreten außergewöhnlicher Geschehnisse. Verbogenes Besteck und wandernde Stühle deuten auf einen Spuk hin. Doch als der Gartenbaum bei einem Wirbelsturm den Sohn Robbie aus dem Kinderzimmer reißt, wird klar, dass es sich um mehr als um einen kleinen Spuk handelt. Und dann verschwindet auch noch die kleine Carol Anne spurlos.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 18.01.14
      02:10 - 04:05 Uhr (115 Min.)
      115 Min.
      Stereo HD-TV

      In einer beschaulichen Kleinstadt lebt das junge Ehepaar Freeling glücklich mit seinen drei Kindern, bis zu dem Eintreten außergewöhnlicher Geschehnisse. Verbogenes Besteck und wandernde Stühle deuten auf einen Spuk hin. Doch als der Gartenbaum bei einem Wirbelsturm den Sohn Robbie aus dem Kinderzimmer reißt, wird klar, dass es sich um mehr als um einen kleinen Spuk handelt. Und dann verschwindet auch noch die kleine Carol Anne spurlos.

       

      Die typisch amerikanische Fertigbausiedlung namens Cuesta Verde ist das Zuhause der Familie Freeling. Ihr friedliches Leben scheint durch nichts zu stören zu sein, dem Schlafwandeln der fünfjährigen Tochter Carol Anne wird keine Bedeutung beigemessen. Eines Tages wacht das kleine Mädchen wieder auf und spricht mit dem rauschenden Fernseher. Plötzlich greift ein Lichtstrahl aus dem Fernseher nach ihr, um danach mit einem riesigen Knall in der Wand des Elternschlafzimmers zu verschwinden.

      Die Eltern wachen auf und Carol meint: "Sie sind gekommen". Diane und Steve Freeling denken, dieser Knall sei ein Erdbeben gewesen. Allerdings hat keiner ihrer Freunde im Umkreis ähnliche Erschütterungen wahrgenommen. Hinweise auf außergewöhnliche Aktivitäten im Haus verdichten sich, als sich Möbelstücke von selbst bewegen, Gläser zerspringen und der Hund vor der Wand des Elternschlafzimmers apportiert. Diane Freeling glaubt an einen Spuk. Die kommende Nacht zeigt das eigentliche Ausmaß paranormaler Aktivität im Haus. Ein Tornado scheint einen Baum im Garten zum Leben zu erwecken. Dieser zieht den Sohn Robbie aus dem Kinderzimmer. Während die Eltern und die große Schwester Dana verzweifelt versuchen, Robbie aus den Ranken des Baumes zu befreien, wird Carol Anne unbemerkt in den aus ihrer Schrankkammer tretenden Lichtwirbel gezogen.

      Die nächsten Tage bleibt das Mädchen verschwunden, nur selten scheint ihre Stimme durch das Rauschen des Fernsehers vorzudringen. Diane und Steve entscheiden sich, Spezialisten ins Haus zu holen. Nach wenigen Untersuchungen ist klar, dass es ich um einen Poltergeist handelt. Erst der Expertin Tangina Barros gelingt die Kontaktaufnahme zu Carol Anne. Sie hat einen Plan, wie das Mädchen aus den Fängen des Geistes befreit werden kann. Dazu steigt die Mutter an einem Seil befestigt über die Schrankkammer des Kinderzimmers in die Zwischenwelt und rettet das Kind vor dem Poltergeist.

      Nach der Rettung Carol Annes bereitet die Familie den Umzug vor und meint, das grauenhafte Treiben habe ein Ende. In der letzten Nacht kommt der Poltergeist mit seinem Spuk zurück. Särge mit Skeletten brechen aus dem Untergrund eines ehemaligen Friedhofs hervor. Fast gelingt es dem Biest, die Kinder in seinen gigantischen Schlund zu ziehen, aber Diane kann sie erneut befreien. Steve erkennt den Grund für den Zorn der Geister. Sie rächen sich dafür, dass an ihrer letzten Ruhestätte ein Wohngebiet errichtet wurde. Im letzten Moment kann die Familie vor dem Zorn der Seelen mit dem Auto fliehen.

      Der Gruselfilm "Poltergeist" gilt als Musterstück des Effektkinos der 80er Jahre. Vor allem in Szenen mit einem Tornado oder mit dem animalischen Monster wurden spezielle neuartige Trickverfahren eingebaut. Neben der Kategorie "Spezialeffekte" und "Tonschnitt", war auch die Filmmusik von Jerry Goldsmith, 1983 für den Oscar nominiert. Ausgezeichnet wurde der Gruselfilm mit dem Saturn Award der Academy of Science in den Kategorien "Bester Horrorfilm", "Beste Maske" und für Zelda Rubinstein als beste Nebendarstellerin. Außerdem erhielt Richard Edlund den BAFTA Award für die Spezialeffekte und Heather O'Rourke den Young Artist Award in der Kategorie "Beste Nebenrolle".

      Traurige Popularität gewann der Geisterfilm durch merkwürdige Todesfälle der Filmcrew. So wurde noch im Erscheinungsjahr 1982 die junge Schauspielerin Dominique Dunne aus Eifersucht von ihrem Freund ermordet. Danach starben unerwartet die Darsteller des Taylor (Will Sampson) und des Kanes (Julian Beck) aus dem zweiten Teil noch während der Dreharbeiten. 1988 erholte sich Heather O'Rourke nicht von den Folgen einer Not-OP aufgrund eines Darmverschlusses.

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      Nacht von Freitag auf Samstag, 18.01.14
      02:10 - 04:05 Uhr (115 Min.)
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