• 15.01.2014
      07:45 Uhr
      Mit dem Zug durch ... Madagaskar | arte
       

      Auf Madagaskar gibt es noch zwei funktionstüchtige Eisenbahnlinien. Eine Strecke führt von Fianarantsoa im Hochland bis an die Ostküste nach Manakara. Für viele Einheimische ist dies die einzige Möglichkeit, eine Stadt zu erreichen. Deshalb ist die zweite Klasse regelmäßig überfüllt. Die während der französischen Kolonialzeit erbaute Bahnstrecke ermöglicht faszinierende Panoramablicke auf den Regenwald.

      Mittwoch, 15.01.14
      07:45 - 08:30 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo HD-TV

      Auf Madagaskar gibt es noch zwei funktionstüchtige Eisenbahnlinien. Eine Strecke führt von Fianarantsoa im Hochland bis an die Ostküste nach Manakara. Für viele Einheimische ist dies die einzige Möglichkeit, eine Stadt zu erreichen. Deshalb ist die zweite Klasse regelmäßig überfüllt. Die während der französischen Kolonialzeit erbaute Bahnstrecke ermöglicht faszinierende Panoramablicke auf den Regenwald.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Hagen von Ortloff

      Die Strecke führt auf einer der beiden noch funktionierenden Eisenbahnlinien Madagaskars von Fianarantsoa im Hochland hinab nach Manakara an die Ostküste. Unzählige Male sind die Gleise von Zyklonen verwüstet und danach mühevoll wieder aufgebaut worden. Für viele Einheimische ist die Bahn die einzige Möglichkeit, von den Bergen in eine Stadt zu kommen. Deshalb ist die zweite Klasse regelmäßig überfüllt, wenn sich die alte Diesellok auf den rund 14 Stunden langen Weg macht, dreimal die Woche an die Küste hinab, dreimal die Woche ins Hochland hinauf. Eine Fahrt in den betagten Waggons des "Dschungelexpress" bedeutet "Madagaskar pur".

      Es geht vorbei an den einzigen Teeplantagen der Insel, am See Sahambavy, einem Wochenendziel der reicheren Bergbewohner, vorbei an unzähligen Reisterrassen und Wasserfällen. Der Zug fährt entlang des Flusses Faraony und ermöglicht faszinierende Panoramablicke auf den Regenwald. Die Bahnlinie wurde während der französischen Kolonialzeit erbaut und gilt aufgrund ihrer schwierigen Trassenführung als bautechnische Meisterleistung. Zehn Jahre dauerte der Bau der 163 Kilometer langen Strecke mit unzähligen Tunneln und Brücken. Er forderte das Leben von über 1.000 Arbeitern.

      Auf dem filmischen Reiseplan steht auch eine Fahrt mit der Micheline, einem historischen Triebwagen, der noch mit Gummireifen auf den Schienen fährt. Neben der Eisenbahn stellt das Team Menschen vor, die das Leben im zweitgrößten Inselstaat der Welt verkörpern: beispielsweise die Teilnehmer des Musikerwettstreits in der Landeshauptstadt Antananarivo, die Arbeiter der Teefabrik in Sahambavy, die Nelkenbäuerin Mama N'tosy, die Gläubigen des Dorfes Soatanana, der Fotograf Pierroth Men oder die Fischer auf dem Pangalanes-Kanal.

      Dokumentationsreihe Deutschland 2013

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      Mittwoch, 15.01.14
      07:45 - 08:30 Uhr (45 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 09.05.2021