• 14.01.2014
      23:40 Uhr
      Weiße Hochzeit Spielfilm Frankreich 1989 (Noce blanche) | arte
       

      François, 49, ist Philosophielehrer an einem Gymnasium in Saint-Étienne und führt mit seiner Frau ein beschauliches Leben auf dem Land. Durch Zufall lernt er die Lebensumstände seiner 17-jährigen Schülerin Mathilde kennen. Er beginnt sich für die rätselhafte, intelligente Schulschwänzerin zu interessieren. Was als intellektueller Austausch beginnt, steigert sich zu einer Amour fou - mit fatalen Konsequenzen für alle Beteiligten. - Französische 80er-Jahre-Variante der ewig faszinierenden Lehrer-Schüler-Liebesgeschichte, eines der, wie es scheint, letzten gesellschaftlichen Tabus.

      Dienstag, 14.01.14
      23:40 - 01:10 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
      Stereo HD-TV

      François, 49, ist Philosophielehrer an einem Gymnasium in Saint-Étienne und führt mit seiner Frau ein beschauliches Leben auf dem Land. Durch Zufall lernt er die Lebensumstände seiner 17-jährigen Schülerin Mathilde kennen. Er beginnt sich für die rätselhafte, intelligente Schulschwänzerin zu interessieren. Was als intellektueller Austausch beginnt, steigert sich zu einer Amour fou - mit fatalen Konsequenzen für alle Beteiligten. - Französische 80er-Jahre-Variante der ewig faszinierenden Lehrer-Schüler-Liebesgeschichte, eines der, wie es scheint, letzten gesellschaftlichen Tabus.

       

      François, 49, ist Philosophielehrer an einem Gymnasium in Saint-Étienne. Mit seiner Frau, einer Bibliothekarin, führt er ein beschauliches Leben auf dem Land. Durch Zufall lernt er die Lebensumstände seiner 17-jährigen Schülerin Mathilde kennen, eines Mädchens, das ihm zuvor eher durch ihr unentschuldigtes Fehlen oder zu spätes Erscheinen im Unterricht aufgefallen ist.

      Als sie nach der Schule einen Schwächeanfall erleidet, fährt er das kranke Mädchen nach Hause und entdeckt, dass sie vollkommen alleine lebt. François beginnt sich für die geheimnisvolle und offensichtlich intelligente junge Frau zu interessieren und macht es sich zur Aufgabe, mit ihr den über viele Jahre versäumten Schulstoff nachzuholen, damit sie sicher durchs Abitur kommt.

      Allmählich entwickelt sich aus dem intellektuellen Austausch eine Liebesbeziehung, die François aus Angst vor einem möglichen Gesichtsverlust und der gesellschaftlichen Reaktion abrupt beendet. Doch Mathilde ist nach den Sommerferien wieder in seiner Philosophieklasse und kämpft auf ihre Weise weiter für die Liebe zu François.

      Der Regisseur Jean-Claude Brisseau betont, dass es ihm bei "Weiße Hochzeit" gerade darum ging, das Klischee des verführenden Lehrers und der Lolita-Figur der Schülerin zu vermeiden. Damit begründet sich die Wahl des Charakterdarstellers Bruno Cremer als Lehrer, der auch physisch mit der zerbrechlichen Vanessa Paradis so gar nicht zusammenzupassen scheint. Die Wahl der jungen Sängerin, die hier ihr Kinodebüt feierte, für die Rolle der Mathilde fiel ihm dagegen weniger leicht, da Paradis gerade dem Lolita-Schema entsprach. Da ihre Persönlichkeit ihrer Erscheinung jedoch zu widersprechen schien, gab er ihr schließlich doch die Rolle der vollkommen desillusionierten Mathilde. Für die Philosophieklasse, die Bruno Cremer als François unterrichtet, wurde eine tatsächliche Schulklasse, nämlich die Filmklasse des Lycée Jean Monnet, gecastet. Der ehemalige Lehrer Jean-Claude Brisseau drehte 1975 seinen ersten Film "La croisée des chemins" mit der Super-8-Kamera. Durch Zufall sah Regisseur Eric Rohmer den Film und ermutigte Brisseau, Regisseur zu werden. Für "Lärm und Wut" ("De bruit et de fureur") wurde er 1986 mit dem von Sopadin vergebenen Grand Prix für das beste Drehbuch ausgezeichnet. "Lärm und Wut" lief 1988 in der Sektion "Perspectives du Cinéma Français" und wurde mit zwei Preisen ausgezeichnet. In Deutschland zuletzt im Kino war der Film "Heimliche Spiele" (2002).

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      Dienstag, 14.01.14
      23:40 - 01:10 Uhr (90 Min.)
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