• 14.01.2014
      19:30 Uhr
      Adnan unter wilden Tieren (2/5) Geparden in Namibia | arte
       

      Geparden - das weiß Adnan - sind die schnellsten Landsäugetiere der Welt. Was er vor seiner Reise noch nicht wusste, ist, dass es in Namibia so viele Geparden gibt wie nirgendwo sonst auf der Welt. 2.000 der seltenen Raubkatzen leben in der dünn besiedelten Region. Die meisten von ihnen auf Farmland. Das schreit förmlich nach Konflikten.

      Dienstag, 14.01.14
      19:30 - 20:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo HD-TV

      Geparden - das weiß Adnan - sind die schnellsten Landsäugetiere der Welt. Was er vor seiner Reise noch nicht wusste, ist, dass es in Namibia so viele Geparden gibt wie nirgendwo sonst auf der Welt. 2.000 der seltenen Raubkatzen leben in der dünn besiedelten Region. Die meisten von ihnen auf Farmland. Das schreit förmlich nach Konflikten.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Marco Berger

      Adnan besucht Jörg Melzheimer, einen deutschen Biologen, der sich auf die sogenannte räumliche Ökologie spezialisiert hat. Durch jahrelange Forschung hat er entdeckt, dass Geparden sich bei ihren Futtervorlieben nicht notwendigerweise - wie immer vermutet - an den Wasserstellen ihrer Beute orientieren. Wo sie bevorzugt auf Beutezug gehen, lässt sich aber exakt benennen. Diese sogenannten Hotspots hat Jörg dank modernster GPS-Technik lokalisiert. Systematisch hat er Geparden eingefangen und mit teuren GPS-Halsbändern ausgestattet. So weiß er in jedem Moment, wo sich "seine" Katzen gerade befinden.

      Adnan trifft mit Jörg den deutschstämmigen Farmer Diethelm Metzger. Der hat früher - wie viele seiner Kollegen - Geparden geschossen, um sein Vieh zu schützen. Heute setzt er lieber auf Jörgs moderne GPS-Technik. Die kann ihm genau sagen, an welchen Stellen er seine Rinder besser nicht grasen lässt. So hat das vom Berliner Institut für Zoo- und Wildtierforschung finanzierte Projekt einen optimalen Nutzen - für die Farmer und vor allem für die bedrohten Raubkatzen. Und weil Geparden in der Wildnis so schwer zu entdecken und zu fangen sind, zeigt Jörg dem Abenteurer Adnan zahme Tiere, die in einem Gehege versorgt werden. So ganz traut Adnan der Ruhe allerdings nicht, als er die Tiere mit großen Fleischbrocken füttern soll.

      Adnan Maral ist ein großer Tierfreund und hat als Kind viel Zeit im Zoo verbracht. Seinen Kindheitstraum, Meeresbiologe zu werden, hat er später durch den Wunsch nach einer Schauspielerkarriere ersetzt. Eine große Affinität zu Tieren aller Art ist ihm allerdings immer geblieben. An der Seite von Zoologen und Biologen durfte er Schimpansen, Geparden, Bären, Elefanten und die letzten Wildpferde hautnah erleben, hat die Elfenbeinküste, Namibia, Rumänien, Sri Lanka und die Mongolei besucht. Er hat gelernt, wie wichtig die Forschung an den Tieren in der Wildnis ist. Denn je mehr man etwa über ihr Verhalten und ihre Futtervorlieben weiß, umso besser kann man sie schützen. Die Forscher in der Wildnis ergänzen mit ihrer Arbeit die schon in den Zoos gewonnenen Erkenntnisse über die Gewohnheiten der Tiere. Gemeinsam mit den Bemühungen der Zoos um Nachzucht und Auswilderung tragen sie entscheidend zur Erhaltung bedrohter Arten bei. Adnan ist begeisterungsfähig und humorvoll und stellt den Experten die Fragen, die auch den Zuschauer beschäftigen, und vermittelt mit Leichtigkeit und Witz, wie es um den Wildtierschutz steht. Und er bringt einmalig schöne Bilder aus den unterschiedlichsten Winkeln dieser Erde auf den Bildschirm.

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      Dienstag, 14.01.14
      19:30 - 20:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
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