• 26.01.2019
      22:45 Uhr
      Madagaskar, Expedition in das Sandsteinmassiv Makay Dokumentation Frankreich 2017 | arte
       

      Das Makay-Massiv im Südwesten Madagaskars gehört zu den wenigen Fleckchen Erde, die noch als weitgehend unerforscht gelten. Seit über zehn Jahren hat es sich der französische Abenteurer und Filmemacher Evrard Wendenbaum zur Aufgabe gemacht, dieses mineralische Labyrinth, das etwa eineinhalb mal so groß ist wie das Saarland, zu erforschen. In der Dokumentation begibt er sich gemeinsam mit einem Team internationaler Wissenschaftler und ehrenamtlicher Naturschützer auf Expedition, um als einer der Ersten die endemische Flora und Fauna des abgeschiedenen Bergmassivs zu inventarisieren.

      Samstag, 26.01.19
      22:45 - 23:35 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo HD-TV

      Das Makay-Massiv im Südwesten Madagaskars gehört zu den wenigen Fleckchen Erde, die noch als weitgehend unerforscht gelten. Seit über zehn Jahren hat es sich der französische Abenteurer und Filmemacher Evrard Wendenbaum zur Aufgabe gemacht, dieses mineralische Labyrinth, das etwa eineinhalb mal so groß ist wie das Saarland, zu erforschen. In der Dokumentation begibt er sich gemeinsam mit einem Team internationaler Wissenschaftler und ehrenamtlicher Naturschützer auf Expedition, um als einer der Ersten die endemische Flora und Fauna des abgeschiedenen Bergmassivs zu inventarisieren.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Gil Kebaili

      Evrard Wendenbaum ist ein Abenteurer des 21. Jahrhunderts. Er versteht es als seinen Auftrag, die bislang unbekannten Gebiete der Erde zu schützen, die durch den Menschen gefährdet sind. Die Dokumentation "Madagaskar, Expedition in das Sandsteinmassiv Makay" folgt ihm und einer Gruppe von Wissenschaftlern und ehrenamtlichen Naturschützern bei der Erkundung des unberührten Makay-Massivs auf Madagaskar.

      Im Alter von 23 Jahren entdeckte Wendenbaum 2002 die Ausnahmelandschaft im Rahmen einer Dokumentationsreihe, die im französischen Fernsehen gezeigt wurde. Seitdem ist er davon beseelt. Fünf Jahre später durchquerte er als Erster auf eigene Faust das Labyrinth tiefer Schluchten und brachte Exemplare aus der artenreichen Natur mit. Außerdem fand er bedeutende archäologische Überreste - aber leider auch Anzeichen für bedrohliche Belastungen durch den Menschen.

      Aus seiner Faszination wurde eine Berufung: Wie ließ sich dieses vergessene Paradies künftig wirksam schützen? 2010 und 2011 organisierte Evrard Wendenbaum drei große Forschungsexpeditionen mit über 70 Wissenschaftlern aus aller Welt. Seiner jahrelangen Lobbyarbeit ist es zu verdanken, dass der Staat Madagaskar die Region im Jahr 2017 schließlich zum Schutzgebiet erklärte und seiner Naturschutzorganisation die Verwaltung übertrug.

      Im Sommer 2017 leitete Wendenbaum erneut eine Expedition. Sechs Wochen lang erkundeten rund 20 madagassische und französische Forscher neue Möglichkeiten, um den Erhalt des Bergmassivs zu verbessern. Eine wissenschaftliche Abenteuerreise zu einer abgeschiedenen, nur schwer zugänglichen Schatzkammer der Natur.

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