• 26.01.2019
      17:15 Uhr
      ARTE Reportage arte
       
      • Armenien: Hoffnung nach der Revolte: Die Armenier hoffen auf ein besseres Leben unter dem neuen, demokratisch gewählten Ministerpräsidenten Nikol Paschinjan
      • Kolumbien: Petro Guerilla und Co.: Die FARC hat ihre Waffen abgegeben, aber nun will offenbar eine andere Guerillatruppe ihren Platz einnehmen, die sogenannte ELN

      Samstag, 26.01.19
      17:15 - 18:10 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo
      • Armenien: Hoffnung nach der Revolte: Die Armenier hoffen auf ein besseres Leben unter dem neuen, demokratisch gewählten Ministerpräsidenten Nikol Paschinjan
      • Kolumbien: Petro Guerilla und Co.: Die FARC hat ihre Waffen abgegeben, aber nun will offenbar eine andere Guerillatruppe ihren Platz einnehmen, die sogenannte ELN

       
      • Armenien: Hoffnung nach der Revolte: Die Armenier hoffen auf ein besseres Leben unter dem neuen, demokratisch gewählten Ministerpräsidenten Nikol Paschinjan

      Armenien ist ein tief traumatisiertes Land, noch immer schwer gezeichnet auch von dem Erdbeben im Dezember 1988, bei dem 25.000 Menschen starben und 500.000 obdachlos wurden. 30 Jahre danach, leben noch immer 2.500 Familien in provisorischen Unterkünften. Denn nach dem Ende der Sowjetunion kam Armenien wirtschaftlich nie richtig auf die Beine. Die neue Regierung, nach der samtenen Revolution gegen das alte Regime mit seiner Korruption und Vetternwirtschaft, sie soll es nun endlich richten. Ministerpräsident Nikol Paschinjan, 43 Jahre alt, ehemaliger Journalist, ist der Hoffnungsträger des ganzen Volkes. Im Grunde hat er freie Hand für Reformen, aber nach den Jahrzehnten der Misswirtschaft ist seine Aufgabe unendlich schwer zu meistern.

      • Kolumbien: Petro Guerilla und Co.: Die FARC hat ihre Waffen abgegeben, aber nun will offenbar eine andere Guerillatruppe ihren Platz einnehmen, die sogenannte ELN

      ELN heißt auf Deutsch „Nationale Befreiungsarmee“, sie ist so alt wie die FARC, auch ursprünglich marxistisch orientiert – und in Kolumbien machte sie Anfang Januar dieses Jahres Schlagzeilen, weil sie unter dem Verdacht stand, wieder einmal einen Anschlag auf eine Ölpipeline verübt zu haben: Man nennt die ELN deswegen auch „Petro Guerilla“. Die ELN gehört wie andere paramilitärische Gruppen zu denen, die vom Rückzug der FARC profitieren wollen. Sie drangen während des Friedensprozesses in den letzten Monaten ein in die von der FARC aufgegebenen Gebiete. Dort bedrohen, vertreiben und töten sie alle die, die sich ihnen wiedersetzen: Es geht ihnen um Landraub zum Abbau der Bodenschätze. Die ELN hat sich seit vielen Jahren pikanterweise auch zur sogenannten Theologie der Befreiung in der katholischen Kirche bekannt. 50 Jahre Bürgerkrieg in Kolumbien – der Frieden schien zum Greifen nah.

      Aktuelle europäische und internationale politische Themen und Herausforderungen, ergänzt durch historische Erläuterungen und geopolitische Analysen. ARTE Reportage berichtet über die Fakten und die menschlichen Verhältnisse, die sich hinter diesen Fakten verbergen. Durch die Sendung führen abwechselnd Andrea Fies und William Irigoyen, jeden Samstag.

      Reportage Frankreich 2018

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      Samstag, 26.01.19
      17:15 - 18:10 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 20.07.2019