• 26.01.2019
      06:30 Uhr
      Jean-Jacques Rousseau Nichts zu verbergen | arte
       

      Der 1712 in Genf geborene Jean-Jacques Rousseau steht wie kaum ein anderer für die Philosophie der Aufklärung. Sein Denken gab der Französischen Revolution Impulse und seine innovativen politischen wie gesellschaftlichen Konzepte stellten die Träume von bürgerlicher Individualität auf eine theoretische Basis. Doch wer war dieser Mann wirklich, der sich nicht scheute, sich selbst auf schockierende Weise bloßzustellen?

      Samstag, 26.01.19
      06:30 - 08:00 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
      Stereo HD-TV

      Der 1712 in Genf geborene Jean-Jacques Rousseau steht wie kaum ein anderer für die Philosophie der Aufklärung. Sein Denken gab der Französischen Revolution Impulse und seine innovativen politischen wie gesellschaftlichen Konzepte stellten die Träume von bürgerlicher Individualität auf eine theoretische Basis. Doch wer war dieser Mann wirklich, der sich nicht scheute, sich selbst auf schockierende Weise bloßzustellen?

       

      Stab und Besetzung

      Regie Katharina von Flotow

      Er gilt als großer Autor und Philosoph, als Vordenker der Französischen Revolution und Ideengeber für Robespierre. Er beschäftigte sich aber auch mit Musik und Botanik. Aber wer war Jean-Jacques Rousseau wirklich, stellt er sich doch in seiner Autobiografie auf schockierende Weise bloß und erscheint als Mann ohne Schamgefühl? Auskunft darüber geben nur überlieferte Aussagen von Zeitgenossen und vor allem die Texte des großen Aufklärers. Im Mittelpunkt des Dokumentarfilms von Katharina von Flotow stehen zahlreiche Auszüge aus Rousseaus autobiografischen, gesellschaftskritischen und -theoretischen Schriften, die dank der großartigen Leistung des Schauspielers Roger Jendly ihre ganze Ausdrucks- und Schlagkraft entfalten.

      Rousseaus pointierte Formulierungen, radikale Vorschläge und innovative politische Konzepte haben Denken und Institutionen, und nicht zuletzt die Französische Revolution nachhaltig geprägt und sind noch heute, 300 Jahre nach der Geburt des "Bürgers von Genf", aktuell. Wie die Gedanken und Theorien des Dichterphilosophen Jean-Jacques Rousseau in den Kontext der heutigen modernen Welt passen, vermitteln die Kommentare verschiedener Rousseau-Spezialisten. Sie fügen sich zu einem facettenreichen Bild des Einzelgängers und Wanderers zwischen Welten, der es in einzigartiger Weise verstand, aus persönlichen Erfahrungen heraus zu theoretischen, allgemeingültigen Aussagen zu gelangen. In seinem Traum von einer besseren Zukunft hörte Jean-Jacques Rousseau nie auf, sich zu empören, sich zu ereifern und Missstände und Ungerechtigkeiten anzuprangern.

      Dokumentation Frankreich / Schweiz 2012

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      Samstag, 26.01.19
      06:30 - 08:00 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 20.07.2019