• 20.01.2019
      21:55 Uhr
      Die Stimme des Mondes Spielfilm Italien / Frankreich 1990 (La voce della luna) | arte
       

      Der mondsüchtige Salvini streicht nachts umher, um geheimnisvollen Stimmen zu lauschen. So steigt er in einen Brunnen hinein, um zu hören, was dieser ihm zu sagen hat. Dann im nächsten Augenblick folgt er einer Männerschar. Im Banne seiner Fantasien und Erinnerungen begegnet der fröhliche Narr dem abgesetzten Präfekten Gonnella, der einer Verschwörung gegen die Menschheit auf der Spur zu sein glaubt, und die beiden werden Verbündete.

      Sonntag, 20.01.19
      21:55 - 23:50 Uhr (115 Min.)
      115 Min.
      Stereo

      Der mondsüchtige Salvini streicht nachts umher, um geheimnisvollen Stimmen zu lauschen. So steigt er in einen Brunnen hinein, um zu hören, was dieser ihm zu sagen hat. Dann im nächsten Augenblick folgt er einer Männerschar. Im Banne seiner Fantasien und Erinnerungen begegnet der fröhliche Narr dem abgesetzten Präfekten Gonnella, der einer Verschwörung gegen die Menschheit auf der Spur zu sein glaubt, und die beiden werden Verbündete.

       

      Der naive Träumer und Schelm Ivo Salvini hört die geheimnisvollen Stimmen der Natur. Als eines Tages selbst der Mond zu ihm spricht, lässt Ivo sich von seiner Stimme in ein Wunderland entführen. Er hofft, dort die schöne Aldina wiederzufinden, und ihr ihren silbernen Schuh zurückgeben zu können. Auf seiner Reise begegnet Ivo einer Gruppe weltfremder Lebenskünstler, die in der lärmenden Hektik des Lebens den Dingen auf den Grund gehen und zum Ursprung zurückkehren wollen.

      Federico Fellinis Filme sind Bilder ohne logische Handlungsabfolge - Bilder aus Träumen, Bilder aus dem Unbewussten, Bilder aus dem Leben. So erzählt er auch mit „Die Stimme des Mondes“ ohne bündige Geschichte von einigen „Verrückten“, die in einer lauten Welt der Moderne, in der keiner den anderen mehr versteht, verbissen nach alten Werten suchen und Hoffnung in der Stille sehen.

      „In Bildgestaltung, Erzählduktus und Musikeinsatz beeindruckend, überzeugt der Film durch sein zutiefst humanes Menschenbild und den Respekt vor der Natur“ (Lexikon des Internationalen Films). Der Mond verkörpert für Fellini gleichsam Mysterium und Weiblichkeit: „'Die Stimme des Mondes' ist den Frauen gewidmet, so wie alle meine Filme. Wie es schon in den tantristischen Gedichten geschrieben steht, ist die Frau der Körper des Universums. Es gibt kein größeres Glück als das, welches eine Frau geben kann“ (Federico Fellini).

      „Die Stimme des Mondes“ basiert auf dem Roman „Il poema dei lunatici“ von Ermanno Cavazzoni, der auch zusammen mit Fellini und Tullio Pinelli das Drehbuch entwickelt hat. Hierbei handelt es sich um das letzte Werk von Federico Fellini, der drei Jahre später verstarb. Der italienische Filmemacher wäre heute 99 Jahre alt geworden.

      Schwerpunkt: Winter of moon:
      Vor bald 50 Jahren betrat zum ersten Mal ein Erdbewohner die Oberfläche des Mondes und die Welt war im Fernsehen live dabei. Grund für ARTE dem faszinierenden Himmelskörper mit dem „Winter of Moon“ vom 6. bis 20. Januar 2019 einen halben Mondzyklus lang anregende Fernsehunterhaltung zu widmen.Der Mond zieht seit jeher Künstler, Philosophen und Forscher in seinen Bann - und überall auf der Welt pflegen „Mensch und Mond“ ein besonders inniges Verhältnis. Doch der Mond ist nicht nur romantischer Sehnsuchtsort, sondern interessiert aktuell auch als lukratives Geschäftsmodell und Rohstofflieferant. Die Frage „Wem gehört der Mond?“ beschäftigt Nationen, Wissenschaftler erforschen, wie „Überleben auf dem Mond“ gelingen könnte und auch Privatleute dürfen vom „Ticket zum Mond“ träumen.Die Mondreise im ARTE-Programm startet mit dem Oscar-gekrönten Spielfilm „Apollo 13“, in dem Regisseur Ron Howard mit Starbesetzung die wahre Geschichte der dramatischen Mondmission des Jahres 1970 erzählt. Weitere Höhepunkte sind Duncan Jones Zukunftsthriller „Moon – Die dunkle Seite des Mondes“, Neil Jordans Horror-Märchen „Die Zeit der Wölfe“ und Federico Fellinis „Die Stimme des Mondes“. Mit dem „Winter of Moon“ überträgt ARTE das Erfolgskonzept der langjährigen „Summer of“-Reihe auf ein Thema, das zugleich Geschichte und Zukunft der Menschheit spiegelt. Präsentiert wird der Schwerpunkt von dem französischen Elektropionier Jean-Michel Jarre. Seine Kompositionen gelten als Musik gewordene Science-Fiction – und zu einem Konzert auf dem Mond würde er nicht nein sagen.

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      Sonntag, 20.01.19
      21:55 - 23:50 Uhr (115 Min.)
      115 Min.
      Stereo

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