• 20.01.2019
      02:40 Uhr
      Töchter Fernsehfilm Deutschland 2013 | arte
       

      Agnes, eine Lehrerin aus der hessischen Provinz, kommt nach Berlin. Sie sucht ihre Tochter Lydia, die von zu Hause weggelaufen ist. Sie kreuzt den Weg von Ines, die seit Jahren in dieser Stadt lebt, obdachlos. Manchmal kommt sie bei Menschen unter, die ihr Unterschlupf gewähren. Sie ist ein überzeugter Parasit dieser Gesellschaft und weicht nicht mehr von Agnes‘ Seite. Ein eigentümliches Verhältnis von Anziehung und Abstoßung entwickelt sich zwischen den beiden Frauen. Agnes verliert die Orientierung. Woher und warum ist Ines zu ihr gekommen? Warum weist sie Ines nicht einfach die Tür? Agnes muss eine Entscheidung treffen.

      Nacht von Samstag auf Sonntag, 20.01.19
      02:40 - 04:10 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
      Stereo HD-TV

      Agnes, eine Lehrerin aus der hessischen Provinz, kommt nach Berlin. Sie sucht ihre Tochter Lydia, die von zu Hause weggelaufen ist. Sie kreuzt den Weg von Ines, die seit Jahren in dieser Stadt lebt, obdachlos. Manchmal kommt sie bei Menschen unter, die ihr Unterschlupf gewähren. Sie ist ein überzeugter Parasit dieser Gesellschaft und weicht nicht mehr von Agnes‘ Seite. Ein eigentümliches Verhältnis von Anziehung und Abstoßung entwickelt sich zwischen den beiden Frauen. Agnes verliert die Orientierung. Woher und warum ist Ines zu ihr gekommen? Warum weist sie Ines nicht einfach die Tür? Agnes muss eine Entscheidung treffen.

       

      Agnes, eine Lehrerin aus der hessischen Provinz, kommt nach Berlin. Sie soll ein totes Mädchen identifizieren. Die Polizei vermutet, dass es sich um ihre fünfzehnjährige Tochter Lydia handelt, die von zu Hause weggelaufen ist. Es ist nicht Lydia. Trotzdem bleibt Agnes in der Stadt. Angetrieben von der Hoffnung, irgendwo ihre Tochter zu finden.

      Eine verzweifelte Suche beginnt. Bahnhofsmissionen, Drogentreffs, Kontaktstellen für Obdachlose. Orte, die Agnes normalerweise meidet, die sie ängstigen. Das Schlimmste ist: nichts zu wissen.

      Ines lebt seit Jahren in dieser Stadt. Oft auf der Straße. Manchmal bei Menschen, die ihr Obdach geben. Sie ist ein überzeugter Parasit dieser Gesellschaft, behauptet jedoch, Malerin zu sein.

      Die Wege dieser beiden Frauen kreuzen sich. Und Ines weicht nicht mehr von Agnes‘ Seite, dringt mit penetranter Selbstverständlichkeit in Agnes‘ Leben ein, so als ob es das ihre sei. Agnes lässt es geschehen. Die Unbekannte erscheint ihr unerklärbar, fremdartig, bedrohlich und doch irgendwie vertraut. Ein eigentümliches Verhältnis von Anziehung und Abstoßung beginnt sich zwischen den beiden Frauen zu entwickeln.

      Agnes ist verwirrt. Verliert die Orientierung. Woher und warum ist Ines zu ihr gekommen? Gibt es eine Verbindung zwischen der Fremden und ihrer Tochter? Soll sie weiter nach ihrer Tochter suchen? Warum weist sie Ines nicht einfach die Tür? Agnes muss eine Entscheidung treffen.

      Maria Speth (Buch und Regie), 1967 geboren, studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg. Ab 1991 arbeitete sie als Schnitt- und Regieassistentin bei Kino- und Fernsehfilmen. Ihr früher Kurzfilm „Barfuß“ (1999) wurde mit dem 3sat-Förderpreis ausgezeichnet; ihr Spielfilmdebüt „In den Tag hinein“ (2001) gewann den Tiger Award der VPRO in Rotterdam, den Großen Preis der Jury beim Internationalen Frauenfilmfestival in Créteil und in Baden-Baden den MFG-Star 2001. „Madonnen“ (2007), ihr zweiter Spielfilm, wurde 2007 bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin im Forum gezeigt und mit dem Hessischen Filmpreis sowie in Mar del Plata mit dem Silbernen Astor für die beste Darstellerin ausgezeichnet. „Töchter“ (2013) feierte seine Premiere im Forum der Berlinale 2014 und kam im September 2014 in die deutschen Kinos.

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      Nacht von Samstag auf Sonntag, 20.01.19
      02:40 - 04:10 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 17.06.2019