• 22.01.2019
      14:00 Uhr
      Sommer Spielfilm Frankreich 1996 | arte
       

      Der Mathematikstudent und Musiker Gaspard verbringt den Sommer in der Bretagne, da er hofft, sich dort mit seiner Freundin Léna zu treffen. Da von ihr vorerst nichts zu sehen ist, zieht er allein seine Kreise. Er lernt die Studentin Margot kennen, und bald schon mag er die gemeinsamen Strandspaziergänge nicht mehr missen, denn mit Margot kann man über alles reden. Mit der verführerischen Solène dagegen flirtet er. Als Léna, die er als Einzige zu lieben glaubt, doch noch auftaucht, muss Gaspard sich darüber klarwerden, was er will. Doch da kommt ein Anruf, der ihm die Entscheidung abnimmt.

      Dienstag, 22.01.19
      14:00 - 15:55 Uhr (115 Min.)
      115 Min.
      Stereo HD-TV

      Der Mathematikstudent und Musiker Gaspard verbringt den Sommer in der Bretagne, da er hofft, sich dort mit seiner Freundin Léna zu treffen. Da von ihr vorerst nichts zu sehen ist, zieht er allein seine Kreise. Er lernt die Studentin Margot kennen, und bald schon mag er die gemeinsamen Strandspaziergänge nicht mehr missen, denn mit Margot kann man über alles reden. Mit der verführerischen Solène dagegen flirtet er. Als Léna, die er als Einzige zu lieben glaubt, doch noch auftaucht, muss Gaspard sich darüber klarwerden, was er will. Doch da kommt ein Anruf, der ihm die Entscheidung abnimmt.

       

      Wechselbad der Gefühle: Der schüchterne Mathematikstudent und Musiker Gaspard verbringt die Sommerferien im bretonischen Küstenstädtchen Dinard in der Hoffnung auf ein Wiedersehen mit seiner Freundin Léna. Als er über den Strand flaniert, spricht ihn die Studentin Margot an. Er beichtet ihr seinen Liebeskummer mit der launischen Léna. Es folgen ausgedehnte Strandwanderungen und Diskussionen über die Flüchtigkeit der Liebe.

      Um Gaspard auf andere Gedanken zu bringen, nimmt Margot ihn in eine Disco mit. Dort wird die temperamentvolle Solène auf den scheuen Jungen aufmerksam.
      Sie erklärt ihn am nächsten Tag zielstrebig zu ihrer neuen Sommerliebe. Zudem taucht überraschend Léna auf.

      Gaspard fühlt sich nach dem Wiedersehen frischverliebt und möchte mit Léna auf eine Insel vor der Küste reisen. Allerdings manövriert er sich in eine emotionale Zwickmühle, als er Solène denselben Vorschlag macht - und zu allem Überfluss bemerkt, dass er sich ebenfalls in Margot verliebt hat ... Da erhält Gaspard einen Anruf, der ihm einen sehr einfachen Ausweg aus dem Gefühlschaos eröffnet.

      Filmreihe: Ein Abend mit Eric Rohmer
      Eric Rohmer gelingt mit dem zweiten Teil seiner "Jahreszeiten"-Reihe eine feinsinnige und amüsante Studie über die jugendliche Suche nach Freiheit und Glück. Hier geht es um die Themen des Spiels und des Zufalls, die kunstvoll und in einfühlsamen Bildern verarbeitet werden. „Dieser Film ist mein persönlichster", erklärt Rohmer, der seine Hauptfigur Gaspard als jugendlichen Hamlet anlegt. „Ich hatte Lust, Ferien zu zeigen, die zu nichts führen, die eine Lücke, einen Moment des Nicht-Seins beinhalten, was dem Sommer gut entspricht."

      Eric Rohmer, der im Januar 2010 verstarb, wurde 1920 in Tulle als Jean Marie Maurice Schérer, Bruder des Philosophen René Schérer geboren. Der Name Eric Rohmer ist nur eines von mehreren Pseudonymen des Filmemachers, der sich unter anderem auch Gilbert Cordier, Dirk Peters und Sébastien Erms nannte. Als letzterer erscheint er im Abspann von „Sommer“ auch als Komponist des im Film von Gaspard geschriebenen Liebeslieds.

      Rohmer gilt als „auteur“ par excellence, als Autorenfilmer, wie ihn die Nouvelle Vague, als deren Gründervater er zusammen mit Godard, Truffaut und Chabrol gilt, gefordert hat. Nach einem Germanistikstudium - er promovierte über Friedrich Wilhelm Murnau -, kam er erst als Kritiker zu den „Cahiers du Cinéma“, bevor er selbst mit dem Filmen begann. Die Bücher zu seinen Filmen, die er in zwei Fällen als Reihen konzipierte („Moralische Erzählungen“ und eben den vierteiligen „Jahreszeiten“-Zyklus) schrieb er selbst.

      Er arbeitet oftmals mit noch unbekannten Schauspielern - so wurden Arielle Dombasle, Pascal Greggory und Fabrice Luchini durch seinen Film „Der Baum, der Bürgermeister und die Mediathek" (1993) in Frankreich berühmt. Sein letztes Werk „Les Amours d’Astrée et de Céladon“ kam im Jahr 2007 in die französischen Kinos.Eine Analyse zu der „Erzählungen der vier Jahreszeiten“, ein Porträt und eine Biografie von Eric Rohmer finden Sie unter www.arte.tv/rohmer

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      Dienstag, 22.01.19
      14:00 - 15:55 Uhr (115 Min.)
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