• 25.01.2019
      10:55 Uhr
      Verraten und verloren Die Helden des Aufstands von Warschau | arte
       

      Der Warschauer Aufstand war einer der wahrscheinlich schrecklichsten Kämpfe des Zweiten Weltkriegs - nicht nur aufgrund der Zahl seiner Opfer und der massiven Zerstörungen in der Stadt, sondern vor allem, weil selten so viel Mut aufgebracht und so viel Leid am Ende umsonst erduldet wurde. Der Warschauer Aufstand ist eines der am wenigsten bekannten und verstandenen Ereignisse des Krieges, zumal er häufig mit dem Aufstand im Warschauer Ghetto einige Monate zuvor verwechselt wird.

      Freitag, 25.01.19
      10:55 - 11:50 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

      Der Warschauer Aufstand war einer der wahrscheinlich schrecklichsten Kämpfe des Zweiten Weltkriegs - nicht nur aufgrund der Zahl seiner Opfer und der massiven Zerstörungen in der Stadt, sondern vor allem, weil selten so viel Mut aufgebracht und so viel Leid am Ende umsonst erduldet wurde. Der Warschauer Aufstand ist eines der am wenigsten bekannten und verstandenen Ereignisse des Krieges, zumal er häufig mit dem Aufstand im Warschauer Ghetto einige Monate zuvor verwechselt wird.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Christophe Talczewski

      Es ist der Sommer 1944. Die Stunde des Aufstands hat im von den Deutschen besetzten Warschau geschlagen. Die Bewohner der Stadt erheben sich im bewaffneten Widerstand gegen die Nazis und hoffen auf baldige Unterstützung durch die Alliierten. Aber Polen bleibt auf sich allein gestellt, und der Aufstand endet in einer Katastrophe, die 180.000 Menschenleben fordert.

      Seit Beginn der deutschen Besatzung 1939 hatte sich im Ausland und im polnischen Untergrund Widerstand formiert. Die Heimatarmee Armia Krajowa organisiert sich und will Polen aus eigener Kraft befreien. Am Dienstag, dem 1. August 1944, lässt General Komorowski um 17.00 Uhr schließlich die „Stunde W“ ausrufen, das Codewort für den Angriff. Die Polen sind 40.000 Kämpfer und haben das Überraschungsmoment auf ihrer Seite.

      Die Aufständischen können zunächst Erfolge verzeichnen, doch am 5. August starten die Deutschen eine Gegenoffensive und beginnen, die Stadt und ihre Bewohner systematisch auszulöschen. Auf Hilfe der Alliierten wartet die Bevölkerung in Warschau vergeblich - namentlich die Sowjetunion weigert sich, die Widerstandskämpfer zu unterstützen. 62 Tage halten die Kämpfer stand, aber am 2. Oktober 1944 kapitulieren auch die Letzten.

      Die Bevölkerung von Warschau hat sich selbst von den Anfängen der Widerstandsbewegung bis zum Ende ihres Kampfes gefilmt - um eine Spur ihres Kampfes zu hinterlassen, egal, wie er ausgehen würde. 30.000 Meter Film kommen am Ende zusammen und zeugen von einem der furchtbarsten Kämpfe im Zweiten Weltkrieg, der weitgehend in Vergessenheit geraten ist.

      Wird geladen...
      Wird geladen...
      Freitag, 25.01.19
      10:55 - 11:50 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 05.12.2020