• 21.01.2019
      02:00 Uhr
      Meteora Spielfilm Deutschland / Griechenland / Frankreich 2011 | arte
       

      Griechenland, in der Region Meteora, die ihren Namen trägt, da hier monumentale Klöster auf gigantischen Felsmonolithen thronen und über den Wolken zu schweben zu scheinen: Ein junger Mönch und eine junge Nonne befinden sich in einem ebensolchen Schwebezustand, als sie sich ihre Liebe füreinander eingestehen müssen und in einen ernsten Konflikt zwischen spiritueller Hingabe und irdischem Verlangen geraten. Vor atemberaubender Kulisse entstand ein einzigartiger Spielfilm, der sich mit grundsätzlichen Fragen des christlichen Glaubens, der Liebe und des Lebens auseinandersetzt.

      Nacht von Sonntag auf Montag, 21.01.19
      02:00 - 03:15 Uhr (75 Min.)
      75 Min.
      Stereo HD-TV

      Griechenland, in der Region Meteora, die ihren Namen trägt, da hier monumentale Klöster auf gigantischen Felsmonolithen thronen und über den Wolken zu schweben zu scheinen: Ein junger Mönch und eine junge Nonne befinden sich in einem ebensolchen Schwebezustand, als sie sich ihre Liebe füreinander eingestehen müssen und in einen ernsten Konflikt zwischen spiritueller Hingabe und irdischem Verlangen geraten. Vor atemberaubender Kulisse entstand ein einzigartiger Spielfilm, der sich mit grundsätzlichen Fragen des christlichen Glaubens, der Liebe und des Lebens auseinandersetzt.

       

      Wie Geschöpfe aus einer anderen Zeit ragen die gigantischen monolithischen Sandsteinfelsen von Meteora aus der Ebene. Schwer zugänglich, dem Himmel näher als der Erde, befinden sich hier seit dem frühen Mittelalter mächtige Klosteranlagen. Noch heute beherbergen sie Mönche und Nonnen, deren Leben fern aller weltlichen Dinge dem strengen Rhythmus des Gebets und der Askese gehorcht.

      Der junge Mönch Theodoros sieht sein Glaubensbekenntnis erschüttert und seine spirituelle Suche infrage gestellt, als er eines Tages zufällig unten im Tal der schönen russischen Nonne Urania begegnet. Wie eine Himmelsmacht kommt die Liebe über die beiden jungen Menschen. Mit Hilfe von Spiegeln, die das Sonnenlicht reflektieren, kommunizieren sie von Kloster zu Kloster über die zwischen ihnen liegenden Abgründe hinweg - ein vorsichtiger, wortloser Kontakt, der schon bald in eine Flut ebenso unerwarteter wie unerlaubter irdischer Gefühle mündet.

      Doch mit der Zuneigung wächst auch ihre innere Zerrissenheit zwischen spiritueller Hingabe und körperlichem Verlangen. Theodoros und Urania müssen ihr Verhältnis zu Gott überdenken und sich fragen, wem sie ihr zukünftiges Leben widmen werden. Wollen sie ihrer spirituellen Berufung folgen oder ihre irdische Liebe als göttliche Fügung akzeptieren?

      Die Bezeichnung „metéora“ bedeutet im Griechischen so viel wie „in die Höhe gehoben“ oder „in der Schwebe“. Der gleichnamige Film erzählt die Geschichte zweier sich liebenden Menschen, die sich aufgrund ihrer Gefühle in solch einem Schwebezustand - zwischen ihrem Glauben und ihrem Verlangen - befinden.

      Spiros Stathoulopoulos realisiert schon als Teenager den Kurzfilm „Dimension“, der ihm bereits erste Preise einbringt. Es folgen weitere Kurzfilme, die während seines Filmstudiums in Kolumbien und an der California State University in Los Angeles entstehen. Anschließend dreht er seinen ersten Langfilm, das spannungsgeladene Drama „PVC-1“, das 2007 in der Quinzaine des Réalisateurs des Filmfestivals von Cannes Premiere feiert und sich zu einem Kultfilm entwickelt. „Meteora“ ist Spiros Stathoulopoulos’ zweiter Spielfilm.

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      Nacht von Sonntag auf Montag, 21.01.19
      02:00 - 03:15 Uhr (75 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 19.11.2019