• 19.01.2019
      11:25 Uhr
      Zu Tisch Kantabrien | arte
       

      Kantabrien liegt in Nordspanien. Gleich hinter der Altantikküste erheben sich hier hohe Berggipfel. Im Hochland grasen Tudancas, eine alte kantabrische Rinderrasse. Die Tiere von Maria und Lucio Montesino sind das ganze Jahr über im Freien. Früher wurden Tudancas als Lasttiere genutzt. Heute gilt ihr Fleisch als kulinarische Spezialität - zum Beispiel für Patates y Carne, einen deftigen Eintopf mit Kartoffeln und Rindfleisch.

      Samstag, 19.01.19
      11:25 - 11:50 Uhr (25 Min.)
      25 Min.

      Kantabrien liegt in Nordspanien. Gleich hinter der Altantikküste erheben sich hier hohe Berggipfel. Im Hochland grasen Tudancas, eine alte kantabrische Rinderrasse. Die Tiere von Maria und Lucio Montesino sind das ganze Jahr über im Freien. Früher wurden Tudancas als Lasttiere genutzt. Heute gilt ihr Fleisch als kulinarische Spezialität - zum Beispiel für Patates y Carne, einen deftigen Eintopf mit Kartoffeln und Rindfleisch.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Claus Wischmann

      Die Region Kantabrien liegt in Nordspanien an der Atlantikküste. Direkt hinter der Küste erheben sich bis zu 2.600 Meter steil aufragende Berggipfel. Die Hauptstadt Santander war früher eine der reichsten Städte der iberischen Halbinsel. Von hier aus wurden viele Waren nach Amerika verschifft.

      Ihr Transport erfolgte jahrhundertelang mit Hilfe der Tudancas, einer alten kantabrischen Rinderrasse. Die Tiere schleppten die Lasten über den Camino Real, den „königlichen Weg“, von der Küste ins Landesinnere und zurück. Heute wird ihr Fleisch als kulinarische Spezialität entdeckt und ihre Haltung staatlich gefördert.

      Maria Montesino und ihr Mann Lucio sind Rinderzüchter. Das ganze Jahr über sind ihre Tiere im Freien und wechseln von einem Weidegebiet zum nächsten, auch im Winter. Lucio füttert dann mit dem Heu der eigenen Wiesen. Maria ist in Santander aufgewachsen und hat dort Soziologie studiert. Erst als sie Lucio kennengelernt hat, ist sie ganz aufs Land gezogen.

      Maria kocht regelmäßig mit ihrer Mutter Antonia de la Iglesia; ihre dreijährige Tochter Candela nimmt schon regen Anteil am Gelingen. Es gibt Alboronía, eine Gemüsepfanne. Auch Revuelto de Setas, Rührei mit frisch gepflückten Pilzen, gehört zu ihrem Repertoire, oder Quesada, ein Käsekuchen. Und wenn Freunde und Familie kommen, wird der sogenannte Eisenbahnertopf wie früher mit Kohle angeheizt. Über Stunden bereiten Maria und Antonia darin Patates y Carne - Kartoffeln mit Fleisch und Gemüse - zu. Natürlich mit Tudanca-Fleisch.

      Zu Tisch in … besucht unsere europäischen Nachbarn -Bauern, Winzer, Köche, Hausfrauen - und spürt dabei deren kulinarische Schätze auf.

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