• 19.01.2019
      07:30 Uhr
      Kubrick, Nixon und der Mann im Mond Dokumentation Frankreich 2002 | arte
       

      "Ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein großer Schritt für die Menschheit!" Dies ist wohl einer der berühmtesten Sätze der Welt. Doch hat ihn Neil Armstrong tatsächlich auf dem Mond ausgesprochen? Oder ließ Präsident Nixon die Mondlandung in einem Filmstudio vorab produzieren? Handelt es sich hierbei nur um eine abseitige Theorie mit einem wahren Kern oder nur um absoluten Blödsinn? Oder ist das Ganze doch nur ein Scherz? Ein dokumentarisches Verwechselspiel, eine Mischung aus Fakten, Fiktion und Hypothesen rund um die Mondlandung. Was wäre, wenn es überhaupt keine Liveübertragung der Mondlandung gegeben hätte?

      Samstag, 19.01.19
      07:30 - 08:25 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      VPS 07:35
      Stereo

      "Ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein großer Schritt für die Menschheit!" Dies ist wohl einer der berühmtesten Sätze der Welt. Doch hat ihn Neil Armstrong tatsächlich auf dem Mond ausgesprochen? Oder ließ Präsident Nixon die Mondlandung in einem Filmstudio vorab produzieren? Handelt es sich hierbei nur um eine abseitige Theorie mit einem wahren Kern oder nur um absoluten Blödsinn? Oder ist das Ganze doch nur ein Scherz? Ein dokumentarisches Verwechselspiel, eine Mischung aus Fakten, Fiktion und Hypothesen rund um die Mondlandung. Was wäre, wenn es überhaupt keine Liveübertragung der Mondlandung gegeben hätte?

       

      Stab und Besetzung

      Regie William Karel

      Eigentlich wollte William Karel 2001 einen Film über den kurz zuvor verstorbenen Stanley Kubrick drehen. In Gesprächen mit dessen Witwe erfuhr er, dass Stanley Kubrick mit der NASA zusammengearbeitet hatte. Neben Kubrick haben auch andere Hollywood-Produzenten zum Erfolg des amerikanischen Raumfahrtprogramms beigetragen, indem sie das Unternehmen in ihren Filmen gleichsam inszenierten.

      Karel stellt die Frage: Was wäre gewesen, wenn ...? Was, wenn Nixon für den Fall, dass die „Apollo 11“-Mission gescheitert wäre und keine Bilder verfügbar gewesen wären, einen Film über die Mondlandung in Auftrag gegeben hätte? Er inszeniert ein dokumentarisches Spiel mit Tricks, Verwechslungen und Spaß am Hinters-Licht-Führen, eine Mischung aus Fakten, Fiktion und Hypothesen.

      Die Film- und Fernsehtechnik erlaubt es mehr und mehr, Bilder unmerklich zu manipulieren. Wie kann der Zuschauer wissen, ob es stimmt, was er sieht? Mit Archivaufnahmen, die aus dem Zusammenhang gerissen werden, mit echten Interviews, deren Kontext verändert wird, und mit nachgestellten Interviews pendelt der Film zwischen Realität und frei Erfundenem.

      "Kubrick, Nixon und der Mann im Mond" ist keine gewöhnliche Dokumentation. Der Regisseur will den Zuschauer informieren und unterhalten, ihn aber auch wachrütteln und ihm bewusstmachen, dass das Fernsehen ihm übel mitspielen kann - ob nun beabsichtigt oder nicht. Doch am Ende des Films löst sich das Rätsel.
      William Karel wurde 2003 mit dem Adolf-Grimme-Preis für seine Dokumentation über die Mondladung, "Kubrick, Nixon und der Mann im Mond" ausgezeichnet.

      Schwerpunkt: Winter of Moon
      Vor bald 50 Jahren betrat zum ersten Mal ein Erdbewohner die Oberfläche des Mondes und die Welt war im Fernsehen live dabei. Grund für ARTE dem faszinierenden Himmelskörper mit dem „Winter of Moon“ vom 6. bis 20. Januar 2019 einen halben Mondzyklus lang anregende Fernsehunterhaltung zu widmen.Der Mond zieht seit jeher Künstler, Philosophen und Forscher in seinen Bann - und überall auf der Welt pflegen „Mensch und Mond“ ein besonders inniges Verhältnis. Doch der Mond ist nicht nur romantischer Sehnsuchtsort, sondern interessiert aktuell auch als lukratives Geschäftsmodell und Rohstofflieferant. Die Frage „Wem gehört der Mond?“ beschäftigt Nationen, Wissenschaftler erforschen, wie „Überleben auf dem Mond“ gelingen könnte und auch Privatleute dürfen vom „Ticket zum Mond“ träumen.Die Mondreise im ARTE-Programm startet mit dem Oscar-gekrönten Spielfilm „Apollo 13“, in dem Regisseur Ron Howard mit Starbesetzung die wahre Geschichte der dramatischen Mondmission des Jahres 1970 erzählt. Weitere Höhepunkte sind Duncan Jones Zukunftsthriller „Moon – Die dunkle Seite des Mondes“, Neil Jordans Horror-Märchen „Die Zeit der Wölfe“ und Federico Fellinis „Die Stimme des Mondes“. Mit dem „Winter of Moon“ überträgt ARTE das Erfolgskonzept der langjährigen „Summer of“-Reihe auf ein Thema, das zugleich Geschichte und Zukunft der Menschheit spiegelt. Präsentiert wird der Schwerpunkt von dem französischen Elektropionier Jean-Michel Jarre. Seine Kompositionen gelten als Musik gewordene Science-Fiction – und zu einem Konzert auf dem Mond würde er nicht nein sagen.

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      Samstag, 19.01.19
      07:30 - 08:25 Uhr (55 Min.)
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      VPS 07:35
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 29.01.2020