• 19.01.2019
      03:05 Uhr
      Die Eiche in vier Jahreszeiten März bis August | arte
       

      Kein anderer Baum ist derart charakteristisch für die britische Landschaft wie die Eiche. Der immergrüne Laubbaum dient als natürliches Habitat für eine Vielzahl von Lebewesen, und sein robustes Holz gilt als begehrtes Baumaterial. Doch wie schafft es die Eiche, sich den wechselhaften Umweltbedingungen im Verlauf eines Jahres anzupassen? Dieser Frage geht der Biologe George McGavin in einer zweiteiligen Dokumentationsreihe auf den Grund. Mit Hilfe neuester Technologien und der Unterstützung zahlreicher Wissenschaftler untersucht er ein Jahr lang den überraschend komplexen Organismus der Eiche.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 19.01.19
      03:05 - 03:50 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo HD-TV

      Kein anderer Baum ist derart charakteristisch für die britische Landschaft wie die Eiche. Der immergrüne Laubbaum dient als natürliches Habitat für eine Vielzahl von Lebewesen, und sein robustes Holz gilt als begehrtes Baumaterial. Doch wie schafft es die Eiche, sich den wechselhaften Umweltbedingungen im Verlauf eines Jahres anzupassen? Dieser Frage geht der Biologe George McGavin in einer zweiteiligen Dokumentationsreihe auf den Grund. Mit Hilfe neuester Technologien und der Unterstützung zahlreicher Wissenschaftler untersucht er ein Jahr lang den überraschend komplexen Organismus der Eiche.

       

      Der Insektenkundler George McGavin, Forscher an der Universität in Oxford, untersucht im Rahmen eines einzigartigen Experiments über ein Jahr hinweg den Organismus einer 400 Jahre alten Eiche. 19 Meter hoch, 30 Meter breit und 10 Tonnen schwer ist das Exemplar, dessen Funktionsweise McGavin zu ergründen versucht. Aneinandergelegt ergeben die rund 700.000 Blätter des Baums eine Blattfläche, die der Größe von drei Tennisplätzen entspricht. Wie schafft es diese massive Eiche, sich den verschiedenen Jahreszeiten anzupassen und so ihr Überleben zu gewährleisten?

      Welche Rolle spielt dabei die Interaktion der Eiche mit ihrer Umwelt? Und welchen Nutzen können die Menschen aus dem mächtigen Laubbaum ziehen? Im Frühling beginnt der reproduktive Zyklus der Eiche aufs Neue. Dies ist an der Produktion der Kätzchen - also der männlichen Blüten - erkennbar. Durch die Blätter- und Blütenproduktion steigt der Wasserverbrauch der Eiche. Bis zu 60 Liter Wasser pro Stunde transportiert die Eiche von den Wurzeln bis in die Blätter. Im Sommer lassen sich unzählige Insekten in der Baumkrone der Eiche finden, denn zur warmen Jahreszeit sind diese am aktivsten.

      Zu den Insekten, die sich besonders an die Eiche angepasst haben, gehören unter anderem der Eichelbohrer, die Florfliege und Sichelwanze. Doch nicht alle Bewohner der Eiche sind nützlich. McGavin zeigt, wie die Eiche sich gegen die Schädlinge erfolgreich zur Wehr setzt.

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