• 19.01.2019
      02:20 Uhr
      Tiermythen Das Licht des Nordens | arte
       

      Dieser Beitrag führt an die raue Ostküste Grönlands. Wie seine Vorfahren geht hier der neunjährige Dani mit seinem Vater und seinem Großonkel mit einem Hundeschlitten auf die Jagd nach Moschusochsen. Dabei erlebt er atemberaubende Landschaften, am nächtlichen Himmel tanzende Nordlichter und erfährt, wie wichtig es ist, die Tiere zu achten und zu respektieren. Eingeflochten in diese faszinierende Reise sind alte Mythen und Märchen der Inuit. Geschichten, die spürbar machen, wie eng Mensch und Natur einmal miteinander verbunden waren.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 19.01.19
      02:20 - 03:05 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Dieser Beitrag führt an die raue Ostküste Grönlands. Wie seine Vorfahren geht hier der neunjährige Dani mit seinem Vater und seinem Großonkel mit einem Hundeschlitten auf die Jagd nach Moschusochsen. Dabei erlebt er atemberaubende Landschaften, am nächtlichen Himmel tanzende Nordlichter und erfährt, wie wichtig es ist, die Tiere zu achten und zu respektieren. Eingeflochten in diese faszinierende Reise sind alte Mythen und Märchen der Inuit. Geschichten, die spürbar machen, wie eng Mensch und Natur einmal miteinander verbunden waren.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Catherina Conrad

      An der Ostküste Grönlands mit ihren 3.000 Kilometern Länge gibt es gerade einmal zwei Siedlungen. Eine davon ist das 500-Seelen-Dorf Ittoqqortoormiit. Zum nächstgelegenen Nachbarort sind es rund 800 Kilometer. Im Winter ist es eiskalt - minus 40 Grad sind ganz normal. Der neunjährige Dani lebt in diesem kleinen Dorf. Gemeinsam mit seinem Vater Age Hammeken und seinem Großonkel Yelmar Hammeken macht er sich auf die Reise, um Moschusochsen zu jagen. Die beiden gehören zu den letzten Jägern in Grönland, die noch wie früher mit Hundeschlitten unterwegs sind. Ohne die Hunde hätten Menschen in dieser Eiswüste niemals überleben können.

      Auch Dani soll die Tradition seiner Vorfahren kennenlernen. Dabei erlebt er atemberaubende Landschaften, am nächtlichen Himmel tanzende Nordlichter und erfährt, wie wichtig es ist, die Tiere zu achten und zu respektieren. Eingeflochten in diese faszinierende Reise sind alte Mythen und Märchen der Inuit. Geschichten, die spürbar machen, wie eng Mensch und Natur einmal miteinander verbunden waren. Der Trommeltänzer Anda Kuitse gibt sie an die Dorfjugend weiter, damit nicht in Vergessenheit gerät, wie einst ein Mann einen Fuchs zur Frau nahm oder die Sonne und der Mond an den Himmel kamen.

      Vielleicht wird es auch Dani eines Tages gelingen, die Erzählungen seiner Ahnen, ihren Respekt vor den Seelen der Tiere und ihr Wissen um die Natur zu bewahren. Seine erste Jagd wird ihm ganz sicher im Gedächtnis bleiben.

      Vor langer, langer Zeit … Naturvölker erzählen sich seit Jahrhunderten Märchen über ihre heimische Tierwelt - ob in langen Winternächten oder abends am Lagerfeuer. Sie verknüpfen die Vergangenheit mit der Gegenwart, bringen den Kindern die Schöpfung näher, dienen der Erziehung und nicht zuletzt der Unterhaltung. Die Tiermythen spiegeln das Weltbild dieser Völker wider und eine für die Menschen wichtige Thematik.

      Dokumentationsreihe Deutschland 2016

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      Nacht von Freitag auf Samstag, 19.01.19
      02:20 - 03:05 Uhr (45 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 17.11.2019