• 18.04.2017
      03:00 Uhr
      Augenblicke der Weltgeschichte Andrée Kuentzmann - Warten auf die Befreiung | arte
       

      Andrée und Victor Kuentzmann waren frisch verheiratet, als die Alliierten im Juni 1944 in der Normandie landeten. Das junge Paar lebte in Audincourt, im besetzten Osten Frankreichs, und wartete wie Millionen anderer Franzosen auf die Befreiung. Doch die alliierten Truppen ließen auf sich warten. Victor war Résistance-Mitglied und wurde von der Gestapo verhaftet. Andrée blieb ohne jegliche Nachricht von ihrem Mann allein zurück.

      Nacht von Montag auf Dienstag, 18.04.17
      03:00 - 03:25 Uhr (25 Min.)
      25 Min.
      Stereo HD-TV

      Andrée und Victor Kuentzmann waren frisch verheiratet, als die Alliierten im Juni 1944 in der Normandie landeten. Das junge Paar lebte in Audincourt, im besetzten Osten Frankreichs, und wartete wie Millionen anderer Franzosen auf die Befreiung. Doch die alliierten Truppen ließen auf sich warten. Victor war Résistance-Mitglied und wurde von der Gestapo verhaftet. Andrée blieb ohne jegliche Nachricht von ihrem Mann allein zurück.

       

      Zwischen der Landung der Alliierten in der Normandie und der Befreiung des gesamten französischen Staatsgebiets verging fast ein Jahr. In Audincourt, einem Dorf im besetzten Osten des Landes, machten die deutschen Besatzer - wie auch anderswo - gnadenlos Jagd auf Widerstandskämpfer.

      Andrée und Victor Kuentzmann waren frisch verheiratet. Wie Millionen anderer Franzosen warteten sie auf die Befreiung. Victor war Résistance-Mitglied und wurde von der Gestapo verhaftet. Andrée blieb ohne jegliche Nachricht von ihrem Mann allein zurück.

      Sie war gerade einmal 23 Jahre alt. Regelmäßig fotografierte Andrée Freunde und dokumentierte mit ihren Aufnahmen den Alltag in Audincourt während dieser langen Monate des Wartens, in denen das Leben an einem seidenen Faden zu hängen schien.

      Das 20. Jahrhundert stand ganz im Zeichen der Fotografie. Dank der neuen Technik konnte jedermann Erinnerungen an sein Leben in Bildern festhalten. Millionen von Amateurfotografen schufen so unwillkürlich eine Chronik ihrer Zeit.

      Die Reihe „Augenblicke der Weltgeschichte“ erzählt anhand fotografischer Zeugnisse Schicksale ganz gewöhnlicher Menschen. Die Aufnahmen werden aus der Sicht der Fotografen subjektiv und in fiktionsähnlichem Stil kommentiert. Ergänzend veranschaulichen Filmpassagen aus dem Archiv den historischen Kontext.

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      Nacht von Montag auf Dienstag, 18.04.17
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 02.12.2020