• 14.01.2019
      13:55 Uhr
      Der mit dem Schlag Fernsehfilm Deutschland 2016 | arte
       

      Nach mehreren Schicksalsschlägen endet ein Wutausbruch des sonst so stillen Starkstromtechnikers Felix Grünler mit einer Strafanzeige wegen Körperverletzung. Eine dankbare Fügung für seine Schwägerin Karin, die eine Intrige schmiedet, um an das Erbe ihrer Schwiegermutter zu gelangen. Es gelingt ihr, Felix als unzurechnungsfähig in die Psychiatrie einweisen zu lassen. Dieser ist fest entschlossen, sich erst einmal auf keine Therapie einzulassen. Für die Ärzte bestätigt sich dadurch das Bild des labilen Patienten. Doch bei den anderen Patienten verschafft Felix seine konsequente Anti-Haltung auf die Dauer wohlwollende Anerkennung.

      Montag, 14.01.19
      13:55 - 15:25 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Nach mehreren Schicksalsschlägen endet ein Wutausbruch des sonst so stillen Starkstromtechnikers Felix Grünler mit einer Strafanzeige wegen Körperverletzung. Eine dankbare Fügung für seine Schwägerin Karin, die eine Intrige schmiedet, um an das Erbe ihrer Schwiegermutter zu gelangen. Es gelingt ihr, Felix als unzurechnungsfähig in die Psychiatrie einweisen zu lassen. Dieser ist fest entschlossen, sich erst einmal auf keine Therapie einzulassen. Für die Ärzte bestätigt sich dadurch das Bild des labilen Patienten. Doch bei den anderen Patienten verschafft Felix seine konsequente Anti-Haltung auf die Dauer wohlwollende Anerkennung.

       

      Felix Grünler ist besonders, aber nicht verrückt. Als Starkstromtechniker träumt er davon, seine Heimatstadt zu Weihnachten festlich zu illuminieren. Für sein revolutionäres Lichtkonzept kassiert er vom Bürgermeister zum wiederholten Mal eine Absage. Als ihm dann auch noch seine Freundin den Laufpass gibt und er vom plötzlichen Tod seiner Mutter überrascht wird, sind die Nerven des ansonsten in sich ruhenden Felix bereits zum Zerreißen gespannt.

      Als obendrein zwei Inkasso-Männer Geld für einen falsch gelieferten Toaster eintreiben wollen, endet ein kurzer Wutausbruch des sonst so stillen Felix mit einer Strafanzeige wegen Körperverletzung. Eine dankbare Fügung für seine Schwägerin Karin, die eine Intrige schmiedet, um an das Erbe ihrer Schwiegermutter zu gelangen. Mit Hilfe ihrer Golfpartner, einer Richterin und eines psychiatrischen Gutachters, gelingt es ihr, Felix als unzurechnungsfähig in die Psychiatrie einweisen zu lassen.

      Dort verweigert sich Felix, lehnt alle Maßnahmen ab und vernachlässigt sich zusehends. Für die Ärzte bestätigt sich dadurch das Bild des labilen Patienten. Doch bei den anderen Patienten verschafft Felix seine konsequente Anti-Haltung auf die Dauer wohlwollende Anerkennung. Und auch ansonsten scheint sich das Blatt für ihn wieder zum Guten zu wenden: Seine Mitpatienten haben ihn schätzen gelernt und verschaffen ihm trickreich einen nächtlichen Ausgang mit seiner zurückgewonnenen Freundin Melanie. Sein Freund Eddy hat nach Felix’ Plänen eine Beleuchtung installiert. Die Presse recherchiert und stößt auf Felix. Warum sitzt einer wie er eigentlich in der Psychiatrie?

      Lars Becker inszenierte nach einem Drehbuch von Christian Jeltsch eine tragikomische Komödie mit hervorragender Besetzung. Neben Lisa Maria Potthoff und Marlene Morreis ist auch Kurt Krömer dabei, der die Hauptrolle in „Eine Insel namens Udo“ (2011) von Markus Sehr übernahm. Die Hauptrolle Felix Grünler spielt Hinnerk Schönemann, der neben Auftritten am Thalia Theater in Hamburg auch aus „Dr. Psycho - Die Bösen, die Bullen, meine Frau und ich“ und als Kriminalhauptkommissar Jürgen Simmel der „Marie Brand“-Reihe bekannt ist. 2010 bekam er den Deutschen Fernsehkrimipreis für „Mörder auf Amrum“ von Markus Imboden. Im Kino spielte er in Christian Petzolds „Yella“ (2007) und Doris Dörries „Alles inklusive“(2014). 2017 war er in André Erkaus „Happy Burnout“ zu sehen.

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      13:55 - 15:25 Uhr (90 Min.)
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