• 13.11.2013
      20:15 Uhr
      Tibet - Tafelfreuden, Tsampa und Buttertee Dokumentation China 2011 | arte
       

      In der Himalaya-Region Tibet leben noch zahlreiche Menschen als Nomaden. Sie weiden in der kargen Landschaft ihre Yaks, die einzigen Tiere, die hier Nahrung finden. Die Milch und das Fleisch der Yaks versorgen die Menschen mit dem Lebensnotwendigen. Die Dokumentation zeichnet ein Bild der Landschaft, der Menschen und der Traditionen Tibets. Sie beweist zudem, dass die Modernität langsam, aber sicher, auch in diese entlegene Welt vordringt und so seit Jahrhunderten bestehende Traditionen verdrängt.

      Mittwoch, 13.11.13
      20:15 - 21:10 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      HD-TV Stereo

      In der Himalaya-Region Tibet leben noch zahlreiche Menschen als Nomaden. Sie weiden in der kargen Landschaft ihre Yaks, die einzigen Tiere, die hier Nahrung finden. Die Milch und das Fleisch der Yaks versorgen die Menschen mit dem Lebensnotwendigen. Die Dokumentation zeichnet ein Bild der Landschaft, der Menschen und der Traditionen Tibets. Sie beweist zudem, dass die Modernität langsam, aber sicher, auch in diese entlegene Welt vordringt und so seit Jahrhunderten bestehende Traditionen verdrängt.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Bo Jialli

      Im tibetischen Hochland führen die Nomadenvölker einen harten Kampf ums Überleben. Die wilde Natur bietet kaum Anbau- und Weidefläche. Die einzigen Nutztiere, die hier Futter finden, sind die Yaks. Sie bilden die Lebensgrundlage der Bergnomaden und versorgen sie mit Milch und Fleisch, das frisch, getrocknet oder als Wurst verzehrt wird. Die Aufgaben sind zwischen Männern und Frauen klar verteilt: Die Männer schlachten das Vieh, und die Frauen stellen Butter her, die sie in Lhasa auf dem Butter-Markt verkaufen. Der Markt ist riesig und das Angebot aufgrund der großen Nachfrage enorm. So sind hier natürlich auch die vier tibetischen Schätze im Angebot: Schwarztee, Tsampa (geröstetes Getreide, vor allem Gerste), Yak- oder Schafsfleisch sowie Butter stellen in jedem Haushalt eine wichtige Energiequelle dar.

      Weiter führt die Reise in ein tibetisches Kloster, in dem 800 Mönche leben und in dem Wein aus gegärter Gerste hergestellt wird. Im Gegensatz zu Lhasa, einer mit jedem Komfort des 21. Jahrhunderts ausgestatteten und stark von chinesischen und indischen Einflüssen geprägten Stadt, ist der Alltag in den tibetischen Bergdörfern seit Jahrhunderten unverändert. Eine Besonderheit in manchen Regionen Tibets ist das "Ginseng-Schwein", das auch tibetisches Schwein genannt wird. Dessen Fleisch weist aufgrund seiner ungewöhnlichen Ernährung, die aus unterschiedlichen Pflanzen, Früchten und eben Ginseng besteht, besondere Qualitätsmerkmale auf. Wie dieses außergewöhnliche Tier zu schlachten ist, bringen die Väter ihren Söhnen bei, und der Schlachtprozess wird stets vom Patriarchen des Dorfes überwacht.

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      Mittwoch, 13.11.13
      20:15 - 21:10 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      HD-TV Stereo

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