• 25.12.2018
      17:30 Uhr
      Russlands wildes Meer (2/2) Jahre im Überfluss | arte
       

      6.000 Kilometer östlich von Moskau liegt das Ochotskische Meer - ein russisches Binnenmeer, viermal so groß wie Deutschland. Es ist ein rauer Ort, an dem Extreme das Naturgeschehen prägen. In sich abwechselnden Zyklen sprießt das Leben hier im Überfluss oder stößt an seine äußersten Grenzen. Und doch gilt es als eines der artenreichsten Ökosysteme der Welt. Der zweite Teil der Dokumentation „Russlands wildes Meer“ erzählt von üppigen Zeiten am Ochotskischen Meer.

      Dienstag, 25.12.18
      17:30 - 18:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo HD-TV

      6.000 Kilometer östlich von Moskau liegt das Ochotskische Meer - ein russisches Binnenmeer, viermal so groß wie Deutschland. Es ist ein rauer Ort, an dem Extreme das Naturgeschehen prägen. In sich abwechselnden Zyklen sprießt das Leben hier im Überfluss oder stößt an seine äußersten Grenzen. Und doch gilt es als eines der artenreichsten Ökosysteme der Welt. Der zweite Teil der Dokumentation „Russlands wildes Meer“ erzählt von üppigen Zeiten am Ochotskischen Meer.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Franz Hafner

      Russlands einzigartige Meereswildnis, das Ochotskische Meer, ganz im Osten des Landes gelegen, ist von Extremen geprägt: Sind die Winter noch so eisig und karg, dass die Tierwelt ums Überleben kämpft, scheint die Natur im Sommer ein Fest zu feiern und das Leben explodiert.

      Auf der nordjapanischen Insel Hokkaido sind die Winter verhältnismäßig kurz. Bereits im Februar beginnt hier das Eis auf den Flüssen zu schmelzen. Zeit für die etwa Tausend Mandschurenkraniche, sich zu paaren. Diese größten aller Kraniche genießen in Japan besonderen Schutz, da sie als Vögel des Glücks verehrt werden.

      Tausend Kilometer nördlich ist das Ochotskische Meer zu dieser Zeit noch mit Packeis bedeckt, von Frühling keine Spur. Doch der Schein trügt, denn unter dem Eis verbirgt sich einer der größten Reichtümer dieses Meeres: riesige Seelachsschwärme. Als eines der fischreichsten Meere weltweit lockt das Ochotskische Meer nicht nur Hochseeschiffe, die hier täglich jeweils bis zu 300 Tonnen Seelachs fangen und verarbeiten. Auch für Möwen ist die Seelachsfischerei ein gigantisches Fest. Zehntausende Vögel begleiten die Schiffe, um die abfallenden Reste zu erbeuten.

      Die Halbinsel Kamtschatka hat der Winter bis Mitte April fest im Griff. Nur im Tal der Geysire sprießt frisches Gras aus dem Boden und die Braunbären verlassen früh ihre Winterquartiere, ist die Gegend doch sozusagen ein gemütliches Wohnzimmer inmitten einer Eiswüste. Die Natur rund um das Ochotskische Meer kann eine Hölle sein, feindlich und tödlich. Und genauso oft ist sie ein Paradies, eines der letzten dieser Erde. Immer aber ist sie Heimat für eine fantastische Vielfalt.

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      Dienstag, 25.12.18
      17:30 - 18:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo HD-TV

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