• 09.12.2018
      08:50 Uhr
      Kleine Hände im Großen Krieg Die Odyssee | arte
       

      1914 bricht Krieg aus in Europa. Millionen Männer müssen an die Front - ihre Familien bleiben zurück. Tausende Kinder vertrauen ihre Gefühle, Ängste und Freuden ihren Tagebüchern an, schreiben Briefe oder zeichnen Bilder. 100 Jahre später erweckt „Kleine Hände im Großen Krieg“ diese Zeugnisse in acht Episoden zum Leben. Jede Folge spielt in einem anderen Land und hat ein Kind als Protagonisten, dessen Geschichte stellvertretend für die Geschichte des Ersten Weltkriegs steht. In dieser Folge geht es um ein Mädchen, das mit seinen Eltern nach Amerika flüchtet. Auf der Überfahrt entdeckt sie einen blinden Passagier an Bord.

      Sonntag, 09.12.18
      08:50 - 09:15 Uhr (25 Min.)
      25 Min.
      Stereo HD-TV

      1914 bricht Krieg aus in Europa. Millionen Männer müssen an die Front - ihre Familien bleiben zurück. Tausende Kinder vertrauen ihre Gefühle, Ängste und Freuden ihren Tagebüchern an, schreiben Briefe oder zeichnen Bilder. 100 Jahre später erweckt „Kleine Hände im Großen Krieg“ diese Zeugnisse in acht Episoden zum Leben. Jede Folge spielt in einem anderen Land und hat ein Kind als Protagonisten, dessen Geschichte stellvertretend für die Geschichte des Ersten Weltkriegs steht. In dieser Folge geht es um ein Mädchen, das mit seinen Eltern nach Amerika flüchtet. Auf der Überfahrt entdeckt sie einen blinden Passagier an Bord.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Matthias Zirzow

      Die zwölfjährige Jessica flieht mit ihren Eltern vor dem Krieg in Europa. Sie besteigen ein holländisches Frachtschiff, das sie zurück in die USA bringen soll. An Bord entdeckt das Mädchen einen blinden Passagier. Der Kapitän ahnt etwas davon und versucht ihn auszuhungern und so zu finden, aber das Mädchen hat Mitleid und versorgt ihn heimlich mit Essen. Schließlich wird der blinde Passagier entdeckt. Die amerikanische Familie muss sich entscheiden, ob sie sich aus dem Konflikt heraushält oder Stellung bezieht.
      In dieser Episode wird die Problematik mangelnder Solidarität zwischen Menschen in Krisensituationen behandelt. Es wird allerdings klar, wie unmöglich und auch unmoralisch es ist, sich um jeden Preis aus der Tragödie anderer Menschen herauszuhalten.
      Außerdem wird ein entscheidender Wendepunkt im Ersten Weltkrieg thematisiert: der Kriegseintritt der USA. Es gibt unterschiedliche Ursachen für Krieg, doch vor allem wird er für den eigenen Vorteil geführt. Der Eintritt der Weltmacht sollte den Krieg in Europa endlich beenden. Ist Krieg also manchmal ein notwendiges Mittel, um Frieden zu stiften oder zu erhalten?

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      Sonntag, 09.12.18
      08:50 - 09:15 Uhr (25 Min.)
      25 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 13.11.2019