• 04.12.2018
      23:45 Uhr
      Kampf um die Kohle Die schwarze Renaissance? | arte
       

      Kohle war der Treibstoff der Industrialisierung, schaffte Wohlstand und Mobilität. Doch heute treibt die Kohleverbrennung vor allem den Klimawandel an, zerstört einzigartige Landschaften und sogar ganze Dörfer. Viele Menschen haben der Kohle deshalb den Kampf angesagt. Ein Ende des Kohlezeitalters scheint nah, doch sicher ist das nicht. Denn für die mächtige Kohlelobby steht viel Geld und für Tausende Menschen ihr Arbeitsplatz auf dem Spiel. Die Dokumentation begleitet die Protagonisten im Kampf um die Kohle und zeigt, wie schwer der Kohleausstieg ist.

      Dienstag, 04.12.18
      23:45 - 00:35 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      VPS 23:40

      Kohle war der Treibstoff der Industrialisierung, schaffte Wohlstand und Mobilität. Doch heute treibt die Kohleverbrennung vor allem den Klimawandel an, zerstört einzigartige Landschaften und sogar ganze Dörfer. Viele Menschen haben der Kohle deshalb den Kampf angesagt. Ein Ende des Kohlezeitalters scheint nah, doch sicher ist das nicht. Denn für die mächtige Kohlelobby steht viel Geld und für Tausende Menschen ihr Arbeitsplatz auf dem Spiel. Die Dokumentation begleitet die Protagonisten im Kampf um die Kohle und zeigt, wie schwer der Kohleausstieg ist.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Arndt Ginzel
      Martin Kraushaar

      Kohle war der Treibstoff der Industrialisierung, schaffte Wohlstand und Mobilität. Doch heute treibt die Kohleverbrennung vor allem den Klimawandel an, zerstört einzigartige Landschaften und ganze Dörfer. Menschen aus allen Gesellschaftsbereichen haben der Kohle den Kampf angesagt. Ein Ende des Kohlezeitalters scheint nah, doch sicher ist das nicht. Denn für die mächtige Kohleindustrie steht viel Geld und für Tausende Menschen ihr Arbeitsplatz auf dem Spiel.

      Das Pariser Klimaschutzabkommen hatte bei Befürwortern des schnellen Kohleausstiegs viel Hoffnung geweckt. Doch danach ist wenig passiert. Die Kohlelobby setzt viel daran, das Ende des Kohlezeitalters hinauszuzögern. Jedes weitere Jahr, in dem ihre Kraftwerke Kohle verbrennen, bedeutet Millionengewinne. In Deutschland - einst Vorreiter für Klimaschutz - wird nun der Zeitpunkt für den Ausstieg neu verhandelt. Die Wissenschaftlerin Claudia Kemfert spricht deshalb auch vom „fossilen Imperium“, das nach Paris „zurückschlage“.

      In Polen nimmt der Kampf um die Kohle sprichwörtlich religiöse Formen an. „Gott hat uns die Kohle gegeben, und wir werden sie fördern, solange es sie gibt“, sagt der Gewerkschafter Mirosław Truchan. Die Unabhängigkeit von ausländischen Energieträgern ist für Polen Teil des Selbstverständnisses und steht über allem. Doch für die Schäden an Klima und Gesundheit - eine Milliardensumme - zahlt nicht die Kohleindustrie, sondern die Allgemeinheit.

      Die Dokumentation begleitet die Protagonisten im Kampf um die Kohle. Sie zeigt, wie schwer der Ausstieg aus der Kohle ist und wie er trotzdem gelingen kann.

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