• 07.12.2018
      06:15 Uhr
      ARTE Reportage Reportage Frankreich 2018 | arte
       
      • Argentinien: Wieder mal Krise

      Galoppierende Inflation und Massenentlassungen - die Argentinier kommen nicht raus aus dem ewigen Krisen-Kreislauf alle 10 bis 15 Jahre.

      • Sudan: Die Show mit den Startups

      Ausgerechnet eine Fernsehshow hilft den vom Bürgerkrieg gebeutelten Menschen im Sudan, wieder auf die Beine zu kommen.

      Freitag, 07.12.18
      06:15 - 07:10 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo
      • Argentinien: Wieder mal Krise

      Galoppierende Inflation und Massenentlassungen - die Argentinier kommen nicht raus aus dem ewigen Krisen-Kreislauf alle 10 bis 15 Jahre.

      • Sudan: Die Show mit den Startups

      Ausgerechnet eine Fernsehshow hilft den vom Bürgerkrieg gebeutelten Menschen im Sudan, wieder auf die Beine zu kommen.

       
      • Argentinien: Wieder mal Krise

      Galoppierende Inflation und Massenentlassungen - die Argentinier kommen nicht raus aus dem ewigen Krisen-Kreislauf alle 10 bis 15 Jahre.
      Die Inflation könnte noch auf 47 bis 48 % steigen in diesem Jahr, die Währung verlor 50 % an Wert gegenüber dem Dollar - wegen der Ausmaße dieser Krise musste die Regierung einen Kredit über 57 Milliarden Dollar vom Internationalen Währungsfond aufnehmen. Viele erinnern sich noch an die argentinische Finanzkrise von 2001, als viele ihre Arbeit verloren und ihre Ersparnisse, als die Armut bis dahin ungekannte Ausmaße in der Bevölkerung erreichte. Das ist ein Trauma geblieben, bis heute. ARTE-Reporter fuhren zu den entlassenen Arbeitern von 2018: Sie demonstrieren auf den Straßen und besetzen die Fabriken, um ihre Arbeitsplätze zu erhalten. Auch die Arbeiter-Kooperativen, die sich in der Krise von 2001 bildeten, sie sind in Gefahr, denn die steigenden Energiepreise verteuern die Produktion und fressen ihre Gewinne auf.

      • Sudan: Die Show mit den Startups

      Ausgerechnet eine Fernsehshow hilft den vom Bürgerkrieg gebeutelten Menschen im Sudan, wieder auf die Beine zu kommen.
      Der Sudan hat in den vergangenen Jahren vor allem für schlechte Schlagzeilen gesorgt: Bürgerkrieg, Korruption und ein vom Internationalen Strafgerichtshof gesuchter Präsident. Doch aus dem Land im Osten Afrikas gibt es auch Positives, das als Vorbild für andere Länder Afrikas dienen könnte: Mashrouy - eine Fernsehshow für Existenzgründer und ihre Geschäftsideen. Eine Jury aus Wirtschaftsexperten wählt die aussichtsreichsten Gründer und unterstützt sie über einen Zeitraum von mehreren Monaten beim Aufbau ihrer Startups.
      Solche Shows gibt es auch in Europa und den USA. Mashrouy will aber seriöser sein und dazu beitragen, die vielen Probleme des Landes zu lösen. Als die Sudanesische „Young Businessmen’s Association“ mit Unterstützung des British Council ihre Fernsehshow im Jahr 2014 ins Leben rief, wussten sie nicht, ob sich überhaupt jemand dafür interessieren würde. Unternehmer werden, das hatte im Sudan keine Tradition, kaum jemand hielt es für erstrebenswert, sein eigenes Unternehmen zu gründen. Doch die Show wurde ein Erfolg. Über 5.000 Existenzgründer haben sich inzwischen beworben, und Mashrouy ist eine der meist gesehenen Fernsehsendungen im Sudan.

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