• 01.06.2013
      14:55 Uhr
      2019, auf zu Mond und Mars! Dokumentation Frankreich 2009 | arte
       

      Der nächste Schritt auf dem Mond steht bevor. Die NASA hat mit dem Bau einer Raketen- und Raumschiffflotte begonnen, die in diesem Jahrzehnt noch amerikanische und europäische Astronauten auf den Mond bringen soll. Ziel ist es, die Ressourcen des Mondes zu erfassen und eine mögliche Mars-Expedition vorzubereiten. Die unbewohnte kanadische Insel Devon im Arktischen Ozean dient als Trainingsort. Im Dezember 2019 sollen drei Astronauten am Südpol des Mondes landen, 40 Jahre nach Armstrongs und Aldrins ersten Schritten auf dem Erdtrabanten.

      Samstag, 01.06.13
      14:55 - 15:45 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      HD-TV Stereo

      Der nächste Schritt auf dem Mond steht bevor. Die NASA hat mit dem Bau einer Raketen- und Raumschiffflotte begonnen, die in diesem Jahrzehnt noch amerikanische und europäische Astronauten auf den Mond bringen soll. Ziel ist es, die Ressourcen des Mondes zu erfassen und eine mögliche Mars-Expedition vorzubereiten. Die unbewohnte kanadische Insel Devon im Arktischen Ozean dient als Trainingsort. Im Dezember 2019 sollen drei Astronauten am Südpol des Mondes landen, 40 Jahre nach Armstrongs und Aldrins ersten Schritten auf dem Erdtrabanten.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Laurent Lichtenstein

      40 Jahre nach den Apollo-Flügen findet eine neue Mondexpedition mit dem Ziel statt, dort einen ständigen Stützpunkt zu errichten. Die Mondraketen und -raumfähren sind im Bau und eine neue Generation von Astronauten trainiert für die Mondlandung im Jahr 2019. Trainingsort ist die kanadische Devon-Insel, die größte unbewohnte Insel der Welt, ein paar hundert Kilometer vom Nordpol entfernt. Die Forschungsstation, in der etwa 20 Männer und Frauen arbeiten, ist am Rand des 20 Kilometer breiten Haughton-Kraters eingerichtet. Dieser Krater hat große Ähnlichkeit mit dem Shackleton-Mondkrater, in dem die Astronauten 2019 landen sollen.

      Auf der Devon-Insel fühlt sich der Besucher bereits wie auf dem Mond. Die Männer und Frauen der Arktis-Station sind Astronauten, Geologen, Ingenieure und Psychologen. Mit Pascal Lee ist ein in Hongkong geborener Franzose für die Erforschung des Geländes und das Funktionieren der Station verantwortlich. Jeden Sommer erproben die Astronauten, die die Raumfähre besteigen werden, neue Raumanzüge, und Ingenieure testen neuartige Geräte. 2008 sind die Ziele besonders ehrgeizig, denn zum ersten Mal unternehmen Astronauten mit dem Raumfahrzeug eine komplette Rundfahrt um den Krater.

      Die Dokumentation zeigt das Leben in der abgeschiedenen Station. Neben Pascal Lee, dem charismatischen Leiter des Stützpunkts, hält sich hier zum Beispiel John Schutt auf, ein Führer für extremes Gelände, der die Arktis wie seine Westentasche kennt. Joe Amarualik, ein stämmiger, schweigsamer Inuit-Ranger, passt auf die Neulinge auf und eilt ihnen notfalls zur Hilfe. Zu diesen unerfahrenen Neulingen, die zum ersten Mal auf Devon sind, zählen ein französischer Geologe, der einen Raumanzug testen soll, und eine kanadische Studentin, die inmitten des Kraters nach Fossilien und verborgenen Lebensformen sucht.

      Zu sehen ist, wie die Stationsbewohner den hohen Norden zu verstehen beginnen, ihre Erfahrungen machen und lernen, mit dem intensiven und unvorhersehbaren Leben in ihrer kleinen Welt zurechtzukommen.
      Außerdem begleitet die Dokumentation eine entscheidende Phase der Weltraumforschung zwischen zwei Welten und zeigt sowohl die wissenschaftlichen als auch die philosophischen und politischen Motivationen hinter diesem großen Abenteuer der Menschheit.

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