• 29.12.2012
      12:10 Uhr
      Wie es mir gefällt Das neue Selbstbewusstsein der Muslimas in Deutschland | ONE
       

      "Ich lebte in einer traditionellen türkischen Familie und ging in eine deutsche Schule und sah da freies Leben, ich sah Leben. Und zu Hause war für mich Nicht-Leben", erinnert sich die Berliner Anwältin Seyran Ates. Sie unterstützt junge Frauen, die gegen ihren Willen verheiratet werden sollen.
      Längst leben in Deutschland junge muslimische Frauen der zweiten Generation, die hier aufgewachsen sind und selbst entscheiden wollen, wie sie mit Religion, der eigenen Kultur und den Erwartungen der Deutschen umgehen.

      Samstag, 29.12.12
      12:10 - 12:55 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      "Ich lebte in einer traditionellen türkischen Familie und ging in eine deutsche Schule und sah da freies Leben, ich sah Leben. Und zu Hause war für mich Nicht-Leben", erinnert sich die Berliner Anwältin Seyran Ates. Sie unterstützt junge Frauen, die gegen ihren Willen verheiratet werden sollen.
      Längst leben in Deutschland junge muslimische Frauen der zweiten Generation, die hier aufgewachsen sind und selbst entscheiden wollen, wie sie mit Religion, der eigenen Kultur und den Erwartungen der Deutschen umgehen.

       

      "Ich glaube nicht, dass jemand mir vorschreiben kann, was Freiheit ist. Meine Freiheit ist dieser Weg", erklärt Sahar El-Qasem, eine gläubige Muslimin, die sich ganz bewusst für ihren Glauben und das Kopftuch entschieden hat.

      Sie ist eine von drei Frauen, die Marcel Kolvenbach in seinem Film portraitiert. Frauen, die ihren eigenen Weg gehen und sich emanzipieren, sowohl von den Wertevorstellungen ihrer Eltern als auch von den Vorurteilen der Deutschen, wie die Drehbuchautorin Arzu Carkin, die zwischen Deutschland und der Türkei pendelt. Ihre Botschaft ist die Freiheit, zu glauben oder nicht zu glauben, mit oder ohne Kopftuch, aber nie sich selber aufzugeben.

      Die drei Frauen stehen für eine neue Generation von Muslimas in Deutschland. Frauen, die provozieren, weil sie sich nicht mehr vorschreiben lassen, wer sie sein und was sie glauben sollen, weder von Deutschen noch von ihren Brüdern oder Vätern. Frauen, die irritieren, weil sie in keine Schublade passen und mit Vorurteilen aufräumen.

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      Samstag, 29.12.12
      12:10 - 12:55 Uhr (45 Min.)
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